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Start-up will durchstarten

Uber fürs Übersetzen

Der Sprachdienstleister lingoking mit 4.800 Dolmetschern und Übersetzern in mehr als 835 Städten agiert seit Oktober als interaktiver Online-Marktplatz. Drei Fragen an Gründer und Geschäftsführer Nils Mahler.

Nils Mahler: Er war 2010 einer der vier Gründer von lingoking, das sich als universeller Online-Marktplatz für Sprachdienstleistungen versteht. Mahler verantwortet als Geschäftsführer die Bereiche Marketing und Sales

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Was unterscheidet lingoking von den Wettbewerbern?

Nils Mahler: Unsere wichtigsten Alleinstellungsmerkmale sind die hundertprozentige Verfügbarkeit von zertifizierten Dolmetschern und Übersetzern weltweit, ein festes Team von Experten in unserem unternehmensinternen Projektmanagement und die gelieferte Qualität, die höchste Priorität genießt. Zudem verbessern wir unsere Dienstleitungen fortwährend, indem wir die Erfahrungen aus Vertrieb und Kundenkontakt einfließen lassen. Bei uns kommen zuerst die Nutzungsszenarien und dann die technischen Lösungen. Daher haben wir jetzt auch einen interaktiven Online-Marktplatz für Übersetzen und Dolmetschen eingeführt. Aus unserer Sicht eine Revolution im Markt.

Was ist an einem Marktplatz so revolutionär?

Mahler: Die technische Innovation und die Kundenvorteile, die diese Innovation mit sich bringt, sind auf dem internationalen Markt für Sprachdienstleistungen einzigartig. Ab sofort ermöglicht die lingoking-Plattform einen noch einfacheren und schnelleren Zugang zu Dolmetschern oder Übersetzern. Erstmals können Kunden ihren Sprachdienstleister hier selbst auswählen und direkt buchen. Das ist vergleichbar mit Auftragsprozessen auf Plattformen wie Uber oder 99designs. Die Vorteile für den Kunden sind maximale Transparenz, ein beschleunigter Buchungsprozess unabhängig von Öffnungszeiten und eine größere Auswahl an Dienstleistern. Bei komplexeren Projekten beraten wir unsere Kunden aber nach wie vor gern individuell. Wir automatisieren nur dort, wo die Qualität nicht leidet.

Welche Perspektiven bietet Ihnen der Markt?

Mahler: Tatsächlich existieren kaum Eintrittshürden, und der Wettbewerb ist unüberschaubar. Grundsätzlich hat die Branche aber ein Qualitätsproblem. Gleichzeitig ist der Bedarf in Zeiten einer globalisierten Geschäftswelt enorm. Das zeigen jährliche Wachstumsraten von sechs bis zehn Prozent. Und genau dort setzen wir mit unserem Erfahrungsvorsprung von fünf Jahren an.

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