Inside Silicon Valley: Work in Progress

Kommentar: Weg von der E-Mail

Tools wie Slack verändern die interne Kommunikation. Philipp Wolf, PR-Chef bei JDB MEDIA, teilt seinen Erfahrungsbericht.

Innovation leben: Über neun Millionen Menschen nutzen Slack jede Woche

Innovation leben: Über neun Millionen Menschen nutzen Slack jede Woche (Foto: maurtius images/PSL Images/Alamy)

„Man muss offen für Veränderungen sein, um erfolgreicher, effizienter und womöglich überhaupt zukunftsfähig zu sein.“ Das sagt James Sherret, Senior Technology Strategist bei Slack. Er spricht von Start-up-Geist und Unternehmenskultur, und er hat recht. Auch die Einführung von Slack in unserer PR-Abteilung erfordert von allen die Bereitschaft zum Umdenken. Was das Tool kann, steht außer Frage: Die Kommunikation zum operativen Geschäft lässt sich ganz hervorragend über Slack erledigen.

Dass weitere Tools, in unserem Fall Wunderlist, ebenfalls eingebunden werden können, macht die Kommunikation schneller, effektiver und unkomplizierter. Kollegen, die nicht im Büro sind, profitieren besonders: Der Mail-Verkehr reduziert sich auf wichtige Statusmeldungen, Urlaubsheimkehrer müssen sich nicht mehr durch einen Wust irrelevanter Nachrichten kämpfen, um up to date zu sein.

Das spart viel Zeit und Nerven. Trotzdem ist der Wechsel schwer. Auch ich bin es gewohnt, auf „Allen antworten“ zu klicken und ein gewichtiges „Ja, finde ich auch“ in ein Dutzend Posteingänge zu schicken. Weil wir es immer so gemacht haben. „Immer“ im Sinne von „seit E-Mails uns vor gar nicht so langer Zeit die Möglichkeit dazu ­gegeben haben“.

Slack und ähnliche Dienste öffnen nun zeitgemäßere Optionen: Chatfunktion, Sprach- und Videotelefonie – die Apps, die sich in Slack integrieren lassen, füllen 20 verschiedene Kategorien für jeden Einsatzzweck. Der Abschied von E-Mails in der Teamkommunikation mag ein schwerer Schritt sein. Aber er führt aus der Gewohnheits-Sackgasse.

Teil 1: Kreative Arbeitsatmosphäre im Silicon Valley

Teil 2: Millenials setzen auf Social Enterprises

Teil 3: Aus E-Learning und Präsenzstudien wird Blended Learning

Teil 4: Kommentar: „Weg von der E-Mail”

Das interessiert andere Leser

Gastbeitrag

Philipp Wolf
PR-Chef
JDB Media

Philipp Wolf, PR-Chef JDB Media

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