SMART COMPANY-Check

Interview: Dr. Joachim Kuhn, CEO der va-Q-tec AG

Zum Unternehmen: va-q-tec entwickelt seit 2001 als Pionier in der Isolationsbranche innovative Dämmlösungen auf Basis von energieeffizienten, platzsparenden und zugleich umweltfreundlichen Vakuumisolationspaneelen.

Dr. Joachim Kuhn, CEO der va-Q-tec AG

Dr. Joachim Kuhn CEO der va-Q-tec AG (Foto: PR).

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Welche (Zukunfts-)Chancen sehen Sie für Ihre Firma durch die Digitalisierung? Oder sehen Sie eher die Herausforderung?

Joachim Kuhn: Wir sehen vor allem die enormen Chancen, die sich für uns ergeben – nicht nur in der Produktion oder den indirekten Bereichen, sondern auch was unser Endprodukt, nämlich sehr leistungsfähige thermische Verpackungsysteme beispielsweise für Pharmakunden, angeht. Zukünftig wird die innovative Kombination aus Hardware und IT-Lösungen – Stichwort TempChain 4.0 – immer wichtiger werden. Intelligente Boxen, Flottendaten-Management und Predictive Analysis im Bereich temperaturkontrollierter Transporte sind für uns Pfeiler unseres zukünftigen Wachstums.

Wo steht ihre Branche in Sachen digitaler Transformation?

Kuhn: Wir sehen uns hinsichtlich Digitalisierung einerseits gut aufgestellt – beispielsweise, was unsere Systeminfrastruktur und unsere qualifizierten und motivierten Mitarbeiter – nicht nur in der IT – anbelangt. Andererseits ist das Feld „Digitalisierung” – insbesondere im Kontext mit Produktion, Datensicherheit und „4.0”-Themen – so weit, dass wir auch mit externen Partnern wie der Uni Würzburg zum Thema Predictivness und IT-Beratern zusammenarbeiten.

Wie wichtig ist ihren Kunden, dass Sie den digitalen Weg gehen?

Kuhn: Was unsere Hauptkundschaft anbelangt: sehr wichtig! Die Kunden erwarten heute zum Beispiel möglichst barrierefrei und nahtlos auf Datenschnittstellen zugreifen zu können. Dafür haben wir auch viel in eigenentwickelte Software investiert.

Wie bilden Sie sich persönlich digital weiter?

Kuhn: Ich persönlich bin sehr an digitalen Themen interessiert und arbeite gerne mobil über unsere digitalen Schnittstellen.

Welche konkreten Digitalisierungsmaßnahmen haben Sie ergriffen – und welche planen Sie?

Kuhn: Wir sehen die Digitalisierung als große Chance und haben daher stark in die IT-Infrastruktur, selbst entwickelte Software, etwa zu Steuerung und Controlling von Logistikprozessen, investiert. Aktuell stellen wir Teile der Verwaltung auf papierlose, digitale Freigabesysteme um, die uns viel Zeit und Ressourcen sparen helfen. Zukünftig planen wir, unter dem „TempChain-4.0”-Label vielfältige digitale Mehrwert-Angebote wie Tracking, Predictive Analysis von thermischen Sendungen für unsere Kunden anzubieten.

Ihr erster Eindruck: Wie hilfreich war der SMART COMPANY-Schnellcheck für Sie?

Kuhn: Sehr, vor allem hilfreich, das Thema Digitalisierung nochmal hoch zu priorisieren und die Vielfalt dieses Trends zu begreifen.

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