Titelthema

Große Freiheit 4.0

Die Zukunft in der Hand: Digitalisierung ist der Schlüssel zur modernen Arbeitswelt

Die Zukunft in der Hand: Digitalisierung ist der Schlüssel zur modernen Arbeitswelt (Foto: Fire Dept./Anika Dallmer)

Es ist abzusehen, dass Technologie eine überragende Rolle im Berufsleben spielen wird. Sie lässt die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit gänzlich verschwimmen, aber braucht Regeln, damit sie den Nerv aller trifft.

Früher war alles besser? Von wegen. Kennzeichen einer früheren Arbeitswelt waren der knappe Gruß eines gestrengen Pförtners, kaltmetallene Stechuhren und graue Großraumbüros. Heute bedeutet Arbeitswelt Sitzsäcke, Espressomaschinen und gleitende Arbeitszeit. Und das ist erst der Anfang. Moderne Technologien krempeln Büros um.

Arbeit, das war lange der alltägliche Gang in die Fabrik oder ein Büro. Großraum oder eigenes Office? Das hing von der Position des Einzelnen in der Unternehmenshierarchie ab. Doch einen festen Platz hatte jeder, vom Hausmeister bis zum Generaldirektor. Privat war höchstens der Gummibaum neben dem Schreibtisch. Und genau an diesem ging jeder seinem Tagewerk nach. Unter anderem weil die Aufgaben eben dort – häufig fein säuberlich in Eingangskörbchen sortiert – warteten.

Das ist nun Geschichte. Denn bereits heute lässt sich die meiste Arbeit auch von zu Hause aus erledigen. Wahlweise von der Berghütte aus oder auch dem Badesee. Einfach weil das Eingangskörbchen auf dem Schreibtisch durch das Posteingangsfach für E-Mails ersetzt wurde, der Aktenordner im grauen Schrank durch die Speicherung in der Cloud. Wer so arbeitet, ist nach einer Studie des IW Köln zufrieden. Die Zukunft der Arbeit hat längst begonnen.

Es fängt bei den Räumen an

Spuren finden sich überall. Nicht nur im Silicon Valley, in Berlin, in London. Überall dort, wo Unternehmen um die fähigsten Mitarbeiter ringen. Und so wird das Einheitsgrau der Auslegeware von Holzfußboden verdrängt, die strenge Sitzordnung aufgelockert. Die Habseligkeiten liegen im Rollcontainer, gearbeitet wird, wo ein Platz frei ist. Beispiel Philips: 2015 eröffnete das Unternehmen eine neue Firmenzentrale in Hamburg. Feste Schreibtische sind seitdem Geschichte, selbst für Geschäftsführer.

Das gleiche Bild beim Energieunternehmen EWE. „Gerade in größeren Unternehmen mit einer komplexen Themenvielfalt sind flexible und dynamische Arbeitsmethoden Bausteine für ein erfolgreiches Wirken“, sagt Christian Blömer, Abteilungsleiter Konzernkommunikation und Marke bei EWE. „Dazu gehören auch offene Räumlichkeiten, die Dialog, Austausch und Teamwork maßgeblich unterstützen.“ Mit solch einer Open-Space-Lösung habe er in seiner Abteilung gute Erfahrungen gesammelt.

Teil 1: Große Freiheit

Teil 2: Flexibilität ist gefragt

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