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Gekommen, um zu bleiben

Nicht nur Silicon Valley kann mit innovativen Unternehmen aufwarten. Auch in Berlin, Hamburg oder München floriert die Start-up-Szene. Die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de stellt drei Newcomer vor, die das Zeug haben, zu bleiben.

Da sind sie: Familos App zeigt, wo sich der Rest der Familie aufhält (Bild: Familo PR)

Familo – Wissen, wo die Familie steckt

Das Start-up Familo will Familien das Leben erleichtern. Über die App der Gründer Hauke Windmüller, Michael Asshauer und David Nellessen sehen Angehörige, wo sich die Lieben gerade befinden. Neben der Standortinformation ist es möglich, zu chatten oder einen Notruf abzugeben – etwa, wenn der Jüngste vom Fußballtraining abgeholt werden muss, weil sein Fahrrad einen Platten hat. Wer vermutet, Eltern oder Ehepartner könnten die App als verkapptes „Big Brother“-Werkzeug einsetzen, sei beruhigt: Die automatische Standortmitteilung lässt sich jederzeit abschalten. Zuletzt knackten Familo die Schallmauer von einer Million registrierten Benutzern.

Christian Kaller und Nora Heer: Sie gründeten Loopline Systems Ende 2014 (Bild: Loopline Systems PR)

Loopline Systems – Damit Unzufriedenheit gar nicht erst entsteht

Viele Mitarbeiter haben ihrem Arbeitgeber innerlich bereits die Kündigung ausgesprochen, wie regelmäßig aus dem „Engagement-Index“ des Beratungsunternehmens Gallup hervorgeht. Loopline Systems aus Berlin will dafür sorgen, dass es dazu gar nicht erst kommt. Die Software der Gründer Nora Heer und Christian Kaller vereinfacht ein systematisches Feedback zwischen Unternehmen und Mitarbeiter: Mit wenigen Klicks lassen sich über persönliche Leistungen und entwickelte Kompetenzen Buch führen, gemeinsame Ziele vereinbaren und die Mitarbeiterzufriedenheit verfolgen. Vor kurzem hat Loopline seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen und seine siebenstellige Investmentsumme nochmals signifikant erhöht.

Das Qabel-Ökosystem: Die Grafik veranschaulicht, wer von der Kryptographie-Plattform wie profitiert (Bild: Qabel PR)

Qabel – „Eierlegende Wollmilchsau der Verschlüsselung“

Wer sich schon einmal mit dem Signieren und Verschlüsseln von E-Mails befasst hat, weiß: Sichere Online-Kommunikation ist kein Kinderspiel. Häufig wird sie deshalb Dienstleistern überlassen, ohne dabei wirklich zu wissen, wie effektiv der offerierte Schutz ist. Die Plattform Qabel, die sich selbst als „eierlegende Wollmilchsau der Verschlüsselung“ bezeichnet, will Kryptographie nun wieder in die Hände der Nutzer legen. Das Start-up, das aus der Innovationsabteilung der praemandatum GmbH hervorging, entwickelt einen anwenderfreundlichen Schutz vor Überwachung durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Metadatenverschleierung. Ihre Besonderheit: Statt auf einzelne Anwendungen will Qabel von E-Mails über Cloud-Speicher bis hin zu Chats jede Form von Online-Aktivität absichern.

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