Den nächsten Karriere-Schritt erfolgreich vorantreiben: selbständig werden und Start-up gründen

Die Gründung eines Unternehmens bietet vielfältige Chancen und ist zugleich mit gewissen Risiken und Gefahren verbunden.

Um die Risiken möglichst zu minimieren, sollten bei der Gründung eines Start-ups grundlegende Dinge berücksichtigt werden. Wer diese Dinge von vornerein beachtet, hat gute Chancen, von den zahlreichen Vorteilen und Möglichkeiten einer Unternehmensgründung zu profitieren.

Die Voraussetzungen für die erfolgreiche Gründung eines Start-ups

Sowohl aus fachlicher als auch persönlicher Hinsicht sollten einige Voraussetzungen gegeben sein. Für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit sollte fachliches Wissen vorhanden sein. Der Existenzgründerzuschuss wird zum Beispiel nur gezahlt, wenn ein fachlich belastbares Geschäftskonzept der Agentur für Arbeit vorgelegt wird. Die Geschäftsidee sollte mit den Ansprüchen und Bedürfnissen der Kunden korrespondieren. Dabei sollten Gründer sich stets kritisch hinterfragen, bis die geschäftliche Idee wirklich ausgereift ist. Wenn die Unterstützung durch Investoren eingeplant ist, sollte bereits in dem Geschäftskonzept verankert sein, wer die Investoren sein sollen. Auch Networking ist weit im Voraus empfehlenswert, da das Vitamin B oftmals ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg ist.

Start-up gründen: ein fachlich belastbares Geschäftskonzept ist für die Finanzierung wichtig.

Auf persönlicher Basis sollte der Start-up-Gründer eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen. Denn der Gang in die Selbstständigkeit gleicht oftmals einem Sprung ins kalte Wasser. Selbst die besten Geschäftsideen lassen eins vermissen - finanzielle Sicherheit in der nahen Zukunft. Darüber hinaus sollten soziale Kompetenzen und sogenannte Soft Skills vorhanden sein. Denn als Chef müssen Start-up-Gründer Verhandlungen und Mitarbeitergespräche führen. Welche Fragen für ein Mitarbeitergespräch wichtig sein können, kann hier nachgelesen werden. Zudem ist es vorteilhaft, wenn Partner, Familie oder Freunde Rückhalt bieten. Denn die Anfangsphase eines Start-ups kann schwer sein. Aus diesem Grund sollten Start-up-Gründer bereit sein, alles für ihren Traum zu geben.

Die rechtlichen Regelungen

Auch gewisse rechtliche Regelungen müssen bei der Gründung eines Start-ups berücksichtigt werden. Für ein innovatives, zukunftsorientiertes Start-up kommt es auf die richtige Gesellschaftsform an. Die GmbH ist hier zunächst das Maß aller Dinge. Denn bei einer GbR haften grundsätzlich auch die Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen. Bei der GmbH besteht eine Haftungsbeschränkung. Zudem ist die Rechtsform der UG möglich. Dabei handelt es sich um eine haftungsbeschränkte Unternehmensgesellschaft, die auch als Mini-GmbH bezeichnet wird. Diese Rechtsform eignet sich für Gründer, die mit einem geringeren Startkapital als dem einer GmbH starten wollen. Darüber hinaus sollten Gründer die Eigennamen der Firma und Produkte in puncto Markenrechte überprüfen lassen. Wenn namhafte Marken mit den Produkten eines neuen Start-ups verletzt werden, folgen hohe Schadensersatzansprüche. Dem Start-up droht schneller der Ruin als dem Gründer lieb ist. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, die notwendigen Sozialversicherungsbeiträge abzuführen. Auch die vertragliche Gestaltung der Verträge sollte zu Beginn, wenn möglich, von einem Juristen überprüft werden. Zudem ist eine steuerliche Optimierung der Abgabenlast mit Hilfe eines professionellen Steuerberaters sinnvoll.

Die Einrichtung und Eröffnung des Offices

Wenn die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen gegeben sind und auch die rechtlichen Regelungen eingehalten werden, steht der erfolgreichen Gründung nichts mehr im Wege. Gründer können sich dann der Einrichtung des neuen Offices widmen. Ein Büro soll günstig und doch kreativ sowie authentisch eingerichtet werden. Tipps, was bei der Einrichtung zu beachten ist sowie Büromöbel gibt es auf gaerner. Bei der Einrichtung sollten die Bedürfnisse des Start-ups und der Mitarbeiter im Vordergrund stehen. Bei einem hohen Wohlfühlfaktor gehen alle Mitarbeiter gerne in das Office und der Grundstein für den Erfolg ist gelegt.

Sonstige hilfreiche Tipps für den erfolgreichen Start

Um die Anfangsphase erfolgreich zu meistern und auch langfristigen Erfolg zu haben, sollte auf regelmäßiges Feedback Wert legen. Denn nur ehrliche und konstruktive Kritik sowie Verbesserungsvorschläge ermöglichen Optimierungen des eigenen Unternehmens.

Darüber hinaus gibt es diverse Bereiche, in die sich Gründer einarbeiten müssen. Mit dem richtigen Marketing, einem professionellen Vertrieb und einem passenden Zeitmanagement steht und fällt der Erfolg des Start-ups.

Zu guter Letzt noch ein Ratschlag, der eigentlich an den Anfang gehört. Gründer sollten sich umfassend und professionell beraten lassen. In den meisten Städten gibt es diverse Beratungsangebote. Hierbei sollte im Vordergrund stehen, dass das jeweilige Beratungsangebot zu der individuellen Geschäftsidee passt. Dann ist es auch egal, ob es sich um ein staatliches oder privatwirtschaftliches Angebot handelt.

Wenn die vorherigen Voraussetzungen gegeben sind und auch die weiteren Tipps von Gründern berücksichtigt werden, stehen die Chancen gut, dass sich das Unternehmen langfristig etablieren kann.