M&A im Zeitalter der Digitalisierung und der Plattform-Ökonomie
Mit der strategischen Kooperation von Deloitte mit der DUB-Premium wird der klassische Beratungsansatz inklusive Expertenwissen mit den Vorteilen einer digitalen Transaktionsplattform bestmöglich zum Nutzen der Kunden bzw. User verknüpft.

M&A im Zeitalter der Digitalisierung und der Plattform-Ökonomie

Einleitung

Der Markt für Unternehmensübernahmen (engl. Mergers & Acquisition oder kurz „M&A“) ist hochspezialisiert und diverse Einzeldisziplinen wie Steuern, Recht, Unternehmensbewertung oder M&A Beratung sind in der Regel in den Prozess eingebunden. Daher ist Expertenwissen gefragt und an einigen Stellen des Prozesses sogar unabdingbar.

Insbesondere die zunehmende Digitalisierung und die Plattform-Ökonomie wirft für die Beratung von Nachfolgeregelungen oder auch ganz allgemein für Unternehmenstransaktionen neue Fragen auf und bietet innovative Möglichkeiten.

Ausgangslage: Nachfolgelücke im Mittelstand

Mehr als 200.000 mittelständische Unternehmen stehen in den kommenden fünf Jahren vor der Frage der Unternehmensnachfolge. In vielen Fällen ist noch ungewiss, wie die Unternehmensnachfolge aussehen soll und wie sie umgesetzt werden soll.

Sofern die Unternehmensnachfolge nicht im eigenen Familienkreis geregelt wird, bestehen die Handlungsalternativen u.a. darin, einen Investor als Minder- oder neuen Mehrheitsgesellschafter an Bord zu holen oder das Unternehmen insgesamt zu verkaufen. Das stellt den Unternehmenseigner vor die Aufgabe, entweder allein oder mit Hilfe eines geeigneten Beraters, der auf Merger & Acquisition (M&A) spezialisiert ist, den richtigen Kaufinteressenten zu finden.

Digitalisierung des M&A Marktes

Die Digitalisierung hat schon seit mehreren Jahren sukzessive Einzug in die Unternehmenstransaktion gehalten. Wurden früher die Unternehmensinformationen durch den Verkäufer in einem physischen Datenraum zur Verfügung gestellt, erfolgt der Informationsaustausch heute nahezu vollständig über virtuelle Datenräume, die meist durch spezialisierte Datenraumanbieter organisiert werden.

Des Weiteren haben wir gerade in den vergangenen drei Jahren durch COVID-19 erfahren, wie man physische Treffen durch virtuelle Skype, Zoom oder MS Teams Meetings ersetzen und damit enorme Effizienzsteigerungen, z.B. durch eingesparte Reisekosten und -zeiten erreichen kann; wenngleich die Kehrseite der Medaille der fehlende soziale Kontakt und die spontane Interaktion ist.

Zudem hat sich in den letzten Jahren, im Wesentlichen angetrieben durch den E-Commerce, eine Plattform-Ökonomie entwickelt und etabliert, die auch für den M&A Markt an Relevanz gewinnt. Unter dem Stichwort Plattform-Ökonomie werden die durch die Digitalisierung angestoßenen Veränderungen von Prozessen verstanden. Darunter fällt auch, den M&A Prozess weiter zu digitalisieren und hier insbesondere die Marktteilnehmer über eine digitalisierte Plattform zueinander zu bringen. Ziel ist es, die Suche nach dem geeigneten Käufer einfach, vertraulich und effizient zu gestalten; in gleicher Weise gelten die Bedingungen natürlich auch für die potenziellen Käufer bzw. Investoren.

Verändertes Anforderungsprofil von Verkäufern und Käufern an den M&A Berater und den M&A Prozess

Der Unternehmenstransaktionsmarkt lässt sich bis dato als sehr fragmentiert beschreiben und ist von hoher Informationsasymmetrie geprägt. Gerade im Mittelstand stehen einer hohen Anzahl von potenziellen Verkaufsobjekten eine nicht weniger hohe Zahl von Kaufinteressenten gegenüber. Dass Verkäufer und Käufer ohne Hilfe eines Beraters zueinander finden, kann in den meisten Fällen als Zufall bezeichnet werden. Im Anschluss gilt es den Transaktionsprozess professionell zu organisieren.

Der Erfolg eines Unternehmensverkaufs hängt daher in nicht unwesentlichem Maße vom Einsatz und von der Qualität eines M&A-Beraters ab. Der M&A Berater steuert den Verkaufsprozess und spricht insbesondere potenzielle Interessenten innerhalb seines Netzwerks an. Das entspricht regelmäßig der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, geht es doch gerade bei der Unternehmensnachfolge im Mittelstand oft nicht nur um die Erzielung des optimalen Kaufpreises, sondern nicht selten auch um die Fortführung und Weiterentwicklung eines Lebenswerks.

