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Die Unternehmensübernahme

Die Übernahme eines bestehenden Unternehmens ist ein guter Weg in die Selbstständigkeit: Historie, Mitarbeiter, Kunden und Strukturen bilden ein solides Fundament. Diese Tipps begleiten Sie durch die wichtigsten Phasen.

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B2B-Spezialdistributor für technische und nachhaltige Kunststoffe

Zum Verkauf steht ein etabliertes, profitables mittelständisches Unternehmen der B2B-Distribution technischer Kunststoffe und polymerbasierter Materiallösungen. Seit vielen Jahren beliefert das Unternehmen Compoundeure, Extrudeure und industrielle OEMs verschiedener Branchen und Anwendungssegmente und verfügt über langfristig gewachsene Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um einen reinen Commodity-Händler, sondern um einen technisch orientierten Spezialdistributor mit ausgeprägter Anwendungs- und Materialkompetenz. Die Kunden profitieren insbesondere von der Beratung bei Materialauswahl, Spezifikation und Anwendung sowie von langjährigen internationalen Beschaffungsbeziehungen. Das Geschäftsmodell basiert auf direktem Produzentenzugang in Asien, ausgeprägter Beschaffungskompetenz sowie anwendungstechnischer Beratung. Die Wertschöpfung umfasst Materialauswahl, internationales Sourcing, Logistik, Zollabwicklung und bedarfsweise Lagerhaltung. Die Gesellschaft ist operativ stabil aufgestellt, EBITDA-positiv und verfügt über eine sehr solide Vermögens-, Kapital- und Liquiditätsstruktur. Im Zuge einer geordneten Unternehmensnachfolge wird ein 100%-Verkauf angestrebt. Die sehr gepflegte, investitionsstaufreie Betriebsimmobilie kann optional mit veräußert oder langfristig angemietet werden.

Umsatz
21.000.000 €
Ergebnis
520.000 €
Mitarbeiter
Keine Angabe
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Ein passendes Unternehmen finden

Definieren Sie vorab die wichtigsten Kriterien: Branche (passt sie zu Ihren Stärken?), Standort und dessen Potenzial, Rechtsform samt Vor- und Nachteilen, Unternehmensgröße (sie bestimmt die Komplexität der Übernahme) und die bisherige Performance. Analysieren Sie die Historie des Betriebes genau – im deutschen Mittelstand stehen laut KfW zehntausende Unternehmen zur Übernahme bereit, der Zeitpunkt ist also günstig. Regionale Einblicke bietet Nachfolge in Deutschland.

Respekt und Vertrauen in den Verhandlungen

Die Übergabe eines Unternehmens ist für den Verkäufer auch eine emotionale Angelegenheit – es geht um ein Lebenswerk. Begegnen Sie ihm mit Respekt, ohne von Ihren Prinzipien abzuweichen. Kommunizieren Sie offen und ehrlich und erzählen Sie ruhig zuerst von sich: So kann sich der Verkäufer ein genaues Bild machen und erkennt, dass Sie ernsthaftes Interesse am Unternehmen als Ganzes haben.

Eine gute Vorbereitung ist essenziell

Heben Sie sich von anderen Kandidaten ab, indem Sie zeigen, dass Sie sich über Firma und Stakeholder genau informiert haben. Bereiten Sie Unterlagen vor, die Ihre Argumente stützen – auch Nachweise über ausreichendes Eigenkapital. Überzeugen Sie den Verkäufer mit einer klaren Vorstellung davon, wie Sie den Erfolg des Unternehmens fortführen und ausbauen wollen.

Auf die richtige Unternehmensbewertung kommt es an

Verkäufer und Nachfolger haben fast immer unterschiedliche Vorstellungen vom Wert. Bewahren Sie einen kühlen Kopf und konzentrieren Sie sich auf Fakten statt auf Emotionen – eine fundierte Unternehmensbewertung schafft dafür die Grundlage. Ziel ist ein Kaufpreis, mit dem beide Seiten leben können – erreicht durch Überzeugung, nicht durch Druck. Nehmen Sie sich Zeit, Markt, Stärken, Schwächen sowie Chancen und Risiken gründlich zu analysieren. Zentrale Fachbegriffe rund um die Übernahme erklärt unser Glossar.