Elektromobiles Zentrum

NRW will Modellregion für E-Mobilität werden

Nordrhein-Westfalen will als wachsende Industrieregion mit einer starken Zulieferindustrie Zeichen setzen – und Europas Modellregion für Elektromobilität werden, wie Petra Wassner von der NRW INVEST GmbH erklärt.

Petra Wassner: Die Diplom-Politik- und Sozialwissenschaftlerin ist seit 2001 Geschäftsführerin der NRW INVEST GmbH

Petra Wassner: Die Diplom-Politik- und Sozialwissenschaftlerin ist seit 2001 Geschäftsführerin der NRW INVEST GmbH (Foto: PR)

Als wirtschaftsstärkstes deutsches Bundesland ist Nordrhein-Westfalen (NRW) schon heute einer der zentralen Automobilstandorte Europas. Was manchem nicht präsent ist: In keiner Region sind mehr Unternehmen aus der Automobilbranche beheimatet. Neben einer Reihe von Herstellern, die in NRW ihre Produktionswerke, ihre Europa- und Deutschlandzentralen haben, ist vor Ort das Zentrum der deutschen Zulieferindustrie. Von international aktiven Groß­unternehmen bis zu hoch spezialisierten mittelständischen Weltmarktführern – als Spezialisten für Karosserie, Motoren, Sicherheits- und Informationssysteme für Kraftfahrzeuge arbeiten sie an Lösungen für die steigenden Mobilitätsbedürfnisse in der ganzen Welt.

Akku der Zukunft

Europas dichtestes Netzwerk an Universitäten und Forschungsinstituten gewährleistet zudem wissenschaftliches Know-how auf hohem Niveau. Insgesamt 70 Hochschulen gibt es in NRW, darunter sechs der acht größten Deutschlands. Zahlreiche Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft schaffen die Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Ideen. Die Start-ups e.GO und StreetScooter sind zwei Beispiele für die Umsetzung innovativer Elektromobi­litätsprojekte.

NRW stellt sich als modernste Energieregion ­Europas auf und setzt die Energiewende hin zu regenerativen Energiequellen konsequent um. Entscheidend für die Zukunft der E-Mobilität ist auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur und ihre Einbindung in das Stromversorgungsnetz. Zudem wird in NRW intensiv am „Akku der Zukunft“ geforscht – für größere Reichweiten, mit kürzeren Ladezeiten und längerer Lebensdauer.

Elektroauto e.GO: Das Start-up – eine Ausgründung der RWTH Aachen – will den e.GO Life noch 2018 auf die Straße bringen

Elektroauto e.GO: Das Start-up – eine Ausgründung der RWTH Aachen – will den e.GO Life noch 2018 auf die Straße bringen (Foto: PR)

Deutschlands erster Batteriepark

Das Land ist daneben eine der am dichtesten besie­delten Regionen der Welt. Dank der zentralen Lage und der guten Infrastruktur auch in Ballungsräumen wie dem Rheinland und der Metropole Ruhr lassen sich in NRW neue Elektromobilitätskonzepte für Millionen von Menschen entwickeln und testen.

An der Vision von „Germany’s First Green Battery Campus for Smart Mobility“ wird derweil auf der sogenannten PrimeSite Rhine Region gearbeitet. Forschen, lernen, herstellen, vermarkten, neu erfinden und leben – die Tätigkeiten sind nicht mehr scharf voneinander abgegrenzt, sondern werden eng miteinander verbunden. Auf Deutschlands erstem Batteriepark dreht sich künftig alles um neue Mobilität, erneuer- bare Energien, nachhaltige Produktion und Kreis- läufe. Neben der Ansiedlung eines Batteriezellenproduzenten werden vor- und nachgelagerte Prozesse wie Konfektionierung, Montagen, neue Einsatzmöglichkeiten bis hin zum kompletten Life-Cycle ihren Platz am Standort finden. So kann NRW zum Zukunftsland der Elektromobilität avancieren.

Teil 1: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch

Teil 2: Mobilitätstrends: elektrisch, autonom, sicher?

Teil 3: NRW will Modellregion für E-Mobilität werden

Teil 4: Interview mit Achim Kampker von StreetScooter

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