Tech-Trends 2018: Grüne Aussichten

Smart wohnen und essen

Smart-Home-Geräte dienen ­besonders der Sicherheit. 
Wird das Zuhause zur Festung?

Ja. Denn intelligente Kameras verbinden sich in Zukunft mit anderen Geräten im Haushalt und entscheiden mithilfe Künstlicher Intelligenz selbst
ständig, ob sie bei drohender Gefahr die Türen abschließen oder eine Kon
versation aufnehmen. Durch neue Software behalten auch andere Geräte, die mit einem Smart Screen ausgestattet sind – beispielsweise TV und Kühlschrank –, die eigenen vier Wände im Blick.

Alles im Blick: Hochintelligente Kameras wissen, ob zu Hause alles in Ordnung ist (Foto: Getty Images/scyther5)



Wird das Smartphone zum Ernährungscoach?

Grammgenau zu wissen, wie viel Fett, Proteine oder Kalo-
rien auf dem Teller liegen, 
ist nun leichter möglich. Denn immer mehr Unternehmen spezialisieren sich auf Food-Scans. Darunter auch Consumer Physics: Dessen Mikro-Spektrometer SCiO ermittelt die Nährwerte sämtlicher Mahlzeiten via Knopfdruck und sendet diese an das Smartphone.

Alles im Blick: Das Mikro-Spektrometer SCiO ermittelt die Nährwerte von Käse, Wurst und Co. (Foto: PR)



Smarte Küchengeräte: Was können intelligente Küchen schon heute – und wozu sind sie in Zukunft in der Lage?

Der Kühlschrank denkt fortan mit. Er gibt beispielsweise an, welche Produkte bald ablaufen. Kameras im Inneren des Geräts verknüpfen sich mit dem Smartphone und gewähren so auch im Supermarkt einen Blick auf den Inhalt. Im kommenden Jahr, so der „Tech Trends Report 2018“, wächst außerdem die Integration zwischen den Haushaltsgeräten: Droht die Pizza im Ofen zu verbrennen, kommuniziert der Rauchmelder dem Gerät, dass es sich ausschalten soll.

Voll vernetzt: Küchengeräte kommunizieren miteinander – für ein komfortables Kocherlebnis (Foto: PR) 



Das Internet der Dinge ist ein entschei­dender Faktor im Bereich Smart Home. 
Wie entwickelt es sich weiter?

Bis 2025 zählen rund 25 Milliarden Geräte und Maschinen zum Internet der Dinge, so eine Studie der Agentur Infographic Design Team – darunter auch Ampeln, Fahrräder oder Schuhe. Ein Grund für das rasante Wachstum sind sinkende Kosten für Senso
ren, Breitband-Anschlüsse und Prozessoren. Durch die Einführung von IPv6 (Internet Protocol Version 6) steht ein größerer IP-
Adressraum für das Internet der Dinge zur Verfügung. Experten warnen aber vor feh
lender Sicherheit – etwa bei Hackerangriffen.



Voll kabellos

Der rote Balken am Displayrand wirkt bedrohlich. Er symbolisiert: Ohne Kabel, Steckdose oder gar Batterie wird es in den nächsten Minuten eng. Damit solche Szenarien bald der Vergangenheit angehören, setzen Unternehmen wie Ossia auf kabellose Ladesysteme. Wie das genau funktioniert? Ein in der Wohnung aufgestellter Transmitter sucht die Konversation zum Receiver – einem kleinen Silikonchip, der in sämtliche Elektrogeräte wie Laptop, Fernbedienung oder Smartphone eingebaut wird. Empfängt der Transmitter ein entsprechendes Signal, startet die Stromzufuhr.

Internet of things: Neben vielen Vorteilen fehlen beim Internet der Dinge oft die nötigen Sicherheitsvorkehrungen (Foto: Getty Images/Chesky_W)


 

Teil 1: Smart Living muss dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgen

Teil 2: Smart wohnen und essen

Teil 3: Energie für die Zukunft

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