Finanzierung leicht gemacht!

Förderung der Unternehmensnachfolge: Auch der Staat hilft mit

Der Schritt in die Selbstständigkeit erfordert gerade bei einer Unternehmensnachfolge meist ein ordentliches Startkapital. Fördermittel für Existenzgründer helfen den künftigen Unternehmern bei der Finanzierung.

Förderung der Unternehmensnachfolge

 Auf die Details kommt es an: Fördermittel zur Unternehmensnachfolge vergleichen und eine Entscheidung treffen

Wer ein Unternehmen neu gründet oder eines im Rahmen der Unternehmensnachfolge übernimmt, braucht häufig Startkapital. 2018 mobilisierte nach Zahlen des KfW-Gründungsmonitors 2019 knapp ein Viertel der rund 547.000 Existenzgründer externes Kapital für ihr Vorhaben. Der Anteil scheint auf den ersten Blick gering. Unter den Gründern befinden sich jedoch sehr viele Solo-Gründer, die nur wenig Kapital benötigen, das sie aus eigenen Mitteln stemmen können. Bei Unternehmensnachfolgern hingegen – die ebenfalls zu den Existenzgründern zählen – sind häufig höhere Summen erforderlich, da sie einen bereits laufenden Betrieb übernehmen.

Wer auf fremdes Kapital angewiesen ist, muss sich intensiv vorbereiten – egal ob es von der Hausbank kommen soll oder als Förderung für Unternehmensnachfolger. Ein ausgefeilter Businessplan und eine überzeugende Präsentation des Geschäftsvorhabens sind Voraussetzung, ebenso wie die möglichst genaue Ermittlung des Kapitalbedarfs.

Zinsgünstige Förderkredite helfen Unternehmensnachfolgern

Der traditionelle Weg zum Startkapital ist der Gang zur Hausbank, um einen Kredit zu beantragen. Gerade Existenzgründer müssen jedoch für klassische Bankkredite, wenn sie überhaupt einen bekommen, relativ hohe Zinsen zahlen. Unternehmensnachfolger können hier zwar etwas im Vorteil sein, da sie eine Firmenhistorie vorweisen können, aber auch sie sollten eine alternative oder ergänzende Geldquelle nicht vergessen: die Fördermittel zur Existenzgründung.

Diese werden unter anderem von Bundesländern, dem Bund und der EU zur Verfügung gestellt. Meist handelt es sich dabei um zinsgünstige Darlehen. Das Angebot ist recht vielfältig, in den einzelnen Bundesländern, aber auch für bestimmte Branchen gibt es spezielle Förderprogramme. Für Gründer im Technologie-Bereich, die häufig viel Kapital benötigen, gibt es beispielsweise den High-Tech-Gründerfonds, bei dem das Kapital vom Bund aber auch von privaten Investoren stammt.

Tipps und Suchhilfen für die Förderung von Existenzgründern

In der Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums können Interessierte gezielt nach Angeboten suchen. Die Unternehmensbörse DUB bietet zudem Tipps zur Förderung der Unternehmensnachfolge und eine Übersicht und Erklärung diverser Förderprogramme.

Fördermittel zur Existenzgründung im Überblick

Ein zentrales Angebot in der Förderung der Unternehmensnachfolge sind die ERP-Kredite, die über die KfW zur Verfügung gestellt werden. Beantragt werden sie in der Regel über die Hausbank. ERP steht für European Recovery Program, besser bekannt als Marshall-Plan. Das vom Bund verwaltete ERP-Sondervermögen dient heute vor allem der Förderung der mittelständischen Wirtschaft. Drei verschiedene Gründungs-Kreditarten (StartGeld, Universell, Kapital für Gründung) für unterschiedliche Bedürfnisse stehen zur Auswahl.

Auch über Bürgschaften und Zuschüsse wird der Schritt in Selbstständigkeit gefördert

Eine andere Art der Förderung für die Unternehmensnachfolge sind Bürgschaften. Denn Existenzgründer können nicht immer die banküblichen Sicherheiten für Kredite aufbringen. Die Bürgschaftsbanken der Länder bieten ihnen daher Bürgschaften an. Diese können mit dem Kredit über die Haubank beantragt werden, oder falls nicht vorhanden, direkt bei der entsprechenden Bürgschaftsbank.

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Autorin

Sabine Groth
Freie Wirtschafts- und Finanzjournalistin

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