Energie & Technik: Die Zukunft ist grün

Alternative Energieversorgung 

Vom smarten Zuhause über E-Mobilität bis hin zu innovativen und dezentralen Lösungen. Einige Unternehmen setzen nachhaltige Trends und revolutionieren damit die Branche.

Von Smart-Home-Lösungen bis zum Ausbau von Ladestationen: Das ist die Zukunft der EnergieversorgungVom smarten Zuhause über E-Mobilität bis zu dezentralen Lösungen: Die Energieversorgung von morgen ist alternativ. (Collage: JDB Media)

Wer an die Energiewende denkt, dem kommen zunächst Schlagwörter wie Windkraft oder Solarstrom in den Sinn. Tatsächlich gehen die Trends der zukünftigen Energieversorgung viel weiter: So fluten unter anderem Smart-Energy-Technologien aktuell den deutschen Versorgungsmarkt und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dabei ist die größte Motivation, sich mit dem Thema und den Produkten auseinanderzusetzen, der Wunsch, den Energieverbrauch merklich zu senken. Das geht hervor aus der Studie „Smart Energy in Deutschland: Wie Nutzerinnovationen die Energiewende voranbringen“. Sie wurde vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online erstellt. Zu smarten Technologien zählen neben intelligenten Stromzählern auch Anwendungen der intelligenten Heimvernetzung sowie Smart-Home-Lösungen. Sie senken nicht nur den Energiebedarf. Viel eher haben sie das Potenzial, das alltägliche Leben zu vereinfachen und Stromerzeugung und -verbrauch langfristig nachhaltiger zu gestalten. „Wir sehen den Smart-Home-Markt aktuell als einen der größten Wachstumsbereiche“, sagt Heiko Harbers, CEO von devolo. Das Unternehmen hat sich auf innovative Powerline- und Kommunikationslösungen spezialisiert und ein eigenes Smart-Home-System entwickelt: devolo Home Control.


 

Idealer Partner

Das Energieunternehmen Uniper setzt auf Gasversorgung. „Gas ist die Technologie der Vernunft und der Zukunft. Hochflexible Gaskraftwerke sind der ideale Partner der erneuerbaren Energien, denn sie können jederzeit einspringen, wenn Sonne und Wind nicht ausreichen“, sagt Klaus Schäfer, Vorstandsvorsitzender von Uniper. Die alternative Versorgungsvariante biete Sicherheit, sei bezahlbar und schone die Umwelt. „Gas ist der fossile Energieträger mit dem geringsten CO2-Ausstoß. Und die gut ausgebaute Infrastruktur aus Leitungen sowie Speichern trägt dazu bei, die Kosten der Energiewende zu begrenzen“, so Schäfer. Unter der Marke LIQVIS arbeitet Uniper außerdem daran, ein Flüssigerdgas-Tankstellennetz für Lkw in Deutschland und Europa auf- und auszubauen.

Das Energieunternehmen Unier setzt auf Gasversorgung Foto: Uniper


 

Völlig emissionsfrei

Neben dem Eigenheim, das mitdenkt, ist die Elektromobilität ein Thema, das die Zukunft bestimmt. „Im letzten Jahr wurden rund 19.000 Elektrofahrzeuge und über 23.000 Plug-in-Hybride neu zugelassen“, sagt Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende des Regionalversorgers ENTEGA. Diese Zahlen seien jedoch ausbaufähig: „Die lückenhafte Lade-Infrastruktur in Deutschland hindert einige potenzielle Käufer aktuell noch daran, auf Elektroantrieb umzusteigen. Da muss etwas passieren“, so Wolff weiter. Der deutschlandweite Ausbau eines Netzes an Stromladesäulen, die das E-Auto beispielsweise während einer kurzen Shoppingtour in Windeseile aufladen, sei daher ein wichtiger Schritt.

 


 

Wissen, wo es herkommt

STEAG News Energies (SNE) betreibt deutschlandweit über 200 Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung. „Dezentrale Lösungen spielen in Zukunft eine große Rolle“, so Rüdiger Saß, Bereichsleiter Vertrieb Dezentrale Energie bei SNE. Zwar gibt es dafür unterschiedliche Anlagetypen, doch das Prinzip bleibt dasselbe: Die Energie wird in unmittelbarer Nähe zum Verbraucher erzeugt – für SNE ein klarer Energietrend.

Dezentrale Lösungen spielen in Zukunft eine wichtige Rolle

Foto: STEAG News Energies


 

Teil 1: Alternative Energieversorgung

Teil 2: Von Smart-Home und E-Mobilität

Teil 3: Interview: E-Mobilität ausbauen

Teil 4: Interview: Energie-Sharing is caring

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