Das Portal für Unternehmer, Gründer und Investoren
 
Zurück zur Hauptseite

Teil 3: „Learning by doing ist mein Ansatz“

Im Profi-Fußball oder Baseball stellen Videoanalysen und Statistik seit Jahren entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Bereiten Sie sich auf Kämpfe mit Hilfe digitaler Unterstützung vor, etwa softwaregestützten Trainingsprogrammen?

Klitschko: Analyse im Sport ist stark mit der Digitalisierung verbunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich ohne die Analysen meiner vergangenen Kämpfe oder der Kämpfe meines Gegners auf einen Fight vorbereite. Wenn ich trainiere, tue ich das mit drei Bildschirmen, die um den Ring auf Augenhöhe angebracht sind. Darauf laufen die Kämpfe meines Gegners in unendlicher Schleife ab. Eine Software untersucht, wo die Fehler meines Gegners liegen. Ich sehe das, wieder und wieder, bis ich es verinnerlicht habe. Außerdem benutze ich eine Smart Watch, um etwa meine Schritte zu zählen, die Trainingszeit zu messen, die Intensität des Trainings festzustellen, den Kalorienverbrauch zu messen, und das alles grafisch aufbereiten zu lassen. Heutzutage ist Leistungssport ohne digitale Unterstützung unvorstellbar.

Vermarkten Sie Ihre Kämpfe auch über digitale Kanäle?

Klitschko: Vor jedem Kampf gibt es Promotion durch Print- und TV-Medien, die natürlich auch ihre digitalen Kanäle bedienen. Social Media hat sich zudem zu einem unserer wichtigsten Promotionkanäle entwickelt. Die Boxkämpfe selbst werden natürlich nicht nur live im TV übertragen, etwa auf RTL, sondern auch online. In den USA werden Fights zum Beispiel von Epix im Internet übertragen.

Welche Innovation begeistert Sie am meisten?

Klitschko: Es ist unglaublich, wie wir es durch regenerative Energien geschafft haben, Verkehr und Transport mit Elektroantrieben zu revolutionieren. Dass ein Fahrzeugakku in nur 15 Minuten für 450 Kilometer aufgeladen werden kann. Wer nach der Fahrt in einem Elektrofahrzeug aussteigt, denkt nur noch: Das ist unsere Zukunft.

Welche Eigenschaft ist die wichtigste, um sich Herausforderungen stellen zu können?

Klitschko: Genau das, was wir in St. Gallen lehren: Die Fähigkeit zu Challenge Management und Selbstmanagement. Denn wer nicht die Qualitäten hat, sich an den Veränderungen, am Change, zu orientieren – adios Amigos.

Wie hat der Wandel um Sie herum auch sie persönlich verändert?

Klitschko: Ich bin technologiefreundlich und habe mich immer für neue Techologien interessiert, weil es einfach spannend ist, mit technischen Neuheiten zu spielen und Neues darüber zu erfahren. Ich lese nicht unbedingt die Anleitung. Learning by doing ist eher mein Ansatz. Das ist nicht immer leicht und locker, manchmal ist es anstrengend. Die Technik wird zwar immer benutzerfreundlicher, aber nimmt gleichzeitig an Komplexität zu. Wenn ein Anwender dann nicht sofort versteht, wie das Gerät funktioniert, geht er zum nächsten über.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Klitschko: Ich bin die bewegende Kraft.

Teil 1: Managen Sie sich besser

Teil 2: „Aus dem Zusammenspiel von Selbst- und Fremdmanagement entstehen gemeinschaftlicher Nutzen und Erfolg“

Teil 3: „Learning by doing ist mein Ansatz“

 

 

Das interessiert andere Leser

  • Nachfolgetypen

    Wer ein Unternehmen aufbaut, wünscht sich meistens, dass das Lebenswerk von einem Familienmitglied weiterentwickelt wird. Lesen Sie, welche Faktoren die Nachfolge begünstigen.

  • Self-Storage Startups mit neuen Lagerraum-Lösungen

    Der Arbeitsplatz von heute gewährt freie Platzwahl in Coworking-Spaces. Doch die neue Flexibilität hat Ihren Preis: mangelnder Stauraum für Papiere und Akten. Die Shareing Economy bietet Lösungen.

  • Franchise Expo18 Logo
    Save the date - Franchise Expo18 im September in Frankfurt

    Die Franchise Expo18 bringt vom 27. bis zum 29.09.2018 über 100 internationale Aussteller auf das Messegelände in Frankfurt und bietet Informationsmöglichkeiten und spannende Workshops rund um Franchising.

  • Israels Innovationen

    Israel ist eine der größten Innovationsschmieden der Welt. Der Erfolg der Startup-Nation hat System, der Staat investiert massiv in Forschung und Entwicklung.

  • Allen gerecht werden

    Die Ökonomin Kate Raworth fordert ein fixes Umdenken der Wirtschaft und plädiert für ein Gleichgewicht zwischen Kapitalismus, sozialer Gerechtigkeit und Ökologie.

  • Meer und mehr Gründergeist

    Die Suche nach Erfolg im digitalen Zeitalter führt nach Israel ins Silicon Wadi – wo die Menschen mit Begabung, Bildung und Begeisterung kritische Umstände in Stärken verwandeln.

  • Du kommst hier nicht rein!

    Kryptotrojaner, DDos-Attacken, Phishing – Cyberkriminelle verfügen über ein großes Waffenarsenal. Höchste Zeit für entsprechende Abwehrstrategien.

