Olympische Spiele in Rio

„Der absolute Wahnsinn“

Studieren und Olympia sind kein Widerspruch. Das bewiesen zahlreiche Teilnehmer der Spiele in Rio, die neben dem Sport mit einem Studium an ihrer zweiten Karriere feilen. Einige von ihnen suchen auf DUB.de nach einem Praktikumsplatz.

17 mal Gold, 10 mal Silber und 15 mal Bronze – das ist die Bilanz der deutschen Olympioniken in Rio. Im Gesamtmedaillenspiegel erreicht Deutschland somit Platz fünf. Am Erfolg beteiligt waren auch Spitzensportler, die ein Profil in der DUB-Praktikantenbörse haben.

Hockey-Stürmerin Lisa Altenburg etwa, die sich mit den Hockey-Damen den dritten Platz sicherte. „Der Gewinn der Bronzemedaille ist der absolute Wahnsinn. Es war immer mein großer Traum, eine Medaille bei den Olympischen Spielen zu holen – und jetzt liegt sie jeden Tag neben mir. Ein tolles Gefühl", sagt die 26-Jährige.

Bronze für die Hockey-Damen: Lisa Altenburg vollführt Jubelsprünge

Oder Geräteturnerin Kim Bui, deren Leistung im Mannschafts-Mehrkampf den deutschen Frauen auf Rang sechs verhalf – die beste Platzierung seit der Wiedervereinigung. „Es war ein richtig schönes Gefühl, mit diesem Ergebnis Geschichte zu schreiben. Einfach eine geschlossene und hervorragende Mannschaftsleistung“, sagt die 27-Jährige.

Geräteturnerin Kim Bui: Tolle Leistung im Mannschafts-Mehrkampf

Ruderer Tobias Franzmann erreichte im leichten Vierer Platz neun, Gregor Traber im 110 Meter Hürdenlauf ebenfalls. „Die Erfahrungen bei den Olympischen Spielen waren prägend, das werde ich nie vergessen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden“, so Traber.

Hochkonzentriert: Hürdensprinter Gregor Traber in Aktion

Zweites Standbein

Altenburg, Bui, Franzmann und Traber – sie alle zeigten in Rio Sportsgeist. Neben Training und Wettkämpfen absolvieren sie ein Studium oder haben bereits einen Abschluss – der Grundstein für ihre Karriere nach der Karriere. „Eine Olympiade erstreckt sich über vier Jahre, in denen ich sehr oft vor die Wahl gestellt wurde, meine Sportkarriere fortzusetzen oder mich auf mein Studium sowie mein späteres Berufsleben zu konzentrieren“, sagt Franzmann, der Wirtschaftswissenschaften studiert. „Ich habe mich immer für den Sport entschieden. Jetzt hoffe ich, dass ich die Chance bekomme, erste Schritte in meiner beruflichen Karriere zu machen.“

Ruderregatta am Zuckerhut: Tobias Franzmann (2.v.r) im deutschen Leichtgewichts-Vierer

Praktika für Spitzensportler

Neben theoretischem Wissen sind auf dem Arbeitsmarkt vor allem praktische Erfahrungen gefragt. Unterstützung bei der Suche nach passenden Praktikumsplätzen erhalten Top-Athleten auf der DUB-Praktikantenbörse. Die Idee hinter der Plattform: Wer es schafft, den Leistungssport mit einem Studium zu vereinbaren, braucht Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Organisationstalent – Eigenschaften, die in der Wirtschaft händeringend gesucht werden. Die Praktikantenbörse bringt Spitzensportler mit Unternehmern zusammen, die ihre Fähigkeiten zu schätzen wissen – und durch flexible Arbeitszeiten die Vereinbarung von Praktikum und Leistungssport ermöglichen.

Die Praktikantenbörse ist für Unternehmer und Bundeskader-Athleten sowie Racing Students kostenlos. Zur Anmeldung geht es hier

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