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Teil 3: „Als Unternehmer empfinde ich Wandel erfrischend“

War for (digital) talents: Was tun Sie, um die besten Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu rekrutieren? 

Faßbender: Die ARAG hat keine Probleme offene Stellen mit bestqualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern zu besetzen. Unser Haus verfügt in der deutschen Versicherungswirtschaft über eine nahezu einmalige Konstellation: Wir arbeiten mit den flachen Hierachien eines Familienunternehmens, sind stark international ausgerichtet und verfügen über eine sehr leistungsorientierte Unternehmenskultur. Diese Kombination ist selten und macht uns für junge Talente attraktiv, aber auch für gestandene Mangerinnen und Manager, die mehr Gestaltungsspielräume suchen. Ich bin daher ganz optimistisch, dass wir auch in Zukunft unseren Bedarf gut decken können.

Welche Innovation beeindruckt Sie persönlich noch heute am meisten? 

Faßbender: Die Nutzbarmachung der Elektrizität beeindruckt mich enorm. Strom wurde ja nicht erfunden, sondern ist ein natürliches Phänomen, das aber erst durch eine Reihe von Innovationsschritten für die Menschen nutzbar wurde. Welche Leistung dahintersteckt, wird deutlich, wenn wir uns einmal die Elektrizität aus unserem Alltag wegdenken.

Bücher, Reisen, Gespräche: Was tun Sie, um persönlich fit zu bleiben in Sachen „Herausforderungen der Zukunft“?

Faßbender: Zuhören. 


Welche Eigenschaft ist die Wichtigste, um sich Herausforderungen zu stellen?

Faßbender: Lebenslanges Lernen.

Wie blicken Sie auf den Wandel in Ihrer Branche? 

Faßbender: Als Unternehmer empfinde ich das erfrischend. Bis vor einigen Jahren ging es in unserer Industrie noch deutlich beschaulicher zu, weil das Geschäftsmodell auf dem stetigen Zufluss von Liquidität fußte und von guten Zinserträgen gespeist wurde. Heute steigen die Risikopositionen rasant an. Jetzt muss auch die Versicherungswirtschaft mit den gleichen spitzen Bleistiften rechnen und den gleichen Mut zu Veränderungen aufbringen wie andere Industrien auch. Die Luft wird dünner. Das macht es ungemein reizvoll, gerade jetzt unternehmerische Gestaltungsarbeit zu leisten.

MEIN TIPP: Die Zukunft aktiv gestalten, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen.

Teil 1: Zukunft aktiv gestalten

Teil 2: „Pioniergeist, Weitsicht und Tatkraft“

Teil 3: ”Als Unternehmer empfinde ich Wandel erfrischend“

 

 

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