  • Nachfolge im Franchise

    Eine Unternehmensnachfolge im Franchising weist generell deutlich weniger Minenfelder auf als die Gründung eines neuen Unternehmens. Wie es geht und worauf zu achten ist erfahren Sie hier.

  • Bio-Unternehmen suchen Nachfolger

    Biobetriebe tun sich besonder schwer einen Nachfolger zu finden. Neben Unternehmergeist muss er auch eine ökologische Einstellung mitbringen. Was bei der Suche hilft erfahren Sie hier.

  • Was einen »Leitwolf« und einen kleinen und mittelständischen Unternehmer verbindet

    Die Unternehmergeneration, die heute mit dem Problem einer Unternehmensnachfolge konfrontiert wird, ist ein Produkt ihrer Zeit und der Gesellschaft.

  • Bürgschaftsbanken fördern massiv Nachfolge im Mittelstand

    Deutschland hat ein Nachfolgeproblem. Im Mittelstand fehlen bis Ende 2019 rund 240.000 neue Inhaber für kleine und mittlere Unternehmen.

  • Franchise oder Startup?

    Die Vor- und Nachteile beider Modelle im Check. Ein Leitfaden für alle, die sich selbstständig machen wollen.

  • Israels Gründergeist

    Shai Agassi ist so etwas wie der Bill Gates des Silicon Wadis. Mit seiner ersten Gründung fuhr Agassi erstmal gegen die Wand. In Israel aber gehören Rückschläge zum Geschäft.

  • Darf's etwas teurer sein?

    Professionelles Pricing, Omnichannel im Vertrieb, Customization: Dr. Georg Tacke, CEO der globalen Strategieberatung Simon-Kucher & Partners über Vertriebs- und Marketingtrends 2018.

  • NEU auf DUB.de: Top-Platzierung in den Suchergebnissen

    Steigern Sie die Aufmerksamkeit für Ihre Anzeige. Positionieren Sie sich vor den Basis-Inseraten und erhöhen Sie durch die besondere Darstellung Ihre Inseratsaufrufe.

  • Einfach loslassen

    Ein Praxisbeispiel zeigt, wie die verspätete Unternehmensnachfolge gelingt.

  • Das Lebenswerk sichern

    Welche Rolle die Emotionen bei der Unternehmensübergabe spielen.

  • Die Meister des Franchise

    Die Vor- und Nachteile von Master-Franchise-Lizenzen.

  • DUB setzt Oettingers digitalen Bildungsgutschein um

    Der Politik einen Schritt voraus: Hamburger Verleger Jens de Buhr füllt die Forderung des EU-Kommissars Günther Oettinger nach Gutscheinen zur digitalen Weiterbildung mit Leben.

  • Franchisegründungen und Beteiligungskapital

    Worin unterscheiden sich Business Angels und Venture Capital? In welcher Phase ist welche Art von Beteiligungskapital die richtige? Und was passiert beim Exit? Ein Experte klärt auf.

  • Gemeinsam wachsen

    Nicht nur in der Gastronomie expandieren Unternehmen mithilfe von Franchisenehmern. Auch im Handel, im Handwerk und im Dienstleistungsbereich ist diese Vertriebsform weit verbreitet.

  • Ziele und Sorgen der nächsten Unternehmergeneration

    Gestalten statt verwalten: Die nächste Generation der Unternehmer will nicht nur das Erbe fortführen, sondern die Digitalisierung vorantreiben, zeigt eine aktuelle Umfrage.

  • Mama startet durch

    Als Mutter erfolgreich im Job zu sein, ist in Deutschland oft nicht leicht. Die Erfolgsgeschichten zweier Start-up-Gründerinnen zeigen, wie es dennoch geht.

  • Folge-Wirkung

    Wer übernimmt das Unternehmen? Ein Familienmitglied oder doch jemand Externes? Rechtsanwalt Dr. Daniel Mundhenke über eine der entscheidenden Fragen bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger.

  • Familienunternehmen erwärmen sich für einen Einstieg von Private-Equity

    Beteiligungsgesellschaften waren lange ein rotes Tuch für deutsche Familienunternehmen. Nun findet ein Umdenken statt – auch getrieben durch fehlende Optionen.

  • So läuft eine Due Diligence ab

    Steuernachforderungen, hohe Abfindungssumme, verzwickte Kundenbeziehungen: Risiken bei einem Unternehmenskauf gibt es viele. Eine Due Diligence ist deshalb zwingend erforderlich.

  • Beiräte in Franchisesystemen

    Wie wird ein Beirat organisiert? Was sind die Aufgaben und die Arbeitsweise? Und welche positiven und negativen Aspekte gibt es? Erfahren Sie mehr über Beiräte in Franchisesystemen.

  • Starke Motivation

    Das Nahziel von Bobfahrer Thorsten Margis und Rennrodler Julian von Schleinitz (Foto) ist die erfolgreiche Teilnahme bei Olympia 2018. Ihre Fernziele: Mastertitel und Promotion an der Hochschule.

  • Smarter leben

    Neue Technologien machen die eigenen vier Wände intelligent. Arne Sextro, Smart-Home-Experte bei EWE, über Chancen und Möglichkeiten ferngesteuerter Haustechnik.

  • Falsche Vorstellung

    Die Berater von Project Partners sind Spezialisten für die Umsetzung der Blockchain. Wie sich ein Unternehmen der Technologie öffnen kann, erfahren Sie im Interview.

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick