„Passende Lösungen für die ganze Belegschaft“

Betriebliche Krankenversicherung nach Maß

Die Entscheidung für die richtige betriebliche Krankenversicherung (bKV) fällt vielen Unternehmen nicht leicht. Marc Simons von SIMONS & KOLLEGEN weiß Rat und erläutert worauf es ankommt.

Marc Simons ist Gründer und Geschäftsführer des unabhängigen Versicherungsmaklers SIMONS & KOLLEGEN
Marc Simons
ist Gründer und Geschäftsführer des unabhängigen Versicherungsmaklers SIMONS & KOLLEGEN
(Foto: PR)

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Welche Branchen betreuen Sie mit Ihrer bKV-Beratung??

Marc Simons: Wir arbeiten branchenübergreifend und sehen in unserer Erfahrung aus vielen erfolgreichen Projekten einen Marktvorteil. Jede Branche, jede einzelne Firma hat spezielle Anforderungen an ein Leistungskonzept.

Halten Sie  Spezialkenntnisse im bKV-Bereich für wichtig, um passende Tarife für ein Unternehmenauszuwählen?

Simons: Ja, tiefgründige Produktkenntnisse sind unser Werkzeug. Ebenso wichtig ist es aber, die Bedürfnisse der Belegschaft zu erkennen und diese mit den Produkten zu verknüpfen.

Wie aufwändig ist es, mit einer Firma ein geeignetes bKV-Konzept aufzusetzen?

Simons: Im ersten Schritt erläutern wir, welche Möglichkeiten es grundsätzlich in der bKV gibt. Danach ermitteln wir gemeinsam mit dem Unternehmen den Bedarf der Belegschaft, darüber hinaus ein Stufenmodell nach Betriebszugehörigkeit, Gehaltsstufe oder auch als Bonusmodell. Im Anschluss folgt die Konzeptphase, in der wir zunächst einen Lösungsansatz entwickeln, um diesen als Grundlage einer Marktdurchleuchtung zu nehmen. In unserer Konzeptphase ziehen wir ebenfalls externe Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien hinzu, um das Konzept auf allen Ebenen abzustimmen. So entlasten wir unsere Kunden.

Sie bereiten die Unternehmensunterlagen vor der Weiterleitung an den Versicherer eigens auf. Wo liegt hier der Vorteil?

Simons: Wir gehen dabei vor allem auf die jeweilige Branche ein. Die Versicherer benutzen für jedes Unternehmen die gleichen Unterlagen und Anschreiben. Das ist unseres Erachtens nicht der richtige Lösungsansatz, da beispielsweise die Belegschaft eines IT- Unternehmens anders angesprochen werden muss als ein Bauunternehmen.

Welche Rolle wird die Digitalisierung für die bKV künftig  spielen?

Simons: Eine sehr wichtige. Wir stellen dem Unternehmer bereits heute ein eigenes digitales Portal zur Verfügung, wodurch die An- und Abmeldungen von Arbeitnehmern mit einem Klick erledigt sind. Auch die Versicherer holen in der Digitalisierung auf. So können die Arbeitnehmer per Rechnungs-App ganz einfach die Erstattungen beantragen. Durch spezielle Software ist es dann möglich, die Rechnungen zu prüfen und auszuzahlen, ohne dass ein Sachbearbeiter hier eingreifen muss.

Was passiert nach Integration einer bKV?

Simons: Nach der Einführung prüfen wir regelmäßig die Inanspruchnahme der Belegschaft. So können wir mit Informationskampagnen die Erfolgsquoten weiter steigern.

Kurz gesagt: Was müssen bKV-Konzepte leisten?

Simons: Unsere Konzepte sollen Arbeitnehmern und Arbeitgebern unmittelbar spürbare Erfolgserlebnisse schaffen. Wir achten dabei sehr darauf, dass dem Arbeitgeber durch die bKV keine neuen Belastungen in der Verwaltung entstehen. Und anders als eine Versicherung denken wir wie Unternehmer und versuchen möglichst hohe Durchdringungs- und Erstattungsquoten zu erzielen. Denn je schneller Mitarbeiter Leistungen wie etwa Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, desto höher ist das Erfolgserlebnis für den Unternehmer.

Interview

Markus Deselears
Chefredakteur
DUB UNTERNEHMER-Magazin

Markus Deselears