Friseursalon verkaufen oder kaufen

Wenn Friseursalons zur Übernahme stehen, dann geht es häufig um den Standort, den Meistertitel – und den fairen Preis.

Wer einen Friseursalon kaufen will, der kann aus einem breiten Angebot deutschlandweit aussuchen. Verschiedene Handwerkskammern, wie etwa die in Halle, berichten, dass unter den Nachfolge-Gesuchen nach Handwerksbetrieben und Bäckereien vor allem Friseursalons gefragt sind. Hier können Sie auch Ihren eigenen Friseursalon verkaufen. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Friseurhandwerk ist der Standort. Derzeit gibt es rund 80.000 Friseurunternehmen über ganz Deutschland verteilt. Im konkreten Fall sollte man den Verkaufenden befragen, wie groß der Kundenstamm ist. Einfach zu klären ist, wie viele Wettbewerber es im Umfeld von rund zwei Kilometern gibt. Genauso wichtig ist zu hinterfragen, warum der Verkäufer das Geschäft nicht weiterbetreibt. Gerade wenn der Veräußernde noch nicht im fortgeschrittenen Alter ist, sollte gut nachgefragt werden.

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Friseursalon kaufen

 
Friseurkette mit langer Tradition

Branche: Friseursalon / Barbier, Kosmetik, Sonstiges Körperpflege ...

Ort: 21 (DE)

Umsatz: 1.042.000 €

Preis: 650.000 €

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Die zum Verkauf stehende Friseurkette wurde vor über 70 Jahren gegründet und hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf insgesamt vier Salons im Norden Deutschlands erweitert. Mit einer Ansiedelung des preislichen Niveaus im oberen Drittel der Region, zählt die zu veräußernde Friseurkette mit seinen vier Salons zu einem der 400 umsatzstärksten Studios in Deutschland.…

Friseursalon - Kaufgesuche

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Friseursalon kaufen - Welche Voraussetzungen braucht man?

Wer einen Friseursalon kaufen will, der kann aus einem breiten Angebot deutschlandweit aussuchen. Verschiedene Handwerkskammern, wie etwa die in Halle, berichten, dass unter den Nachfolgesuchen nach Handwerksbetrieben und Bäckereien vor allem Friseursalons gefragt sind. Braucht man einen Meister, um einen Friseursalon zu kaufen und dann auch zu betreiben? Das ist eine der häufigsten Fragen bei Übernahmen im Friseurhandwerk. Eigentlich, so ein Teil der Antwort, herrscht in Deutschland der Meisterzwang. Wenn man als Käufer keinen hat, kann man natürlich einen Meister einstellen. Ohne einen Meisterbrief geht es nur mit einer Ausübungsberechtigung nach § 7b Handwerksordnung oder einer Ausnahmebewilligung nach § 8 der Norm. Der Gesetzestext ist relativ ungenau, sodass die Handwerkskammern einen großen Spielraum haben. Diesen im individuellen Fall auszuloten, lohnt sich häufig. Kein Weg führt dagegen an einer Gewerbeerlaubnis vorbei, die man zur Eröffnung eines Friseursalons braucht.

Was ist ein angemessener Preis?

Bald schon kommt die Frage nach einem fairen Preis auf. Um einen möglichst objektiven Wert des Salons festzustellen, gibt es zum einen das Ertragswertverfahren. Hierbei wird der Unternehmenswert auf Grundlage der zukünftigen Einnahmeüberschüsse ermittelt. Hilfreich ist auch das Bewertungsverfahren, das die Arbeitsgemeinschaft der Wert ermittelnden Betriebsberater im Handwerk (AWH) erstellt hat. Nach dem sogenannten AWH-Standard erhält man eine grobe Einschätzung des Kaufpreises eines Friseursalons, wenn man 40 Prozent des Jahresumsatzes ansetzt. Dazu werden die Jahresumsätze der vergangenen drei Jahre herangezogen. Diese vermitteln eine erste Einschätzung des Unternehmenswerts.