Insolvenzen

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Insolvenzen und Restrukturierung

DUB-Expertentalk

Wir beschäftigen uns aktuell verstärkt mit dem Thema Insolvenzen und Restrukturierungen auf der Deutschen Unternehmerbörse. Das Thema ist nicht nur für uns und unsere DUB-Community relevant – es bewegt grade ganz Deutschland. Das Handelsblatt hat alleine im März über 45 Artikel zum Thema Insolvenz veröffentlicht. Laut dem Statistischen Bundesamt müssen wieder mehr Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen. Im Vergleich zum Vormonat wurden im Februar 2023 über 10% mehr Insolvenzanträge gestellt.

Mit zwei Fachexperten von der renommierten Wirtschaftskanzlei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUSEN haben wir uns zu den folgenden Schwerpunkten das Thema genauer angeschaut.

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DUB-Insolvenzbörse für Firmeninsolvenzen

Viele Unternehmen rutschen in eine Firmeninsolvenz, obwohl sie mit einem eigentlich gesunden Geschäftsmodell operieren. Investoren können diese Unternehmen in der DUB-Insolvenzbörse finden und direkt in den Kaufprozess einsteigen. Dadurch wird die Zukunft der Unternehmen gesichert und viele Arbeitsplätze bleiben erhalten. Die DUB-Insolvenzbörse ist eine explizit für dieses Thema konzipierte Online-Plattform, über welche Käufer und Verkäufer anonym, sicher und schnell zusammenfinden. Entdecken Sie täglich aktualisierte Angebote von Firmeninsolvenzen, die zum Verkauf stehen. 

Beteiligung an einem Bildungsträger für Beratung, Qualifizierung und Integration

Branche: Nachhilfe / Unterricht

Ort: Nordrhein-Westfalen (DE)

Umsatz: 3.118.700 €

Preis: auf Anfrage

Das Unternehmen bietet umfassende Qualifizierungen und Projekte als  ISO 9001 zertifizierter und  AZAV zertifizierter Bildungsträger  anerkannter Träger der Jugendhilfe  eingetragener Ausbildungsbetrieb beim Eisenbahnbundesamt für die Ausbildung zum Triebfahrzeugführer  IHK zugelassener Ausbildungsbetrieb  für die duale Ausbildung zum Kaufmann für…

Insolvenzverkauf eines etablierten Bildungsträgers für Aus- und Weiterbildung

Branche: Nachhilfe / Unterricht

Ort: 10 (DE)

Umsatz: 5.057.605 €

Preis: auf Anfrage

Das Geschäftsmodell des Unternehmens mit Hauptsitz in Berlin sowie weiteren Standorten in Leipzig und Dresden basiert auf einem breiten, AZAV-zertifizierten Aus- und Weiterbildungsangebot in den Fachbereichen: o IT|EDV o Medien o kaufmännischer Bereich o gewerblich-technischer Bereich o Gesundheitswesen o Sprachen o Fach- und Führungskräfte o Berufsabschlüsse…

Firmeninsolvenzen in Deutschland

Seit Anfang der Jahrtausendwende gab es mehrere Hoch- und Tiefphasen in der Statistik der Firmeninsolvenzen in Deutschland. Höchstwerte von über 30.000 Insolvenzen pro Jahr wurden im Zeitraum von 2001 bis 2006 sowie von 2009 bis 2011 erreicht. In den Jahren 2003 und 2004 gab es sogar jeweils über 39.000 insolvente Unternehmen. Seit der Zeit nach der Weltwirtschaftskrise hatte sich die Lage jedoch deutlich beruhigt und so konnte ein kontinuierlicher Rückgang festgestellt werden. Im vergangenen Jahr gab es beispielsweise nur noch ca. 18.700 Unternehmensinsolvenzen. Analysten zufolge kann jedoch davon ausgegangen werden, dass dieser Trend durch die aktuelle Corona-Krise wieder in die andere Richtung verlaufen wird.

Was sind die häufigsten Gründe für eine Unternehmensinsolvenz?

Eine Firmeninsolvenz bedeutet nicht unbedingt, das komplette Aus eines Betriebs, denn unter Umständen kann sie auch eine Gelegenheit für Investoren sein, die entschlossen sind, der insolventen Firma eine zweite Chance zu geben. Damit ein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann, muss zunächst einmal ein sogenannter Eröffnungsgrund gem. § 16 Insolvenzordnung (InsO) vorliegen. Hierunter fallen folgende drei Gründe, die insbesondere in den § 16-19 (InsO) festgelegt sind:

1. Zahlungsunfähigkeit
Von einer Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO) des Schuldners ist die Rede, wenn fällige Zahlungspflichten dauerhaft nicht mehr erfüllt werden können. Diese ist anzunehmen, sofern die Rückzahlung durch den Schuldner eingestellt wurde. Es soll an dieser Stelle noch einmal betont werden, dass bei vorübergehenden Zahlungsausfällen noch nicht von einer (dauerhaften) Zahlungsunfähigkeit ausgegangen werden kann.

2. Drohende Zahlungsunfähigkeit
Abzugrenzen von Punkt 1 ist eine drohende Zahlungsunfähigkeit als Eröffnungsgrund (§ 18 InsO). Diese ist gegeben, sofern der Schuldner voraussichtlich nicht mehr in der Lage sein wird, das Fälligkeitsdatum seiner Zahlungsverpflichtungen einzuhalten, da er weder über die mögliche Liquidität verfügt, noch auf externe Geldbeschaffungsmaßnahmen zurückgreifen kann.

3. Überschuldung
Wenn die Verbindlichkeiten des Schuldners nicht mehr durch das Betriebsvermögen gedeckt werden können, spricht man von einer Überschuldung im Sinne des § 19 InsO.

Der Ablauf einer Firmeninsolvenz

Grafik Ablauf einer Firmeninsolvenz - Deutsche Unternehmerbörse DUB.de

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