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SchwyzFinanzen / Versicherungen

SERV-gedeckte Exportfinanzierung: Kapitalerhöhung über CHF 5 Mio. für 50 % der Aktien

UmsatzKeine Angabe
ErgebnisKeine Angabe
Mitarbeiter6
StandortSchwyz
TransaktionshintergrundSonstiges
Anteile zum VerkaufMehrheitsbeteiligung, Minderheitsbeteiligung
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ErgebnisKeine Angabe
Mitarbeiter6
StandortSchwyz
TransaktionshintergrundSonstiges
Anteile zum VerkaufMehrheitsbeteiligung, Minderheitsbeteiligung

Unternehmensbeschreibung

Nur für qualifizierte bzw. professionelle Anleger. Kein öffentliches Angebot. Unterlagen nach NDA.


Die Banken haben eine Lücke hinterlassen. Dieses Unternehmen will sie füllen.


Schweizer Exporteure brauchen Kredite für ihre Kunden im Ausland. Der Bund versichert diese Kredite über die SERV. Doch die Grossbanken wollen nur grosse, standardisierte Deals. Die letzte Bank, die massgeschneiderte Exportkredite allein arrangieren konnte, ist 2023 verschwunden. Übrig bleibt ein einziger aktiver Arranger in Zürich.


Das Modell. Ein Schweizer Kreditvehikel ohne Banklizenz arrangiert und vergibt SERV-versicherte Exportkredite von unter CHF 1 Mio. bis CHF 30 Mio. Jeder Kredit wird Back-to-Back über Bankpartner refinanziert: gleiche Laufzeit, gleiche Währung. Die SERV deckt 95 % des Kreditausfallrisikos, die Refinanzierer erhalten eine 100 %-Garantie. Der Selbstbehalt der Gesellschaft liegt bei maximal 2.5 % des Portfolios. Die FINMA hat 2024 auf Basis des damaligen Sachverhalts bestätigt, dass für das Geschäftsmodell keine Bankbewilligung erforderlich ist.


Das Team. Das operative Geschäft führt ein bankenunabhängiger Arranger unter Management Contract: sechs Senior-Spezialisten mit über 100 Jahren Erfahrung in Exportfinanzierung und Präsenz in Ostafrika, der Türkei und Lateinamerika. Das Team ist beim Manager angestellt, der zugleich Aktionär ist. Das Vorgängervehikel erreichte unter gleicher Führung über CHF 170 Mio. Portfolio in 122 Abschlüssen ohne Nettoverlust (Angaben des Managements, nicht testiert). Die XF Infra AG hat den Betrieb im Juli 2026 aufgenommen, ein abgeschlossenes Kreditbuch besteht noch nicht.


Die Pipeline. 21 Projekte, wahrscheinlichkeitsgewichtet CHF 124 Mio., mit namhaften Schweizer Exporteuren aus Maschinenbau, Textiltechnik, Medizintechnik und Rollmaterial. Die ersten Grossprojekte stehen vor dem Financial Close. Die SERV deckt jährlich rund CHF 1.3 Mrd. Exportkreditvolumen, Ziel sind 10 % davon.


Die Kosten. Die Gesellschaft hat keine eigenen Mitarbeitenden und keine Anlagen. Die Management Fee ersetzt den Personalaufwand, die übrigen Betriebskosten liegen bei CHF 100–150'000 pro Jahr.


Die Zahlen (Planwerte des Managements, nicht testiert). 2025 war ein Aufbaujahr ohne Ertrag mit einem Ergebnis von CHF -600'000. Für 2026 sind ein Ertrag von CHF 480'000 und ein Ergebnis von CHF -630'000 geplant. Bis 2031 soll das Portfolio auf CHF 444 Mio. wachsen, der Gesamtertrag von CHF 1.7 Mio. (2027) auf CHF 7.1 Mio. (2031) steigen und der Gewinn nach Steuern 2031 bei CHF 2.3 Mio. liegen. Die geplante Eigenkapitalrendite liegt dann bei rund 14 %. Bei halbiertem Neugeschäft läge die IRR für den Neuaktionär bei 4–6 %.


Die Risiken. Die SERV-Deckung bezieht sich auf das Kreditausfallrisiko. Für den Investor bleibt das Eigenkapitalrisiko bestehen: Planrisiko, Illiquidität, Verwässerung, Konzentration der Pipeline, Fee-Belastung in den Anlaufjahren bis hin zum Totalverlust.


Die Transaktion. Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien im Umfang von CHF 5 Mio. gegen 50 % des Aktienkapitals, Pre-Money CHF 5 Mio., Einstieg zu rund 1.1x Buchwert. Bestehende Anteile werden nicht veräussert. Die Modell-IRR für den Neuaktionär liegt bei 12.9 % p.a. beim Exit zum Buchwert 2031 (Planwert). Eine unabhängige Gesellschaftsstudie beziffert den Eigenkapitalwert auf CHF 13.5–16.4 Mio. (Post-Money).

Branchenkategorie

Finanzen / Versicherungen