„Benefit für Mitarbeiter“

Individuelle Gesundheitsleistungen

Jeder Versicherte sollte selbst auswählen können, welche bKV-Leistungen er in Anspruch nimmt. Dafür plädiert Robert Gladis von der HALLESCHE.

Robert Gladis leitet das Kompetenzcenter Firmenkunden der HALLESCHE Krankenversicherung
Robert Gladis
leitet das Kompetenzcenter Firmenkunden der HALLESCHE Krankenversicherung (Foto: PR)

Von A wie Alternativmedizin bis Z wie Zahnersatz – die betriebliche Krankenversicherung (bKV) bietet ein großes Leistungsspektrum. Aber so unterschiedlich wie die Mitarbeiter sind, so individuell ist ihr Bedarf an Gesundheitsleistungen. Robert Gladis von der HALLESCHE Krankenversicherung über den Lösungsansatz seines Hauses.

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Wie hat sich Ihr bKV-Geschäft in den zurückliegenden Monaten entwickelt?

Robert Gladis: Die Nachfrage der Firmen nach betrieblichen Gesundheitsleistungen für Mitarbeiter hat im vergangenen Jahr spürbar zugenommen. Das zeigen die Branchenzahlen für Deutschland: Mehr als 7.700 Unternehmen haben sich inzwischen für die bKV entschieden, und rund 760.000 Mitarbeiter profitieren davon. Auch wir als Anbieter, der sich auf passgenaue Lösungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer spezialisiert hat, merken das deutlich.

Gern wird die sozialpolitische Dimension der bKV betont. Schließen Sie sich dieser Meinung an?

Gladis: Zunächst ist die bKV eine betriebliche Sozialleistung des Unternehmens, die – je nach Ausgestaltung – die Prävention und die Gesundheitsver­sorgung der Mitarbeiter verbessert. Damit lassen sich auch finanzielle Lücken beim gesetzlichen Krankenversicherungsschutz minimieren. Der eine oder andere kann sich einen solchen zusätzlichen Gesundheitsschutz vielleicht selbst nicht leisten oder aufgrund von Vorerkrankungen auf anderem Wege gar nicht erlangen. Über eine betriebliche Lösung ist das je­doch für jeden möglich. Die Gesundheit zu fördern ist auch im Hinblick auf die Sozialsysteme von gesamtgesellschaftlichem Interesse. Betriebliche Zusatzleistungen haben aber nicht nur eine soziale ­Komponente, sie machen auch das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver. Gesundheitsleistungen sind beliebt, weil sie deutlich nachhaltiger wirken als etwa ein Tankgutschein. Und der Nutzen einer gesunden Belegschaft kommt der Firma direkt zugute.

Sie sind Ende des vergangenen Jahres mit Ihrem FEELfree-Konzept gestartet. Was war der Anlass für die Produkteinführung?

Gladis: Um marktgerechte betriebliche Gesundheitskonzepte anbieten zu können, haben wir bereits vor Jahren ein Kompetenzcenter für Firmenkunden gegründet. Im Dialog mit Unternehmen setzen wir uns intensiv mit ihrem Bedarf auseinander und entwickeln praxisgerechte Lösungen. Bislang konnte eine Firma nach ihren Vorstellungen aus vielen einzelnen bKV-Bausteinen ein Paket an Leistungen zusammenstellen. Doch welche Gesundheitsleistungen soll der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter nun genau auswählen, damit sowohl für den Einzelnen als auch in der Breite der Belegschaft ein hoher Mehrwert entsteht? Beim neuen Gesundheitskonzept FEELfree ist das einfach: Jeder Mitarbeiter entscheidet selbst, welche Leistungen er benötigt. Deshalb nennen wir das Konzept FEELfree, weil es maximale Freiheit bietet.

Und wie läuft das konkret ab?

Gladis: Indem den Mitarbeitern hierfür einfach ein jährliches Gesundheitsbudget zur Verfügung gestellt wird. Dafür stehen fünf unterschiedlich hohe Budgetpakete von 300 bis 1.500 Euro zur Auswahl. Bereits ab einem Beitrag von weniger als zehn Euro pro Mitarbeiter und Monat kann die Firma ihrer Belegschaft ein hochattraktives Gesundheitspaket anbieten.

Teil 1: Individuelle Gesundheitsleistungen

Teil 2: Modernes Gesundheitskonzept: FEELfree