Das Unternehmen ist ein Betreuungsdienstleister - noch kein ambulanter Pflegedienst. Genau darin liegt der Case: Der Pflegeberatungseinsatz nach § 37.3 SGB XI findet halbjährlich statt, jede Kundin und jeder Kunde ist ein
wiederkehrender Kontakt. Seit der Gründung 2025 sind 750 Kunden aufgebaut; allein im Juli 2026 kamen fast 70
Neukunden hinzu - vollständig ohne Werbung. Zum Jahresende werden rund 1.000 Kunden prognostiziert. Rund 60 % der Kunden sind mindestens 60 Jahre alt und haben mindestens Pflegegrad 2 - dort ist der Pflegebedarf früher und höher, die Bindung entsprechend langfristig.
Für einen Käufer liegt der Wert nicht im heutigen Beratungsumsatz (rund 150.000 € prognostiziert für 2026), sondern in der Wandlung des Kundenstamms - und die verläuft in zwei getrennten Stufen, ausgehend von den 450
Zielgruppen-Kunden (Alter ≥ 60, Pflegegrad ≥ 2). Hauswirtschaft ist der leichtere Einstieg: 225 dieser Kunden (50%)
sind wandelbar, mit 262 € pro Kunde und Monat (131 € Entlastungsbetrag + 131 € Verhinderungspflege).
Pflegesachleistungen sind der Werttreiber: davon zusätzlich 34 Kunden (15 %) konvertierbar, mit weiteren 711 € pro Kunde und Monat. Beide Stufen zusammen heben den Kundenstamm auf ein Umsatzpotential von rund 998.000 € p.a. — ein Vielfaches des heutigen Beratungsumsatzes. Das persönliche Vertrauensverhältnis aus den
Beratungsbesuchen ist der Schlüssel - die Gesellschafter führen die Besuche für ein bis maximal zwei Jahre weiter
und unterstützen die Umwandlung nach dem Kauf aktiv.
Operativ ist das Unternehmen von Beginn an digital aufgebaut: eine eigene App für Beratungseinsätze, Routenplanung und Kundenmanagement stellt sicher, dass Nachweis und Rechnung noch am selben Tag bei der Versicherung liegen. Beratungseinsätze finden beim Kunden statt - ein Büro ist nicht erforderlich. Durch die Routenplanung sind mit ein bis zwei strategisch angestellten Minijobbern bis zu 1.500 Kunden versorgbar; das Geschäft ist nicht kapitalintensiv, ein Investitionsstau b e s t e h t nicht.