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Schwarmoffensive: Crowdinvesting ist eine willkommene Kapitalquelle für Start-ups. Und unternehmerische Investoren finden in den Beteiligungen attraktive Anlagechancen. Jetzt bietet DUB. de mit Pickawood die Möglichkeit der Schwarmfinanzierung.

Das Motto von DUB.de lautet „Von Unternehmern für Unternehmer“. Passend dazu bietet wir ab sofort Investoren die Möglichkeit an, sich via Crowdinvesting an unternehmerischen Startups zu beteiligen.

Crowdinvesting als Finanzierungsform hat sich längst etabliert. Über DUB.de wird nun speziell eine unternehmerisch geprägte Klientel anvisiert. Die Besonderheit der Deutschen Unternehmerbörse: „Seit Jahren sprechen wir mit unserem Business- und Mittelstandsportal sowie unseren Medien Unternehmer und solche in spe an. Personen, die unternehmerische Risiken verstehen und einschätzen können“, sagt Nicolas Rädecke, Geschäftsführer der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de.

Crowdinvesting via DUB.de ist mehr als nur Einsammeln von kleinen Beträgen vieler Finanziers. Ebenso wichtig sind die Resonanz möglicher Investoren und die werbewirksame Reichweite, die durch diese Form der Finanzierung erzielt wird. Jeder Besucher des Portals oder Leser des DUB UNTERNEHMER-Magazins ist ein potenzieller Kunde des dort vorgestellten Start-ups, doch nicht nur als Endkonsument. Gleiches gilt für den Leser als Entrepreneur und das Unternehmen, für das er entscheidet. Somit ist Crowdinvesting à la DUB auch ideal für Unternehmen geeignet, die B2B-Produkte anbieten. Zudem ist jeder Crowdinvestor gleichzeitig Markenbotschafter, indem er Familie, Freunden und Netzwerk von „seinem“ Start-up erzählt.

Webbasiertes Geldsammeln

Doch wie sieht der theoretische Unterbau aus? Vor allem junge Unternehmensgründer sehen sich hierzulande oft einer restriktiven Kreditvergabe seitens der Banken gegenüber. Entsprechend nimmt die Bedeutung alternativer Kapitalquellen wie Crowdinvesting, zu Deutsch: Schwarmfinanzierung, zu. Dabei wird ein Projekt oder Unternehmen über die Menge (Crowd) finanziert. Die einzelnen Geldgeber werden über das Internet gesucht und stellen mit Investitionen in individuell bestimmbarer Höhe die Kapitalbeschaffung auf eine breite Basis. Dies geschieht zumeist über spezialisierte Plattformen. Dort präsentieren Personen oder Unternehmen ihre Projekte – unter Angabe der Summe, die sie zur Realisierung ihres Vorhabens benötigen. Die Finanzierungsform erfreut sich wachsender Nachfrage. Im ersten Halbjahr 2014 kamen hierzulande 8,3 Millionen Euro per Crowdinvesting zusammen – plus 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Crowdinvesting auf DUB.de

Schwarmfinanzierung ist jedoch nicht gleich Schwarmfinanzierung. Experten unterscheiden zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting. Bei Ersterem handelt es sich gewöhnlich um das Einsammeln von Kapital, ohne dass eine Rückzahlung oder Erfolgsbeteiligungen vorgesehen sind. Die finanzielle Unterstützung entspricht am ehesten einem zweckgebundenen Geldgeschenk und wird meist symbolisch entlohnt. Bei Crowdinvesting hingegen wird den Geldgebern eine Rendite in Aussicht gestellt. Sie ermöglichen damit nicht nur einem Start-up das Wachstum, sondern können auch von diesem profitieren. Seit Oktober fungiert DUB.de nun auch als Crowdinvesting-Plattform für Gründer und Investoren. „Eine logische Entwicklung“, so Rädecke. „Denn Schwarmfinanzierung birgt auch für den Mittelstand großes Potenzial.“ In der Rubrik Crowdinvesting auf DUB.de können sich Unternehmen mit Angaben zum jeweiligen Finanzierungsvorhaben, einem Video sowie einem Businessplan potenziellen Geldgebern präsentieren. Registrierte DUB.de-Nutzer haben die Möglichkeit, sich zu informieren und bei konkretem Interesse zu engagieren. Crowdinvestoren können sich via DUB je Projekt mit Beträgen zwischen 100 und 5.000 Euro beteiligen. Wird die anvisierte Investitionsschwelle für das Vorhaben innerhalb von drei Monaten nicht erreicht, erhalten sie die eingesetzten Mittel zurück. Rendite können Investoren auf unterschiedlichen Wegen erzielen: durch eine Beteiligung an potenziellen Gewinnen des Unternehmens oder am Unternehmenswert bei Rückzahlung des Darlehens.

Einen Status als Miteigentümer oder ein Mitspracherecht im operativen Geschäft erwerben Geldgeber jedoch nicht. Stattdessen beteiligen sich die Schwarmfinanziers in Form eines sogenannten partiarischen Nachrangdarlehens – ein gewinnabhängiges, eigenkapitalähnliches Investment.

Chancen und Risiken des Schwarms

Laut Rädecke dürfe jedoch nie außer Acht gelassen werden, dass Crowdinvestments ein Totalverlustrisiko bergen. Sein Rat: „Investoren sollten nur Geld einsetzen, auf das sie im Zweifel auch verzichten könnten. Außerdem sollte das Risiko durch mittlere Investments in mehrere Unternehmen gestreut werden.“ 

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