Auf der anderen Seite stehen die Kaufinteressenten, die entweder aus einem breiten Spektrum von interessanten Zielunternehmen, sogenannten Targets, auswählen möchten oder gezielt Unternehmen suchen, die zu ihrem Investitionsprofil passen.

Zudem beobachten wir bei Unternehmenstransaktionen eine zunehmende Geschwindigkeit der Prozesse. Oft stehen nur wenige Wochen für die Abwicklung der Transaktion zur Verfügung, in denen die Auswahl der Interessenten, die Durchführung der Due Diligence (u.a. Financial, Tax, Legal, Commercial Due Diligence) und die Kaufvertragsverhandlungen stattfinden müssen.

Neben diesen veränderten Anforderungen an den Transaktionsprozess bleibt eine Konstante: Der Verkauf des Lebenswerks stellt ein einschneidendes Ereignis insbesondere für den Unternehmenseigner- und nicht selten -gründer dar. Nicht nur für den Unternehmer, sondern auch für das Unternehmen, Mitarbeiter und seine Geschäftsbeziehungen ist es von besonderem Interesse, dass der M&A Prozess diskret abläuft. Vertrauen zu den involvierten Akteuren und Vertraulichkeit der Informationen ist daher eine der Grundvoraussetzungen, die an den Transaktionsprozess und seine Akteure gestellt werden.

DUB-Premium

DUB-Premium heißt die neue digitale Transaktionsplattform, die sich als spezialisierter Ableger der bekannten und etablierten DUB.de Deutsche Unternehmensbörse an Unternehmen ab einer Umsatzschwelle von ca. 20 Mio. Euro richtet.

Sie knüpft an den veränderten Anforderungen von Verkäufern und Käufern an und verbindet hohe überregionale und internationale Reichweite mit einer 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche mobilen Erreichbarkeit („M&A to-go“) mit Effizienz sowie der unabdingbaren Vertraulichkeit in einem strukturierten Matching-Prozess.

DUB-Premium begleitet Unternehmensverkäufer und Interessenten vom Inserat bis zur Kontaktvermittlung und stellt dabei wertvolle Kontakte zu erfahrenen M&A Beratern in den verschiedenen Stationen des Transaktionsprozesses her.

Digitaler Anspruch an Deloitte

Deloitte, als weltweit größtes Beratungsunternehmen unterstützt DUB-Premium als strategischer Kooperationspartner mit Know-how und Transaktionsexpertise aus einer Vielzahl von nationalen und internationalen Unternehmenstransaktionen im mittelständischen Umfeld.

Deloitte betreut als eine der Big-4-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland mit seinen Spezialisten viele mittelständische Unternehmen rund um die Unternehmenstransaktion und hat gleichzeitig eine ausgezeichnete Expertise im Umgang mit Finanzinvestoren und Family Offices. Dabei reicht das Beratungsspektrum von der klassischen Financial- oder Tax Due Diligence, Carve-out Unterstützung über die Unternehmensbewertung bis hin zur Post-Merger-Integration.

Darüber hinaus erbringt Deloitte mit den Kolleginnen und Kollegen der Rechtsanwaltsgesellschaft rechtliche Beratung, u.a. von der Formulierung von Vertraulichkeitsvereinbarungen, Absichtserklärungen (sog. Letter of Intent, kurz „LOI“ oder Memorandum of Understanding, kurz „MOU“) bis zur Gestaltung von Kaufverträgen (sog. Share Purchase Agreement oder kurz „SPA“). Deloitte ist weltweit führend in der Beratung, Analyse und Digitalisierung von Geschäftsprozessen und insofern ist es Ansporn und Verpflichtung zugleich, dem Nachfolge- bzw. M&A Prozess mit den besten digitalen Lösungen zu begegnen.

Fazit

In einem fragmentierten Markt wie dem der Mittelstandstransaktionen helfen digitale Lösungen wie die DUB-Premium bestehende Informations-Asymmetrien schnell und effizient zu überbrücken.

Mit der strategischen Kooperation von Deloitte mit der DUB-Premium wird der klassische Beratungsansatz inklusive Expertenwissen mit den Vorteilen einer digitalen Transaktionsplattform bestmöglich zum Nutzen der Kunden bzw. User verknüpft.

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Gastautoren

Stefan Götzen
Stefan Götzen
Partner
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 Martin Henzler
Martin Henzler
Director
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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