Welches Büro eignet sich am besten?

Wer ein Büro einrichtet, wird die Auswahl nach dem Fokus seiner Tätigkeit vornehmen.

Ein Händler mit umfangreichem Aktenbestand benötigt ein anderes Büro als der Handwerker mit Arbeitsproben oder der Makler mit viel Kundenverkehr. Wieder andere Büros richten sich die Chefs von Dienstleistungsbetrieben mit Handelsvertretern ein, die tagtäglich repräsentieren müssen. Auch die Zahl der Arbeitsplätze ist für die Büroeinrichtung essenziell.

Worauf sollten Einrichter eines Büros achten?

Mehrere Gesichtspunkte müssen bei der Büroeinrichtung gleichzeitig beachtet werden. Einige dieser Aspekte könnten sich widersprechen: In so einem Fall hilft tatsächlich nur ein etwas größeres Büro mit mehreren Räumen.
• Platzbedarf: Was muss alles untergebracht werden? Wie viele Akten und wie viel Material dürften im Laufe der kommenden Jahre zusammenkommen?
• Arbeitsplätze der Büro-MitarbeiterInnen: Natürlich müssen gegenwärtige und künftige MitarbeiterInnen genug Platz zum Arbeiten finden, auch die interne Kommunikation - Blickkontakt, aber auch Abschirmung - ist zu beachten.
• Repräsentatives Büro: Wenn Mitarbeiter und/oder Kunden im Büro empfangen werden, wovon immer auszugehen ist, muss es den passenden Platz für die Kommunikation geben. Dieser Platz kann auf die unterschiedlichste Weise gestaltet werden. Privatkunden werden am besten in einer Sitzecke empfangen, Geschäftskunden hingegen gern auf Augenhöhe am Schreibtisch. Das Büro ist in so einem Fall auch eine "Visitenkarte". Mitarbeiter dürfen gern mit einem Chefsessel beeindruckt werden.

Diese Aspekte können sich mischen und widersprechen. Es gibt die typische Konstellation des Chefs, der hinter dem prächtigen Schreibtisch auf dem großen Chefsessel thront und den davor sitzenden Mitarbeiter beeindruckt. Für das Kundengespräch ist diese Anordnung jedoch denkbar ungeeignet: Kunden fühlen sich unwohl und kaufen nichts. Sie sollten über Eck auf der gemütlichen kleinen Bürocouch platziert werden, vor der ein niedriger Beistelltisch mit einigen Prospekten steht.

Wie könnten sich drei Bürotypen unterscheiden?

Beispielgebend sollen das Händlerbüro (B2B-Bereich), das Maklerbüro und das Handwerkerbüro voneinander unterschieden werden. Der Händler im B2B-Bereich wird Akten benötigen, daher sind Schränke am besten in Rollladen-Form nötig. Es müssen nicht zu viele Schränke sein, die meisten Daten werden heute elektronisch verwaltet. Das lässt Platz für Offenheit. Viele Händler managen das Geschäft, sie müssen nicht hoch emotional verkaufen. Das Büro kann sachlich ausfallen, die Geschäftspartner sitzen am Schreibtisch auf Augenhöhe. Sie benötigen selbst Platz auf dem nicht zu kleinen Schreibtisch. So ein Büro könnte das Modell "CARINA" von Kaiserkraft sein, das hier zu sehen ist.

Der Makler benötigt ebenfalls etwas Platz für seine Akten, jedoch benötigt er ebenso dringend eine Sitzecke für seine Privatkundschaft. Diese muss Vertrauen fassen und sich wohlfühlen, ohne dass deshalb eine Wohnstubenatmosphäre geschaffen wird. Etwas nüchternere Couchgarnituren im Büro mit niedrigen Beistelltischen sind hierfür hervorragend geeignet. Wichtig zu wissen: Die Sitzmöbel müssen zwingend dieselbe Sitzhöhe aufweisen und über Eck stehen. Der Makler sitzt rechts von seinem Kunden, der damit sieht, was geschrieben wird, niemand überragt aufgrund der Sitzmöbel den Gesprächspartner. Nur so ist ein Verkauf möglich. Sollte nun ein Handwerkerbüro eingerichtet werden, dürften Aktenschränke den kleinsten Raum einnehmen, der Handwerker wird Akten nötigenfalls in einem Nebenraum gesondert aufbewahren. Technische Daten müssen elektronisch verwaltet werden. Der Handwerker wird auch kaum einen überdimensionierten Schreibtisch und keinen repräsentativen Chefsessel benötigen, allerdings im Büro ausreichend Platz für einige Modelle, Ausstellungsstücke, Arbeitsproben oder Ähnliches. Technik steht hier im Vordergrund, nicht die Repräsentation. Für jeden dieser Zwecke gibt es die passende Büroeinrichtung.

Das interessiert andere Leser

  • Firmen fiebern nach Fusionen
    Das große Fressen

    Bayer, Fresenius, Volkswagen: Deutsche Unternehmen sind in Shoppinglaune. Dabei sah es zu Jahresbeginn düster aus im M&A-Sektor.

  • MBO - Vom Manager zum Eigentümer
    Vom Manager zum Eigentümer

    Wenn eine Firma per Management Buy-out gekauft wird, muss nicht nur das Engagement der Besitzer in spe passen, sondern auch die Finanzierung.

  • War for talents
    Bereit für die Neuen? Wahl des Arbeitgebers bei der Generation Y

    Bei der Wahl des Arbeitgebers gilt die Generation Y als besonders anspruchsvoll. Welches Unternehmen positioniert sich am besten im ‚War for Talents’? Eine Studie will der Frage auf den Grund gehen.

  • Wladimir Klitschko 2016
    Veränderungen managen

    Ex-Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko und die Universität St. Gallen zeigen Führungskräften und Managern, wie sie die Herausforderungen der Digitalisierung meistern.

  • LMU München
    Start-up-Hochburg München

    Der Inkubator der Ludwig Maximilians-Universität München (LMU) hat bereits 165 Start-ups mit mehreren hundert Millionen Euro Marktwert hervorgebracht.

  • Stefan Wagner
    CSR ist kein Werbe-Chichi

    Stefan Wagner, Chef der HSV-Stiftung, sagt, weshalb Corporate Social Responsibilty nicht nur Marketing sein darf.

  • In England und Frankreich werden deutlich mehr Unternehmen in Firmenbörsen inseriert als in Deutschland
    Beliebte Firmenbörsen

    Hoppla, in England und Frankreich werden deutlich mehr Unternehmen inseriert als in Deutschland. Wieso?

  • Jaguar. Ein 67-jähriger Brite hat sein Unternehmen an seine Mitarbeiter verschenkt.
    Geschenk vom Chef

    Der Brite Peter Neumark hat ein besonderes Geschenk für seine Angestellten: das Unternehmen.

  • Kingii Startup 2016
    Mehr als Samwer

    Drei spannende Start-ups von der WHU – Otto Beisheim School of Management.

  • Olympioniken auf Praktikumssuche
    Olympioniken auf Praktikumssuche

    Einmal bei den Olympischen Spielen antreten – diesen Traum hat sich unser Team in Rio erfüllt. Um an ihrer zweiten Karriere zu feilen, suchen einige der Top-Athleten auf DUB.de nach einem Praktikumsplatz.

  • Pater Notker Wolf
    Der CEO der Benediktiner

    Notker Wolf, Abtprimas des Mönchsordens, über guten Führungsstil und ernsthaftes Zuhören.

  • Berlins Turbo für Gründer
    Die besten Start-ups der TU Berlin

    Hochschul-Inkubator der Technischen Universität Berlin fördert Unternehmertalente. Wir haben drei jungen Firmen über die Schulter geschaut.

  • Wie Franchise-Systeme die Digitalisierung anpacken
    Big Franchise-Data

    Sieben Franchise-Geber verraten, wie sie das Verhalten ihrer Kunden analysieren und was sie mit den Daten anfangen.

  • Die sechs Erfolgsgeheimnisse starker Markenfirmen
    Das Geheimnis starker Marken

    Warum will jeder ein iPhone? Weshalb sagen wir „Tempo“ statt „Taschentuch“? Die Marke macht den Unterschied.

  • Nachfolge in Deutschland
    Was kostet ein Unternehmen?

    Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie viel Geld 2015 bei Übernahmen geflossen ist. Die erstaunliche Antwort: In zwei Drittel der Fälle kein Cent.

  • Bernhard Kluge, Covendit
    Den richtigen Käufer finden

    Wer sein Unternehmen verkaufen will, braucht den richtigen Käufer. Klingt total trivial, ist es in der Realität aber nicht.

  • Mitarbeitersuche
    Wachstumsschmerzen

    Drei von vier deutschen Start-ups rechnen mit steigenden Umsätzen. Doch wer expandieren will, braucht auch mehr Personal.

  • Das 4-Stunden-Startup
    Das 4-Stunden-Startup

    Es hat ihn (noch) nicht reich gemacht, aber sein Leben bereichert: Felix Plötz hat ein Start-up aus der Taufe gehoben – neben seinem Hauptberuf.

  • Maui im Binnenland
    Surfen auf dem Baggersee

    „Stand Up Paddler“ bevölkern Deutschlands Badeseen. Ein (wackliger) Selbstversuch.

  • Kampf um die Besten
    Die neue Welt der Berater

    Big Data, Digitalisierung, Regulierung: Die Unternehmensberatung verändert sich rasant.

  • Gründer-Mekka Frankfurt
    Gründer-Mekka Frankfurt

    Was die drei Top-Start-ups vom Frankfurter Goethe-Unibator planen.

  • Wie Unternehmen von der Zusammenarbeit mit Hochschulen profitieren
    Fleißig wie die Bienen

    Die erfolgreiche Kooperation zwischen einer Hochschule und Firmen zeigt, was Unternehmen von Bienen und Ameisen lernen können.

  • Wie Wladimir Klitschko Probleme ausknockt
    Wie Wladimir Klitschko Probleme ausknockt

    Boxchampion und Entrepreneur Wladimir Klitschko erklärt, wie Unternehmer mit Problemen richtig umgehen.

  • Digitalisierung für Unternehmen
    Digitalisierungs-Europameister

    Hat Deutschland bei der Digitalisierung den Anschluss verpasst? Mitnichten! Kleine und mittelgroße Unternehmen haben in Europa sogar die Nase vorn.

  • Fusionskontrolle - Gibt es ein Risiko zu großer Marktmacht durch Unternehmenskäufe?
    Mit Kanonen auf Start-Ups

    Zwischen Wirtschaftsminister Gabriel und Start-up-Verbänden tobt ein Streit um die Fusionskontrolle.

  • Franchise-System: Wachstum mit Marke und Konzept
    Beziehungsstress im Franchising

    Vertrauen ist die Grundlage aller Beziehungen – nicht zuletzt von geschäftlichen. Doch beim Franchising wird es häufig auf eine harte Probe gestellt.

  • „Profi allein kann nicht das Ziel sein“
    Göttliche Erfolgsfaktoren

    Kult und Kommerz müssen kein Widerspruch sein. Wie dass geht, zeigt Oke Göttlich, Präsident des Fußballklubs FC St. Pauli.

  • Heatmap Europe
    Wo die Talente wohnen

    Entrepreneure gründen dort, wo auch die Talente wohnen - und zwar in Berlin, London oder Amsterdam.

  • Es geht auch ohne Kredit
    Es geht auch ohne Kredit

    Banken werden kritischer bei der Bonitätsprüfung, wie eine Umfrage zeigt. Mit diesen zwölf Tipps sichern Sie sich Ihre Finanzierung.

  • Zur Erforderlichkeit und Methodik der Bewertung Ihres Unternehmens
    Was ist meine Firma wert?

    Verkauf, Erbschaft, Finanzierungen – Anlässe, den Wert der eigenen Firma zu ermitteln, gibt es reichlich. Die vier wichtigsten Berechnungsmethoden im Überblick.

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick
Das interessiert andere Leser