„Wertvolle Insights“

Digitale Chancen finden mit der DUB UNTERNEHMER Akademie

Eyke K. Junge, Geschäftsführerin der DUB UNTERNEHMER-Akademie, über die Eintrittskarte in die digitale Welt.

Eyke Katharina Junge verantwortet seit Juni den DUB UNTERNEHMER-Club. Zuvor war die gelernte Verlagskauffrau als Assistentin der Geschäftsführung bei JDB MEDIA tätig
Eyke Katharina Junge
verantwortet die DUB UNTERNEHMER-Akademie. Zuvor war die gelernte Verlagskauffrau als Assistentin der Geschäftsführung bei JDB MEDIA tätig (Foto: PR)

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Aus dem DUB UNTERNEHMER-Club wird die DUB UNTERNEHMER-Akademie. Was steckt hinter dieser Umfirmierung?

Eyke K. Junge: Durch unsere Arbeit im DUB UNTERNEHMER-Club haben wir gemerkt, wie groß der Bedarf in Sachen digitaler Inspiration und Weiterbildung ist. Besonders dazu beigetragen hat der SMART COMPANY-Check. Damit können Unternehmen ihren digitalen IST-Zustand überprüfen und erhalten erste Tipps und Handlungsempfehlungen, um zukunftsfähig zu bleiben. Deshalb haben wir beschlossen, die Akademie zu gründen und unser exklusives Fort- und Weiterbildungsangebot um Zertifikatskurse von starken Partnern zu erweitern. Damit können sich unsere Mitglieder noch gezielter fit für die digitale Zukunft machen. Wie bisher umfasst unser Repertoire Events, Workshops, Webinare und Seminare unserer Partner sowie das DUB UNTERNEHMER-Magazin als Digital-Ratgeber. Unsere Unternehmens-Insights und Reisen zu den Digital-Hotspots dieser Welt gehören ebenfalls weiterhin dazu. Damit bieten wir unseren Mitgliedern ein breites und exklusives Angebot – auf Papier, digital und live.

Was ändert sich für Club-Mitglieder?

Junge: Durch die Namensänderung ändert sich für unsere Club-Mitglieder nichts. Außer dass wir täglich noch besser für sie werden, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen anbieten und für und mit ihnen ein starkes Akademie-Netzwerk aufbauen.

Welche Angebote habt ihr konkret für eure Mitglieder? Mit welchen Partnern kooperiert ihr?

Junge: Wir bieten unseren Mitgliedern unter anderem Digital-Events und Workshops zu günstigeren Konditionen an. Thematisch geht es zum Beispiel um Digital Leadership, Künstliche Intelligenz oder Employer Branding. Kooperationspartner sind hier etwa die Kollegen von euroforum oder von Zukunft Personal Conferences. Wir aktualisieren wöchentlich das Programm auf unserer Website, und mit unserem Newsletter verpassen Mitglieder keine wichtigen Events und Kurse mehr. Ab April 2019 bieten wir auch die IHK-zertifizierten Kurse „Digital Competence Expert“ und „Digital Sales“ von LA Force an. Darüber hinaus sind wir mit mehreren hochkarätigen akademischen Instituten und Microsoft im Gespräch, um weitere Angebote für unsere Mitglieder zu entwickeln.

An wen richtet sich das Angebot der Akademie?

Junge: Die DUB UNTERNEHMER-Akademie richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte, Gründer, Investoren, aber auch an Digitalinteressierte im Allgemeinen. Unser Ziel ist es, jedem Interessierten die Chancen des digitalen Wandels aufzuzeigen, Orientierung zu geben und Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Die Akademie versteht sich als digitale Denkfabrik. Was ist anders als etwa bei der ZEIT Akademie oder der impulse Akademie?

Junge: Eine klassische Akademie besucht und verlässt man theoretisch, nachdem ein Kurs absolviert wurde. Wir legen den Fokus allerdings auf lebenslanges Lernen, schlauen unsere Mitglieder sechsmal im Jahr mit dem Ratgeber zur digitalen Transformation, dem DUB UNTERNEHMER-Magazin, auf. Wir haben nicht den Anspruch, im Alleingang das beste Bildungsangebot anzubieten, sondern bündeln auf unserer Plattform exklusive Digital-Events und zertifizierte Fort- und Weiterbildungen von renommierten Partnern. Dabei profitieren unsere Mitglieder von exklusiven Rabatten. Unsere Akademie-Reisen zu den digitalen Hotspots dieser Welt, wie etwa ins Silicon Valley oder nach Japan, sind keine Touri-Touren. Stattdessen sitzen die Teilnehmer beispielsweise mit dem Twitter-Gründer Biz Stone zusammen und lernen so live und hautnah von Vordenkern und Pionieren.

Wie steht es deiner Meinung nach um die Digital-Bildung in Deutschland insgesamt?

Junge: Oftmals stimmt das Mindset noch nicht. Meiner Meinung nach gibt es einen großen Unterschied zwischen „Digitalisierung im Privatleben“ und „Digitalisierung im Arbeitsleben“. Privat surfen wir stundenlang mit dem neuesten Smartphone, hören Musik auf Spotify und bestellen unsere Lebensmittel online – sind also schon recht erprobt, was das Digitale angeht. Beruflich bilden sich sicherlich viele auch digital weiter, wenden es dann aber im Unternehmen nicht an. Von agilem Arbeiten und agilen Prozessen sind viele weit entfernt. Digitalisierung und das digitale Mindset müssen von der Geschäftsführung initiiert und vorgelebt und dann von der gesamten Belegschaft mitgetragen werden. Aber auch die Berührungsängste sollten genommen werden. Denn es muss nicht alles sofort digitalisiert werden. Ein weiterer Faktor ist die Zeit, die man sich für Weiterbildung nehmen muss. Eine Aspekt zur Selbsteinschätzung in unserem SMART COMPANY-Check lautet: „Ich schaffe mir bewusst Freiräume, um die Zeit für die (Weiter-)Entwicklung digitaler Themen zu nutzen.“ Die Benchmark liegt hier lediglich bei 4,5 von 10 möglichen Punkten. Dort gilt es noch Potenzial zu heben.

Wo holt ihr euch Inspirationen bei der Gestaltung eurer Bildungsangebote?

Junge: Die Basis für unsere Inspirationen sind die Inhalte und das Netzwerk des DUB UNTERNEHMER-Magazins. Unsere Redaktion recherchiert weltweit die neuesten digitalen Trends und analysiert diese für die Leser. Daneben bestehen Kooperationen mit Unternehmernetzwerken und -verbänden. Außerdem gibt es einen Beirat aus Entrepreneuren. Zusätzliche Ideen steuert ein Panel von mehr als 250 Unternehmern bei. Das Team der Akademie identifiziert darüber hinaus täglich neue Events, Workshops und Fortbildungen mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

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