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Wenn Anleger in(s) Schwärmen kommen

Crowdinvesting via DUB.de eröffnet aufstrebenden Wachstumsunternehmen eine neue Kapitalquelle. Investoren bietet es attraktive Anlagechancen. Nach der erfolgreichen Finanzspritze für Pickawood geht das Schwarminvestment bald in die nächste Runde.

Das DUB-Motto lautet: „Von Unternehmern für Unternehmer“. Das zeigt die neue Crowdinvesting- Plattform der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de. Über sie können sich Investoren an Wachstumsunternehmen beteiligen – zu beiderseitigem Vorteil.

Was ist Crowdinvesting? Beim Crowdinvesting (zu Deutsch: Schwarmfinanzierung) wird ein Projekt oder Unternehmen über die Menge (Crowd) finanziert. Den Geldgebern wird eine Rendite in Aussicht gestellt. Sie ermöglichen damit nicht nur einem Unternehmen das Wachstum, sondern können auch von dessen Gewinnen profitieren.

Wie funktioniert Crowdinvesting auf DUB.de? In der Rubrik „Crowdinvesting“ auf DUB.de können sich ausgewählte Unternehmen mit Angaben zum jeweiligen Finanzierungsvorhaben, einem Video sowie einem Businessplan potenziellen Geldgebern präsentieren. Registrierte DUB.de-Nutzer können sich je Projekt mit Beträgen ab 100 Euro beteiligen. Wird die anvisierte Investitionsschwelle für das Vorhaben innerhalb von drei Monaten nicht erreicht, erhalten sie die eingesetzten Mittel zurück.

Rendite können Investoren auf unterschiedlichen Wegen erzielen: durch eine Beteiligung an potenziellen Gewinnen des Unternehmens und am Unternehmenswert bei Verkauf der Firma. Einen Status als Miteigentümer oder ein Mitspracherecht im operativen Geschäft erwerben Geldgeber jedoch nicht. Stattdessen beteiligen sich die Schwarmfinanziers in Form eines sogenannten partiarischen Nachrangdarlehens – ein gewinnabhängiges, eigenkapitalähnliches Investment.

Der Online-Möbelshop Pickawood war das erste Unternehmen, das eine Crowdinvesting-Kampagne über DUB.de gefahren hat – mit überwältigendem Erfolg. Zurzeit wird nach einem neuen Kandidaten gesucht. Sie sind Unternehmer und liebäugeln mit Investitionen für weiteres Wachstum, aber es fehlt Ihnen am dafür notwendigen Kapital? Dann schauen Sie doch einmal hier vorbei.

Welche Risiken sind mit Crowdiinvesting verbunden?
Laut DUB-Geschäftsführer Nicolas Rädecke dürfe nie außer Acht gelassen werden, dass Crowdinvestments ein Totalverlustrisiko bergen. Sein Rat: „Investoren sollten nur Geld einsetzen, auf das sie im Zweifel auch verzichten könnten. Außerdem sollte das Risiko durch mittlere Investments in mehrere Unternehmen gestreut werden.“

Rechtlich wird das Crowdinvesting bald eine Einordnung erfahren. Die Bundesregierung will der immer populäreren Schwarmfinanzierung einen regulatorischen Rahmen geben – im sogenannten Kleinanlegerschutzgesetz. Ein aktueller Entwurf sieht eine Einzelinvestment-Grenze von 1.000 Euro vor. Wer mehr investieren will (bis hin zu maximal 10.000 Euro), soll das nur dürfen, wenn er seine Vermögens- und Einkommensverhältnisse gegenüber der Crowdinvesting-Plattform offenlegt. Diese und die Crowdinvesting-Kandidaten müssten veränderte Formalia beachten: Oberhalb einer Gesamtfinanzierungssumme von einer Million Euro soll etwa Prospektpflicht bestehen, und Eigenwerbung im Internet würde stärker reglementiert werden. Bei Veröffentlichung des Artikels war das Gesetz noch nicht ratifiziert. Wir berichten weiter.

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