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Flexibilität von der Stange

Der Sportausrüster Kappa beweist im Fußballgeschäft immer wieder den richtigen Riecher. Die Marke gehört zur Schmidt Group, einem global agierenden Mittelständler, der auch in der vierten Generation seine enorme Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellt.

Diesen Abend wird Diego Benaglio nie vergessen. Der Torwart und Kapitän des VfL Wolfsburg kann zum ersten Mal in der Geschichte seines Vereins den DFB-Pokal in den Berliner Nachthimmel stemmen. Die Welle der Begeisterung über den 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund ist riesig. Sie schwappt sogar bis ins entlegene Norderstedt. Inmitten der Zweckbauten des Industriegebiets nördlich von Hamburg liegt die Zentrale der Schmidt Group.

Großer Erfolg

Was das Unternehmen mit Fußball zu tun hat? Eine ganze Menge. Denn zur Schmidt Group gehört die Marke Kappa, deren Logo mit den zwei aneinander lehnenden Menschen auf den Trikots der Wolfsburger prangt. „Im Vergleich zu den Weltmarktführern Adidas und Nike sind wir klein, aber wir setzen uns durch“, sagt Cornelia Schmidt, Geschäftsführerin von Kappa Deutschland. Die Zahlen geben ihr Recht: Der Wolfsburger Pokalsieg war der vierte eines Kappa-Teams in den vergangenen zwölf Jahren, während die übrigen an Adidas gingen – ein geradezu „unheimlicher Erfolg“, kommentierte die Presse. „Es zeigt, dass wir als Familienunternehmen eine Berechtigung in diesem hart umkämpften Markt haben“, sagt Cornelia Schmidt. Kappa ist die bekannteste Marke der Schmidt Group, aber längst nicht die einzige: Chiemsee, Colorado, Maui Sports oder auch BayCity gehören ebenfalls zu dem norddeutschen Textilunternehmen, das auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Im Jahr 1906 als Baumwollhändler gegründet, wandelte sich die Gesellschaft in den Nachkriegsjahren zum Importeur von Stoffen aus den USA. Als der stark gestiegene Dollar während der Reagan-Administration das Geschäft bedrohte, stellte Peter Schmidt, Enkel des Gründers, auf fertige Bekleidung um. „Wir haben Jeans, T-Shirts und Sweatshirts erst nach Deutschland gebracht und waren in den 70er- und 80er-Jahren die Pioniere für Mode aus Amerika“, sagt der Seniorchef. Produziert wurde die Ware zunächst in Süd- und Osteuropa, dann in Asien.

Heute steht mit Cornelia und Jan Schmidt bereits die vierte Generation an der Spitze des Unternehmens. „Der Übergang ist sehr gut verlaufen“, sagt Peter Schmidt. „Die Kinder führen das Tagesgeschäft, und ich kann mich meinen ‚Hobbys’ widmen: IT, Logistik und Finanzen.“ Während Cornelia Schmidt das Markengeschäft verantwortet, konzentriert sich Jan Schmidt auf das Geschäft als Systemlieferant. „Vom Entwurf bis zum fertigen Kleidungsstück können wir alles liefern – für unsere eigenen Marken und im Auftrag anderer“, erklärt Jan Schmidt.

Flexibler Partner

In Zukunft soll die Schmidt Group noch internationaler werden. „Wir wollen weiter wachsen“, sagt Jan Schmidt. „Und für dieses sehr dynamische und globale Geschäft brauchen wir eine Bank, die uns vertraut und die auf die schnellen Veränderungen des Marktes flexibel reagieren kann. Mit der DZ Bank und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken haben wir den idealen Partner gefunden.“

Dieses Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit. Mit der Initiative „Deutschland – made by Mittelstand“, sagt die Genossenschaftliche FinanzGruppe Danke für die Wirtschaftsleistung des Mittelstands.

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