Das Portal für Unternehmer, Gründer und Investoren
 

Erfolgsgeheimnis Mentoring

„Ganz egal, wie unglaublich smart Du zu sein denkst, oder wie brillant, disruptiv und außergewöhnlich Dein neues Konzept sein mag: Jedes Team braucht mindestens einen guten Mentor“,

schreibt Richard Branson in seinem Buch „The Virgin Way“. Der Milliardär und Serial Entrepreneur hatte selbst einen Mentor, dem er einen großen Teil seines heutigen Erfolgs verdankt. Mentoren sind der Garant für unternehmerischen Erfolg und erschaffen eine Win-win-win-Situation für alle Beteiligen: Mentees, ob als Gründer oder Angestellte, Unternehmen, aber auch Mentoren selbst profitieren von dieser Beziehung. Fast alle Fortune-500-Unternehmen haben interne Mentoring-Programme aufgebaut, etwa für den Führungsnachwuchs. Doch auch für kleinere und mittelständische Unternehmen kann Mentoring neue Welten eröffnen.

Profit für beide Seiten

Mentoring ist keine Einbahnstraße, sondern ein Austausch auf Augenhöhe: Wer schon einmal Mentor war, weiß, wie sehr ein solches Engagement die eigene fachliche und persönliche Entwicklung befeuert: Durch die intensive Beschäftigung mit den aktuellen Herausforderungen des Mentees, mit dessen Lebenswelt und mit den neuesten Branchenentwicklungen lernt auch der Mentor Neues, bleibt stets auf dem Laufenden und schult mit seiner Erfahrung gleichzeitig sein Gespür für Trends in der eigenen Branche. Auf persönlicher Ebene stärkt der Mentor sein Reflexionsvermögen, seine Empathie, seine Führungsstärke und sein strategisches Denken. Menschen, die Mentoren sind, sind auch in ihrer eigenen Karriere erfolgreicher, wie etwa das Softwareunternehmen Sun Microsystems 2007 in einer groß angelegten Studie feststellte.

Vorteile für Unternehmen

Immer mehr Unternehmen bieten Mentoring an: Durch den gezielten Einsatz können die Führungskräfteentwicklung, die Mitarbeiterbindung, die Produktivität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter gestärkt werden. Angesichts der begrenzten Mitarbeiterzahl bieten viele kleinere und mittelständische Unternehmen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, an externen Mentoring-Programmen teilzunehmen. Diese Variante des Mentoring zwischen kooperierenden Unternehmen wird auch „Cross-Mentoring“ genannt. Die Mentoren kommen mit neuen Eindrücken und Inspirationen und zugleich gestärkten Führungsqualitäten ins eigene Haus zurück. Auch die Mentees aus beiden Unternehmen profitieren von den Erfahrungen, Ratschlägen und Standpunkten ihrer Mentoren.

Gründer minimieren Risiken

Gerade für Unternehmensgründer ist Mentoring von immenser Bedeutung: Das hohe finanzielle und existenzielle Risiko, das eine Gründung mit sich bringt, ist unvermeidbar. „Doch in kontrollierbaren Bereichen wie Vertrieb und Buchhaltung können Gründer mithilfe eines Mentors, der sie anhand seiner persönlichen Erfahrung berät, Fehler vermeiden, die zum Scheitern einer an sich hervorragenden Idee führen könnten“, erklärt Colin Berr, CEO von Mentor Lane. Sein Unternehmen mit Sitz in Frankfurt bietet ein offenes Mentoring-Programm für Berufstätige, Gründer, und Studenten an und gilt als Vorreiter der Mentoring-Szene in Deutschland.

Das Erfolgsrezept der Mentoringbeziehung

Unterstützung beim Thema Mentoring

Um den möglichen Nutzen von Mentoring für die eigene Firma festzustellen, die optimale Form von Mentoring für die eigenen Anforderungen zu finden und ein Mentoring-System im Unternehmen zu implementieren und umzusetzen, sollten Unternehmen im Vorfeld mit Mentoringexperten sprechen, um gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen zu erarbeiten, rät Berr. Für viele Kunden kümmert sich Mentor Lane nicht nur um den Aufbau, sondern auch um die komplette Administration und Verwaltung der internen Mentoring-Programme.

Das interessiert andere Leser

  • Franchise-Umfrage: Wo, bitte, geht’s hier zum neuen Personal?

    Zum zweiten Jahr in Folge hat die Deutsche Unternehmerbörse Franchise-Systeme nach ihren größten Herausforderungen im Markt gefragt. Ganz oben: Die Suche nach Personal.

  • Späte Führungsnachfolge

    Der Brillenkönig Günther Fielmann behält noch weitere drei Jahre das Zepter in der Hand. Erst 2020 will er das Unternehmen in die Hände seines Sohnes legen.

  • Sachsen-Anhalt legt Fonds für die Unternehmensnachfolge auf

    Immer wieder scheitern Firmennachfolgen an der Finanzierung. Sachsen-Anhalt will dem nun vorbeugen – mit einem Fonds, ausgestattet mit 265 Millionen Euro.

