Spezial Shared Mobility: Rote Autos, grünes Denken

Carsharing-Anbieter Greenwheels bleibt stationsbasiert

Greenwheels zielt mit klassischem Ansatz vor allem auf Familien und kleine Firmen. Free Floater wolle man nicht werden, so Jamel Otmane von Greenwheels.

Jamel Otmane ist Vertriebsleiter bei Greenwheels.
Jamel Otmane
ist Vertriebsleiter bei Greenwheels (Foto: PR)

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Wie lange gibt es Greenwheels schon?

Jamel Otmane: Greenwheels wurde vor 25 Jahren in den Niederlanden gegründet. Anfang 2016 kaufte die Volkswagen Financial AG 60 Prozent, der Rest ging an den niederländischen Konzern PON.

Welche Rolle spielen Elektroautos bei Ihnen?

Otmane: Noch keine große. Aber die Sache wird Fahrt aufnehmen, sobald die E-Autos günstiger und die Ladezeiten kürzer werden. Zurzeit haben wir acht e-Golf. Alle unsere Autos sind rot, aber wir denken grün.

Wer sind Ihre Kunden?

Otmane: Im privaten Bereich eher Familien. Bei gewerblichen Kunden sind es häufig Firmen oder auch Wohnungsbaugenossenschaften, die ihren Mietern die Möglichkeit des Carsharing anbieten möchten.

Wird Greenwheels eines Tages auch zum Free Floater, sodass Kunden die Autos überall anmieten und wieder abstellen können?

Otmane: Nein, wir bleiben stationsbasiert. Außerdem muss man als Free Floater riesige Mengen an Fahrzeugen bereitstellen, um konkurrenzfähig zu sein.