Inside Silicon Valley: Work in Progress

Millennials setzen auf Social Enterprises

Den richtigen Job finden: Karriereplattformen wie LinkedIn unterstützen bei der Suche nach der individuellen Berufung

Den richtigen Job finden: Karriereplattformen wie LinkedIn unterstützen bei der Suche nach der individuellen Berufung (Foto: JDB MEDIA)

Wellness und Werte im „War for Talents“

Laut einer Forsa-Studie des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt (IBA) bevorzugen zwar viele Arbeitnehmer in Deutschland weiterhin ein praktisches und funktionales Arbeitsumfeld. Jedoch wünschen sich vor allem junge Menschen unter 35 ein modernes und gemütliches Ambiente am Arbeitsplatz. Außerdem: Social Enterprises – zu Deutsch soziale Unternehmen – sind bei Millennials immer begehrter.

Sie wollen sich beim Aufbau eines Unternehmens von der Pike auf engagieren, alle Bereiche durchdringen, sich in der Gestaltung ausleben. Wenn sich damit noch gutes Geld verdienen lässt, umso besser. Und doch ist Geld nicht alles. Gegen Player wie Google oder Facebook habe sein Unternehmen bei den Gehältern keine Chance, erklärt Sugarman.

Salesforce bemüht sich daher um anderes: Zum Beispiel um eine gleichwertige Bezahlung; Mitarbeiter erhalten zudem sieben bezahlte Tage pro Jahr frei für soziales Engagement. Das Motto des etwa 20.000 Mitarbeiter starken Unternehmens: Lieber während des Arbeitslebens regelmäßig etwas an die Gesellschaft zurückgeben und die eigenen Technologien für den guten Zweck einsetzen, als jahrelang Top-Gehälter zu scheffeln und kein Privatleben zu haben. Das kommt an.

Viele Menschen arbeiten seit mehr als zehn Jahren bei dem Cloud-Anbieter – ungewöhnlich im schnelllebigen Silicon Valley. Ähnliches berichtet Twitter Mitgründer Biz Stone: Seit man die Absichten des Social-Network-Unternehmens neu definiert hat, sind auch die Mitarbeiter wieder top motiviert. Wer jetzt im Unternehmen sei, der sei auch bewusst dabei.

Denn der Markt wandelt sich. Die Unternehmen werden immer häufiger zum Bewerber, müssen für begehrte Talente attraktiv werden. Plattformen wie LinkedIn machen es sich zur Aufgabe, für jeden Menschen weltweit ökonomische Chancen zu schaffen. Sie ermöglichen Bewerbern etwa Gehaltsvergleiche, damit diese gut vorbereitet im Vorstellungsgespräch auftreten.

Zudem werben Headhunter gezielt Arbeitnehmer über die Plattform ab. Ungerecht für Unternehmen? Mitnichten. Denn wer sich über LinkedIn abwerben lässt, wäre sowieso irgendwann gegangen, findet Lisa Neuhaus, Produktstrategin bei LinkedIn. Man beschleunigt lediglich den Prozess. Unternehmen haben ihrerseits die Möglichkeit, schneller passende Talente zu finden.

Teil 1: Kreative Arbeitsatmosphäre im Silicon Valley

Teil 2: Millenials setzen auf Social Enterprises

Teil 3: Aus E-Learning und Präsenzstudien wird Blended Learning

Teil 4: Kommentar: „Weg von der E-Mail”

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