  • „Psst, haben Sie schon gehört … ?“

    Wenn die Gerüchteküche brodelt, hat das selten Gutes zu bedeuten. Erst recht, wenn es um den Verkauf eines Unternehmens geht.

  • Zu schön, um wahr zu sein

    Was Franchisegeber Geschäftspartnern in spe über ihr System verraten müssen und woran man schwarze Schafe erkennt.

  • Geld vom Staat

    Auch Franchisenehmer kommen in den Genuss von staatlichen Fördertöpfen. Es müssen nur drei Kriterien erfüllt werden.

  • Deutschland paradox

    Die Bundesrepublik spielt wirtschaftlich in der ersten Liga – außer beim Gründungsgeschehen. Wie kann das sein?

  • Alles VUKA, oder was?

    Volatil, unsicher, komplex, ambivalent, kurz: VUKA. So beurteilen viele Chefs die Digitalisierung. Was tun?

  • Optimistische Chefs

    Deutschlands Unternehmer strotzen vor Optimismus. Dabei müssen sie in einem Punkt noch mächtig aufholen.

  • Erst Praktikum, dann Nachfolger

    Warum der Chef in spe bei seinem neuen Unternehmen erstmal eine Hospitanz absolvieren sollte.

  • Pflichtteilsrechte – die Büchse der Pandora

    Verstirbt ein Unternehmer, müssen häufig Kredite aufgenommen werden, um Erben auszuzahlen. Doch es geht auch anders.

  • Mehr als nur ein Spiel

    Zocken, daddeln – ist doch Kinderkram? Weit gefehlt. Video spielen ist zum Milliardenmarkt avanciert. So wollen Unternehmen und Vereine auf den neuen Goldesel aufsatteln.

  • Begehrte Pleitefirmen

    Warum ausländische Investoren um insolvente deutsche Unternehmen feilschen.

  • Gesucht, gefunden

    Wer genau weiß, was er will, wird schneller fündig: zum Beispiel auf der DUB-Franchisebörse. Im Fall von Lutz Große und dem System Filtafry war das ein Glücksfall für alle Beteiligten.

  • Risiko Familienunternehmen

    Familienunternehmen können schneller von einer Insolvenz bedroht sein als andere. Doch das Risiko lässt sich senken.

  • Von Mäusen und Gazellen

    „Growth Guy“ Verne Harnish, Gründer der Entrepreneurs’ Organization, Autor und Coach, verrät, warum Unternehmer einsam sind und wann das beste Timing für Firmenausbau oder -verkauf ist.

  • Keine Angst vor dem blauen Brief

    Wenn ein Familienunternehmen einen neuen Chef bekommt, werden Mitarbeiter selten gekündigt. Im Gegenteil.

  • Passende Partner

    Wenn ein Franchisenehmer einen Nachfolger für sein Unternehmen sucht, ist auch der Franchisegeber gefragt – um ihn dabei im Sinne des Systems zu unterstützen.

  • Franchise: Bedeutung und Nutzen des System-Handbuchs

    Lesen Sie mehr über die „Betriebsanleitung“ für die Führung des Franchisebetriebes.

  • Ehrgeiz und Leidenschaft

    Judith Williams. Die frühere Opernsängerin, heutige Unternehmerin und TV-Moderatorin über Rezepte für ein erfolgreiches Leben.

  • Digitale Potenziale

    Deutschland ist reif für ein digitales Gesundheitswesen. Deshalb unterstützt Die Techniker Existenzgründer, Talente und Visionäre.

  • Der Amazon-Plan

    Das entschlüsselte Erfolgsgeheimnis des Amazon-Gründers Jeff Bezos.

  • So digital tickt Berlin

    Alles #Neuland? Die Redaktion des DUB UNTERNEHMER-Magazins hat sechs deutsche Spitzenpolitiker nach ihrer Vision der digitalen Zukunft befragt.

  • Die vier wichtigsten „Deal Breaker“

    Deal Breaker können Übernahmen in letzter Minute scheitern lassen. Das sind die häufigsten.

  • Bilanzbombe Pensionen

    In vielen Firmen klaffen riesige Pensionslücken – ein ernstes Problem, vor allem beim Unternehmensverkauf.

  • Auf die (Franchise-)Größe kommt es an

    Einsteiger in der Franchise-Branche haben es schwer. Aber der Aufwand zahlt sich aus.

  • Unternehmensverkauf: Worauf bei Earn-Out-Klauseln achten?

    Was Unternehmensverkäufer und -käufer über variable Preiskomponenten wissen müssen.

  • Die fünf wichtigsten Trends der CeBIT

    2017 werden auf der CeBIT wieder die großen Trends der IT-Branche gezeigt. Ganz oben auf der Tagesordnung: künstliche Intelligenz.

  • Disruption meets Design

    Produktdesigner stehen vor einem Paradigmenwechsel. Die analoge und digitale Welt verschmelzen zunehmend miteinander. Was sich hinter der „new holistic experience“ verbirgt.

  • Wie ein Franchisenehmer seine Mitarbeiter für sich werben lässt

    Employer Branding – Ein Unternehmer aus Hannover zeigt, dass solche Kampagnen sinnvoll sein können.

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick