Hamburg, 04.04.2017

Ehrgeiz und Leidenschaft

Die frühere Opernsängerin, heutige Unternehmerin und TV-Moderatorin über Rezepte für ein erfolgreiches Leben. Neben ihren eigenen Geschäften investiert die gute „Löwin“ auch in die Unternehmen von Gründern – und beweist dabei viel Gespür.

Erfolgsrezept: "Liebe das, was du tust"

Sie stand auf den großen Opernbühnen, dann zwang sie eine Erkrankung dazu, ihre Gesangskarriere aufzugeben. Heute ist die 45-Jährige Unternehmerin – sie präsentiert und vertreibt ihre Schmuck-, Mode- und Kosmetiklinien beim Homeshopping-Sender HSE24 und bei QVC in London. Seit 2011 betreibt sie obendrein ein Schönheitsinstitut in München. Vielen ist sie vor allem durch ihre Rolle als kritische Jurorin in der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ bekannt. Dem DUB UNTERNEHMER-Magazin gibt sie Einblicke in ihre Erfolgsgeheimnisse.

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Nicht jeder will heute Unternehmer werden. Warum ist die Sendung „Die Höhle der Löwen“ trotzdem so beliebt?

Judith Williams: Als Amerikanerin erinnert mich die Show „Die Höhle der Löwen“ an die schöne Geschichte „Vom Tellerwäscher zum Millionär“. Jeder kann es schaffen. Und das stimmt. Sehen Sie sich Little Lunch an. Zwei Gründer aus Augsburg, die mit ihren gesunden Biosuppen rund 100.000 Euro Umsatz erzielten, haben sich 2015 in die „Höhle der Löwen“ getraut. Mein Mit-Löwe Frank Thelen und ich waren begeistert und haben sofort investiert. Gemeinsam haben wir den Umsatz auf jetzt 20 Millionen Euro angekurbelt. Little Lunch ist damit das erfolgreichste Start-up aller „Die Höhle der Löwen“-Shows weltweit. Die Gründerbrüder Denis und Daniel Gibisch haben es geschafft.

Was hat Sie bewogen, bei der Gründersendung mitzumachen?

Williams: Mein Mann Alexander-Klaus Stecher hat das Potenzial der Show sofort erkannt und mich überredet mitzumachen. Ich wollte ursprünglich nicht, weil ich keine klassische Unternehmerin mit einem abgeschlossenen BWL-Studium bin.

Was ist notwendig, um Sie als Investorin zu überzeugen?

Williams: Ich investiere in Menschen, nicht in Marken. Brennen die Gründer für ihre Idee? Sind sie bereit, sich durch Rückschläge nicht entmutigen zu lassen, sondern aus Niederlagen zu lernen und gestärkt hervorzugehen? Und haben sie ein Produkt entwickelt, das einzigartig ist und eine überzeugende Geschichte hat?

Welche Fähigkeiten braucht es, um sich mit seiner Idee selbstständig zu machen?

Williams: Ohne Demut, Fleiß und Know-how geht nichts. Demut bedeutet, dass das Unternehmen erste Priorität hat und man sich selbst nicht so wichtig nehmen darf. Übermut wäre die Vorstufe des Scheiterns. Hinzu kommen ein unbändiger Fleiß und ein profundes Fachwissen.

Sie haben es geschafft, sich nach dem plötzlichen Ende Ihrer Karriere als Opernsängerin etwas Neues aufzubauen. Womit konnten Sie sich damals motivieren?

Williams: Sinnbildlich bin ich hingefallen – das kann immer passieren. Nur: Liegen bleiben ist keine Option. Natürlich habe ich getrauert, mich verkrochen und mit dem Schicksal gehadert. Das war auch wichtig. Aber nach kurzer Zeit bin ich wieder aufgestanden und habe etwas ganz Neues gemacht. Ich habe Shakes in einem Fitnessstudio verkauft – mit großem Erfolg. Da habe ich gemerkt, dass ich Verkaufstalent habe. „Bloom where you’re planted“ ist mein Lebensmotto. Frei übersetzt: „Liebe das, was du tust“. Und das mache ich.

Wie haben Sie das dringend notwendige betriebswirtschaftliche Wissen zur Unternehmensführung erworben?

Williams: Wenn ich mich für etwas begeistere, dann bis ins letzte Detail. Als ich meine erste GmbH gründete, hatte ich keine Ahnung von meinen Pflichten als Geschäftsführerin. Da habe ich meinen Steuerberater immer wieder mit Fragen gelöchert. Mittlerweile kann ich mitreden, und das ist gut so.

Wie wichtig sind Coaches beim Aufbau eines Unternehmens, können sie jedem zu unternehmerischem Erfolg verhelfen?

Williams: Ein erfolgreiches Unternehmen besteht immer aus einem guten Team. Keiner kann alles können. Ich suche mir deshalb für mein Team Menschen, die mich ergänzen. Klar ist aber auch: Das Unternehmer-Gen muss in einem sein. Das kann einem kein Coach antrainieren. Dafür ist es viel zu anstrengend, Unternehmer zu sein.

Welche Persönlichkeit der Wirtschaft hat Sie besonders beeindruckt?

Williams: Natürlich Coco Chanel. Sie wuchs in Armut auf, und sie hat ein Milliardenunternehmen geschaffen. Sie hat sich als Frau in der Männerwelt durchgesetzt. Und nicht zuletzt hat sie die Mode revolutioniert.

Als Unternehmerin gab und gibt es auch immer wieder Niederlagen. Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?

Williams: Niederlagen tun weh, das ist bei mir nicht anders. Aber: kein Erfolg ohne Niederlagen. Beides bedingt einander. Ich versuche die Gründe zu finden, warum etwas nicht geklappt hat, dann daraus zu lernen und einen neuen Anlauf zu machen. Ein Beispiel: Bei meinem ersten Casting als Moderatorin für einen Shoppingsender bin ich durchgefallen. Ich habe um eine zweite Chance gekämpft, sie bekommen, und dann hat es geklappt. Erst wer Niederlagen erlebt, kann Erfolge richtig genießen.

Von welcher persönlichen Niederlage profitieren Sie noch heute?

Williams: Wenn Sie so wollen, war meine Erkrankung, die das Aus meiner Gesangskarriere bedeutete, eine Niederlage. Ich musste mich neu erfinden. Und heute bin ich sehr glücklich und liebe meinen neuen Beruf.

Was können Gründer von Ihrem Beispiel lernen?

Williams: Den Umgang mit Niederlagen. Klar macht es keinen Sinn, unreflektiert zehnmal gegen die gleiche Mauer anzurennen. Aber aus Niederlagen kann man lernen. Wer das tut und nicht gleich aufgibt, wird Erfolg haben.

Unternehmer müssen in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahren. Gelingt Ihnen das?

Williams: Mein Vater war Opernsänger. Ich bin im Theater aufgewachsen. Komödie, Drama – das volle Programm. Das ist eine gute Schule fürs Leben. Danach haut einen nichts mehr um.

Wer mit den Produkten seines Unternehmens Erfolg haben will, muss auch verkaufen können. Was ist Ihre Vertriebsphilosophie?

Williams: Alle Produkte, die ich verkaufe, habe ich mit meinem Team selbst entwickelt. Ich kenne jedes einzelne Detail und kann jederzeit erklären, warum wir etwas genau so gemacht haben. Diese Kompetenz schafft Vertrauen. Und ohne Vertrauen kann man nicht verkaufen.

Welche Tipps würden Sie einem jungen Vertriebler mit auf den Weg geben?

Williams: Das Wichtigste ist, hinter dem Produkt zu stehen und alles über sein Produkt zu wissen. Wer Toilettenpapier verkauft, muss davon überzeugt sein, dass er das allerbeste Toilettenpapier der Welt hat. Wer diese Begeisterung für sein Produkt nicht aufbringt, wird keinen Erfolg haben. Ein guter Verkäufer zu sein ist kein Job, sondern ein Beruf – und das kommt von Berufung.

Wo gibt es Parallelen zwischen der Opernsängerin und dem Vertriebsprofi Judith Williams?

Williams: In der Leidenschaft, als Opernsängerin auf der Bühne zu stehen oder als TV-Unternehmerin vor der Kamera.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Williams: Eine große Fernsehgala, in der ich singen und tanzen kann – das wäre ein Projekt, das ich nur sehr schwer ablehnen könnte.

Das interessiert andere Leser

  • GmbH-Insolvenz: Den Verkauf als Weg aus der Krise nutzen
    GmbH-Insolvenz, und nun?

    Statt eines langwierigen Sanierungsverfahrens bietet sich bei Insolvenz häufig der Verkauf des Unternehmens an. Was dabei zu beachten ist.

  • Franchise Awards 2019 verliehen
    Franchise Awards 2019: Die Gewinner

    Am 28. Mai 2019 wurden in Berlin im Rahmen des Franchise Forums die begehrten Auszeichnungen verliehen. Wer die Gewinner sind erfahren Sie hier.

  • Bester Franchisenehmer der Welt - jetzt Nominierung abgeben

    Nominieren Sie Ihre Franchisenehmer zum internationalen Award und präsentieren Sie Ihr Franchise-System und Ihre Marke auf internationaler Bühne.

  • Franchise Konzepte: Positive Stimmung in den Systemen
    Franchise Klima Index 2019

    Der Franchisemarkt boomt, die Stimmung ist gut. Das zeigt die neuste Erhebung des FKI. Zugleich treibt viele Franchise-Systeme um, wie sie schnell neue Mitarbeiter und Franchisepartner finden.

  • Unternehmensnachfolge im Fokus– „Turmgespräch des Mittelstands“
    "Turmgespräch des Mittelstands" in Düsseldorf

    Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) lud rund 50 wirtschaftliche Entscheider, Politiker und Fachexperten ein um über die Herausforderungen und Lösungen der Nachfolgerproblematik zu diskutieren.

  • Finanzierungs-Alternative zur Hausbank - DUB.de
    Jenseits der Stange

    Joachim Haedke springt mit Finanzierung.com ein, wenn Banken bei der flexiblen Beschaffung von Liquidität für Unternehmen mauern.

  • Unternehmensverkauf - Gute Vorbereitung bestimmt den Erfolg Teil II
    Teil II: Unternehmensverkauf - Gute Vorbereitung bestimmt den Erfolg

    Der zweite Teil geht auf weitere für eine Vorbereitung wesentliche Punkte ein und fasst alle aufgezählten Schritte in einer Checkliste zusammen.

  • Unternehmensverkauf - Gute Vorbereitung bestimmt den Erfolg
    Teil I: Unternehmensverkauf - Gute Vorbereitung bestimmt den Erfolg

    Zu viele Unternehmerinnen und Unternehmer stellen sich der Herausforderung Unternehmensnachfolge zu spät. Eine gute Vorbereitung ist das A und 0.

  • FRANCHISE AWARDS 2019
    FRANCHISE AWARDS 2019

    In drei Kategorien messen sich insgesamt neun Franchisesysteme. Wer am Ende die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen darf entscheidet eine Fachjury.

  • Franchise Ideen: Was der Markt anbietet und was Sie wissen müssen
    Franchise Ideen: Was der Markt anbietet und was Sie wissen müssen

    Das passende System finden: Franchise Angebote gibt es viele, aber welche Franchise Idee ist die richtige?

  • Mobilitäts-Debatte- E-Scooter auf Gehwegen: Das sagen die Versicherer
    E-Scooter auf Gehwegen: Das sagen die Versicherer

    Die Bundesregierung entscheidet demnächst über die Zukunft der E-Scooter auf den Verkehrswegen. Viele Versicherer lehnen die neuen elektronischen Tretroller aber pauschal ab.

  • So gelingt das Change Management

    Neue Eigentümer bringen oft frische Ideen mit. Doch wer neue Strukturen und Prozesse integrieren will, muss ein paar Dinge beachten.

  • Auf Bewährtes aufbauen

    Franchise lohnt sich – besonders für die Nachfolger. DUB.de erklärt, was das System so attraktiv macht und worin die größte Herausforderung besteht.

  • Franchiseunternehmen verkaufen – So geht der Franchise Resale!
    Franchiseunternehmen verkaufen – So geht der Franchise Resale!

    Häufig werden in Franchise Verträgen auch Vorkaufsrechte festgeschrieben. Was bedeutet das nun im Falle eines gewünschten Weiterverkaufs?

  • con|cess M+A-Partner erhält den „Content Creator Award"
    con|cess M+A-Partner erhält den „Content Creator Award“

    Das Beraternetzwerk hat in der Kategorie: „Company Sales Facilitators of the Year 2019 – Germany“ den Award für seinen umfangreichen Content Marketing Ansatz erhalten.

  • Robert Gladis von der HALLESCHE
    „Benefit für Mitarbeiter“

    Jeder Versicherte sollte selbst auswählen können, welche bKV-Leistungen er in Anspruch nimmt. Dafür plädiert Robert Gladis von der HALLESCHE.

  • Steuerlich nutzbar: Durch eine Gesetzesänderung Ende 2018 werden Verluste bei einer Übertragung bis zu 50 Prozent nicht mehr gekürzt
    Das Minus nutzen

    Die Vorschrift zum anteiligen Verlustuntergang wurde Ende letzten Jahres gestrichen. Für Kapitalgesellschaften entstehen so neue Chancen, um ihre Verluste trotz Übertragung zu verrechnen.

  • Die digitale Transformation gelingt im Unternehmen nur im Miteinander
    „Mehr Empathie denn je“

    Die digitale Transformation gelingt im Unternehmen nur im Miteinander, postuliert Antje Leminsky, CEO beim Finanzierungsspezialisten GRENKE.

  • China hat sich zu einer der führenden wirtschaftlichen und technologischen Weltmacht entwickelt. Ex-Chefredakteur der „Die Zeit“ Theo Sommer erklärt, was der Aufstieg bedeutet.
    Chinas Aufstieg zum technologischen Vorreiter

    China hat sich zu einer der führenden wirtschaftlichen und technologischen Weltmacht entwickelt. Ex-Chefredakteur der „Die Zeit“ Theo Sommer erklärt, was der Aufstieg bedeutet.

  • Marc Simons von SIMONS & KOLLEGEN weiß, wie man sich für die richtige betriebliche Krankenversicherung entscheidet.
    „Passende Lösungen für die ganze Belegschaft“

    Die Entscheidung für die richtige betriebliche Krankenversicherung (bKV) fällt vielen Unternehmen nicht leicht. Marc Simons von SIMONS & KOLLEGEN weiß Rat.

  • Nur ein Bruchteil der deutschen Unternehmen hat einen Krankenzusatzschutz für seine Mitarbeiter abgeschlossen.
    Vorsorge im Doppelpack

    Nur ein Bruchteil der deutschen Unternehmen hat einen Krankenzusatzschutz für seine Mitarbeiter abgeschlossen. Dabei bietet die bKV viele Vorteile – für Betriebe wie Angestellte.

  • T-Systems-CEO Adel Al-Saleh über die Telematik-infrastruktur in der Gesundheitsbranche.
    „Deutschland hinkt noch hinterher“

    Die Telematik-infrastruktur ist das fehlende Bindeglied in der Kommunikation zwischen Ärzten, Apotheken und Krankenkassen, mahnt T-Systems-CEO Adel Al-Saleh.

  • Stephanie Renda kennt die Grenzen, an die Frauen stoßen.
    „Das einzige Mittel der Wahl“

    Courage: Als junge Mutter gründete Stephanie Renda 2008 ihr eigenes Unternehmen. Heute engagiert sie sich für die ganze Start-up-Szene. Sie kennt die Grenzen, an die Frauen stoßen.

  • Maria Moraeus Hanssen fordert Diversität in Unternehmen
    „Sagen Sie Ja zu neuen Chancen“

    Maria Moraeus Hanssen ist Vorstandsvorsitzende der DEA Deutsche Erdoel AG. Die Norwegerin fordert Diversität in Unternehmen – und das weit über die Geschlechterfrage hinaus.

  • Ines von Jagemann über die neuen Chancen für Frauen, in Führungspositionen zu kommen.
    „Lernen Sie, sich selbst zu schätzen“

    Ines von Jagemann, Geschäftsführerin Digital bei Tchibo, über Digital Leadership und die neuen Chancen für Frauen, in Führungspositionen zu kommen.

  • Verena Pausder will, dass unsere Kleinen einmal digital ganz groß werden.
    Die Zukunft beginnt genau jetzt

    Es könnte abgedroschen klingen, wäre es nicht so unwiderlegbar: Gründerin Verena Pausder will, dass unsere Kleinen einmal digital ganz groß werden.

  • Sarna Röster macht sich für den Nachwuchs stark – und glaubt nicht an die Frauenquote.
    „Gründergeist in die Schulen“

    Sarna Röster, die Nachfolgerin des Familienbetriebs Karl Röser & Sohn, macht sich für den Nachwuchs stark. Im Interview erklärt sie warum sie gegen eine Frauenquote ist.

  • Beate Oblau behauptete sich gegen zwei Männer in der Unternehmensspitze
    „Nur Kompetenz zählt“

    Neben zwei Männern behauptet sich Beate Oblau an der Spitze des Schreibgeräteherstellers Lamy. Sie spricht über die Digitalisierung der Marke und warum ihr Geschlecht irrelevant ist.

  • Prof. Sabina Jeschke über den Mobilfunkstandard 5G und ihre Arbeit als Ingenieurin
    „Digital Leader sein heißt Vielfalt fördern“

    Prof. Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik der Deutschen Bahn, über den Mobilfunkstandard 5G und ihre Arbeit als Ingenieurin in einem klassischen Männerbereich.

  • Personalvorständin von EWE, Marion Rövekamp, über Diversity und Frauenförderung.
    „Netzwerken ist essenziell“

    Als Personalvorständin von EWE setzt sich Marion Rövekamp unter anderem für die Themen Diversity und Frauenförderung ein – auch, um damit drohendem Fachkräftemangel zu begegnen.

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick
Das interessiert andere Leser