Bärenstarke Starthilfe der Hauptstadt

Rund 30.000 Studenten zählt die Freie Universität Berlin im Sommersemester 2016. Unter ihnen befinden sich viele Gründungswillige. Profund Innovation, der Inkubator der FU Berlin, hilft ihnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Porträts dreier starker Kandidaten aus der Start-up-Schmiede.

Bild einer 3D-Berglandschaft aus der Desaia-EngineVirtuelle Welt: Realistische Landschaften sind für die Desaia Engine kein Problem

Bäume, die sich im Wind wiegen, saftige grüne Wiesen, so weit das Auge reicht: Moderne Computerspiele und 3-D-Profianwendungen lassen die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwimmen. Desaia gibt Entwicklern ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie 3-D-Welten auf einfache Weise und nach ihren Wünschen gestalten können. Auf dem Weg zur Produktreife hat der Profund-XL-Inkubator die Gründer unterstützt: „Es gab verschiedene Workshops, von Steuerrechtsfragen bis zur Business-Model-Evaluierung, sowie Netzwerkveranstaltungen, um eine nachhaltige Unternehmung aufzubauen“, lobt Sebastian Marten, CEO von Desaia. Seine Empfehlung für angehende Entrepreneure: „Es gibt viele Ups, aber hin und wieder auch Downs. Man muss lernen, damit umzugehen und nicht die Motivation zu verlieren. Ein ausgewogenes Team hilft da sehr.“

Bild der PerformaNat-Gründerinnen: Dr. Julia Rosendahl, Katharina Schrapers und Hannah Braun (v.l.)Nahrungsexpertinnen: Dr. Julia Rosendahl, Katharina Schrapers, Hannah Braun (v.l.)

Du bist, was du isst: Obwohl der Sinnspruch etwas übertreibt, verdeutlicht er doch die Wichtigkeit gesunder Ernährung. Und was für den Menschen gilt, gilt auch für Tiere. Performanat ergänzt Futtermischungen für Nutztiere um Komponenten aus Kräutern, Gewürz- und Heilpflanzen – mit nachweislich positiven Effekten für die Tiergesundheit. „Der Bereich Futtermittel und Futtermittelzusätze ist ein starker Wachstumsmarkt, die Nachfrage nach neuen innovativen Lösungen ist groß“, sagt Dr. Julia Rosendahl, Geschäftsführerin PerformaNat. Profund Innovation half ihr und ihrem Team besonders während der Förderphase. Gründern rät sie zur Reflexion: „Das Wichtigste ist, an seine Idee zu glauben und überzeugt zu sein, dass man sie verwirklichen kann. Trotzdem sollte man auch die kritische Auseinandersetzung mit dem Geschäftsmodell oder den Produkten immer im Auge behalten.“

Inspirient-Gründer stellen ihr Produkt vor: Dr. Guillaume Aimetti, Christoph Neumann, Dr. Georg Wittenburg (v.l.)Analysieren Geschäftsdaten: Dr. Guillaume Aimetti, Christoph Neumann, Dr. Georg Wittenburg (v.l.)

Inspirients virtueller Data Analyst durchsucht Geschäftszahlen nach ungewöhnlichen Mustern, Konstanten und Abweichungen. Unternehmen erfahren so viel Neues über sich: etwa Betrugsversuche, Auffälligkeiten in der Umsatzentwicklung und vieles mehr. „Wir fokussieren bei Markteintritt auf Unternehmen, die ihre Daten schnell in Erkenntnisse und Entscheidungen umsetzen wollen“, sagt Dr. Georg Wittenburg, CEO von Inspirient. Gründern rät er: „Vom Kunden lernt man, welches Produkt am Markt gut ankommt, und kann so die Kernidee weiterentwickeln.“

Lesen Sie auch den Leitartikel zum Thema: "Helden von morgen"

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