Digitale Sieger - Teil 3

Feuerwerk an Ideen

„Ich bin immer wieder beeindruckt, wie motiviert, passioniert und engagiert die Leute hier arbeiten“, sagt Verena Fink, Geschäftsführerin der Digitalisierungsberatung Woodpecker-Finch. Das gilt auch für die Mitarbeiter von DocuSign – einem Tech-Unternehmen, das sich auf die Fahne geschrieben hat, das papierlose Büro Wirklichkeit werden zu lassen.

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Mit der DocuSignSoftware lassen sich etwa Genehmigungen, Arbeitsprozesse und Unterschriften vollständig digitalisieren. Der Erfolg ist groß: Die Produkte werden aktuell bei 225.000 Unternehmen in 188 Ländern eingesetzt.

Chef von DocuSign ist Keith Krach – eine amerikanische Unternehmerlegende, ausgezeichnet vom World Economic Forum in Davos mit dem TechnologiePionier-Award. Der 59-Jährige gilt als Vorreiter des B2B-Commerce. Krach war Co-Gründer vom Software-Haus Ariba, das 2012 für 4,3 Milliarden Dollar an den Walldorfer Dax-Konzern SAP verkauft wurde. Der DocuSign-Chef begeisterte die deutschen Unternehmer mit einer mitreißenden Dinner-Speech. „Unglaublich, mit welcher Freude und Kraft er uns begegnet ist. Als er vor uns stand und ein Feuerwerk an BusinessAnekdoten und Sales-Geschichten abbrannte, konnte man diesen American Spirit richtig greifen“, erzählt Jürgen Oberhofer, Vorstand der impuls-Finanzmanagement AG. Davon könne man sich eine Scheibe abschneiden, so der Augsburger Finanzexperte. „Ich habe das Gefühl, dass diese Tour mein Bewusstsein enorm erweitert hat“, ergänzt sein Vorstandskollege Franz-Xaver Bleicher. „Zunächst haben wir in einem Mammutprogramm diverse Firmen und neue Produkte kennengelernt, danach vieles in der Gruppe intensiv diskutiert. Hilfreich war, dass die Gruppe so heterogen war und die Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen stammen und somit verschiedenste Kenntnisse verknüpft wurden. Diese Reise war ein voller Erfolg.“ Auf manche Frage und Antwort wäre er im Leben nicht gekommen. „So modern und innovativ wie auf dieser Reise haben wir die Telekom noch nie erlebt“, assistiert der Innovationsexperte eines globalen Chemie-Konzerns.

Die Telekom-Tour hat viele Denkprozesse in Gang gesetzt. „Ich habe wie ein Schwamm Innovationen, Ideen und Impulse aufgesaugt. Man merkt, wie hier alle um die perfekte Lösung ringen“, sagt Sebastian Menge, Head of IT von Endemol Shine Group Germany. Einige der neu gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen möchte Thomas Nieraad, Chef vom Glasproduzenten Rastal, direkt in die Tat umsetzen. „Nächste Woche werde ich mehrere Projekte anschieben.“

Einen besonderen Return on Investment sieht Johannes Huxol vom Lichtspezialisten Trilux Group Management. „Um an dieser Tour teilnehmen zu können, hatte ich meinen bereits gebuchten Urlaub gecancelt. Ich habe nichts bereut. Im Gegenteil: Die Stornokosten waren die beste Investition in den letzten zehn Jahren“, so der CFO. Etwas nachdenklicher fällt dagegen das Fazit von Wolfgang Schmalz aus: „Auf der einen Seite bin ich begeistert, was technologisch künftig möglich ist. Auf der anderen Seite mache ich mir aber auch Gedanken darüber, wie wir auf die Veränderungen reagieren sollen, die auf uns zukommen“, meint der Eigentümer des schwäbischen Maschinenbauers J. Schmalz. Sicher ist dagegen, dass die Telekom-Tour auch im kommenden Jahr stattfindet. Das hat Initiator und Telekom-Manager Rickmann bereits angekündigt.

Das komplette Interview mit Hagen Rickman lesen Sie hier.

Teil 1: Digitale Sieger
Teil 2: Hype um künstliche Intelligenz
Teil 3: Feuerwerk an Ideen

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