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Wie Startups händeringend neues Personal suchen

Die deutsche Wirtschaft brummt – allen Unkenrufen zum Trotz. In der Folge ist das Personalangebot äußerst knapp. Das zeigt sich auch bei Startups, die vielfach nicht professionell suchen.

Auch das Brexit-Votum der Briten ändert nichts daran: Der Wachstumskurs der deutschen Wirtschaft ist auch zu Beginn des zweiten Halbjahres 2016 ungebrochen. „Die deutsche Konjunktur zeigt sich widerstandsfähig“", sagte kürzlich Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts. Dies gilt auch für die Startups. Drei von vier gehen für 2016 von einem Umsatzplus aus und jeder zweite rechnet sogar mit einem Wachstum im zweistelligem Bereich. Das ergab eine Befragung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC unter 400 Startups.

Die guten Aussichten erklären die Gründer auch mit den Rahmenbedingungen an den jeweiligen Standorten: 85 Prozent bewerten ihre Stadt als gründerfreundlich. Generell helfen den Gründerfirmen auch die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten. Allerdings musste etwa jeder zweite Gründer sich große Mühe geben, seine Kapitalgeber von seiner Geschäftsidee zu überzeugen.

Allerdings haben viele Startups Schwierigkeiten, passende Mitarbeiter zu finden. 74 Prozent klagen über Schwierigkeiten, die passenden Angestellten zu finden. Um die Misere zu beseitigen, nutzen etwa 50 Prozent in erster Linie private Kontakte und Empfehlungen. Allerdings genügt die Suche über das eigene Netzwerk häufig nicht objektiven Maßstäben. Zudem sind die persönlichen Kontakte irgendwann ausgereizt.

Generell können auch Kooperationen helfen, auch das zeigt die genannte Studie. 72 Prozent der Startups arbeiten bereits eng mit mindestens einem Partner zusammen. 78 Prozent suchen (weitere) Kooperationspartner. „Kooperationen öffnen die Tür zu neuen Märkten, Kundengruppen und Vertriebskanälen“, so Philipp Medrow von PwC. Besonders beachtlich: Die Startups streben dabei vor allem die Zusammenarbeit mit etablieren Unternehmen an, von denen sie noch viel lernen können. Umgekehrt, das hat eine Studie von Altana gezeigt, besteht auch großes Interesse. So kauft sich jedes fünfte Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in Gründerfirmen ein, um Innovationen zu fördern.

Die Personalmisere der Startups ist allerdings nicht mit den Schwierigkeiten zu vergleichen, die Unternehmen haben, die einen Nachfolger suchen. Derzeit gibt es etwa dreimal so viele Unternehmer, die einen Nachfolger suchen oder verkaufen wollen wie Personen, die an der Übernahme interessiert sind. Gerade in Zeiten dieses eklatanten Missverhältnisses ist Professionalität gefragt. Wer fachgerecht vorgehen will, der nimmt die Dienstleistungen von Unternehmermarktplätzen wie der Deutschen Unternehmerbörse www.dub.de in Anspruch. In der reichweitenstärksten Börse kann man ein Kaufgesuch schalten oder einen Finanzier finden.

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