Sicher und innovativ einlagern

Self-Storage in Ballungsräumen immer gefragter

JAMES-Box will die Storage-Branche revolutionieren. Geschäftsführer Marcus Rey plant nach einem gelungenen Start die Expansion und sucht dafür Investoren.

Der James-Box Geschäftsführer bringt seine Kunden dem Traum vom papierlosen Büro näher.

Marcus Rey: Der James-Box Geschäftsführer bringt seine Kunden dem Traum vom papierlosen Büro näher.  (Foto: PR)

Es gibt eine Reihe von Self-Storage-Anbietern. Wie grenzen Sie Ihre Marke James-Box von der Konkurrenz ab?

Marcus Rey: JAMES-Box ist komfortables Storage, ohne „Self“. Unsere Kunden sind mit ihren Dokumenten, Unterlagen und Dingen in Deutschland räumlich unabhängig, das heißt, jede Adresse, die per Paket erreichbar ist, kann für eine Abholung oder Rücklieferung genutzt werden. Beim konventionellen Self-Storage muss der Nutzer immer zu seinem Lager zurück, sich um Fahrzeuge und Boxen kümmern. JAMES-Box holt beim Kunden ab und bringt auch dorthin zurück. Alles bequem per Smartphone, Tablet oder Computer. Zudem bietet JAMES-Box eine Identifikationsfunktion für Gegenstände, Boxen und Räume. Dafür muss man nicht einmal lagern, sondern kann dies in einer Basis-Version sogar kostenlos für sein Zuhause testen. JAMES-Box ist somit der ständige digitale Begleiter für physische Unterlagen und Gegenstände. Schließlich können unsere Kunden die Gruppenfunktion nutzen, also den Zugriff für bestimmte Boxen an ausgewählte Kunden freigeben. Der Kollege kann so den legitimierten Zugriff auf meine Unterlagen bekommen, oder Freunde können sich meine Camping-Ausrüstung beispielsweise für vier Wochen ausleihen.

Und preislich?

Rey: Wir bieten ein völlig transparentes Preismodell, in dem alle Kosten enthalten sind: Verpackung mit unseren Spezialboxen in zwei möglichen Größen – eine für Akten, die andere für sperrige Gegenstände –, Sicherheitssiegel, die dokumentieren, dass die Boxen nie geöffnet wurden – Privatsphäre, Zuverlässigkeit und Sicherheit sind die wichtigsten Prinzipien von JAMES-Box –, und der Transport. Die Lieferung der Leerboxen zum Kunden, Einlagerung und die Rücksendung an eine beliebige Adresse in Deutschland sind im Preis inklusive. Da ich alles bequem von Zuhause respektive dem Büro aus steuern kann und keine Zeit und Kosten für den Transport und die Verpackung selbst übernehmen muss, sind wir in Summe sogar günstiger als konventionelles Self-Storage. Und man bezahlt nur für den Platz, den man wirklich belegt, keine Quadratmeter-Flächen, die ungenutzt bleiben. 

Wie groß schätzen Sie den Markt ein?

Rey: Auslagern ist seit Jahren eine Dienstleistung mit stetig steigender Nachfrage, insbesondere in Ballungsgebieten. Der Treiber sind die ständig steigenden Flächenpreise, die Wohn- und Geschäftsraum sehr teuer gemacht haben. Unsere Zielgebiete in Deutschland sind die Ballungsräume, mit insgesamt etwa 22 Millionen Einwohnern.

 

Teil 1: „Wir sind der Disruptor"

Teil 2: Disruption der Self-Storage-Branche

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