Tech Trends 2018: Lasst uns reden

Richtige Informationen als Wettbewerbsvorteil

Bis wir uns an die Kommunikation mit Sprachassistenten gewöhnen, braucht es noch etwas Zeit

Geduld: Bis wir uns an die Kommunikation mit Sprachassistenten gewöhnen, braucht es noch etwas Zeit (Foto:Getty Images/v-graphix)

Komplexe Aufgaben delegieren

Von dem, was ein digitaler Assistent künftig können sollte, hat Adam Cheyer ganz genaue Vorstellungen. Er arbeitet mit seinem Start-up Viv Labs an einem Programm, das auch komplexe Aufgaben erledigen kann. Eine Reise buchen zum Beispiel. „Nehmen wir an, ich will zur Hochzeit meiner Schwester“, sagt er. „Heute muss ich mehrere Apps oder Websites nutzen, um Flug und Hotel zu buchen und um ein Geschenk und was zum Anziehen zu finden. Das macht es kompliziert.“ Ein digitaler Assistent dagegen, der uns rund um die Uhr begleitet, kennt unsere Gewohnheiten und Vorlieben in- und auswendig. Entsprechend könnte er sich auch selbstständig und viel schneller als ein Mensch um die Organisation einer solchen Reise kümmern.

Unternehmen müssen reagieren

Voraussetzung dafür ist, dass sich Unternehmen auf die Technologie einstellen. „Wenige Jahre nach der Einführung erreichen Sprachassistenten eine beeindruckende Marktdurchdringung“, sagt Michael Hartwig, Managing Partner Central Europe bei Yext, dem Betreiber einer Plattform für Digital Knowledge Management. „Konsumenten rufen Unternehmenswebseiten immer seltener auf. Potenzielle Kunden erfragen Öffnungszeiten, Filialadressen und weitere Angaben stattdessen von Alexa, Google Assistant, Siri, Cor­tana und Co.“ Derzeit werden etwa 20 Prozent der mobilen Suchanfragen bei Google per Sprache aktiviert

Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss also sicherstellen, dass die Antworten der Assistenten stets korrekt sind. „Zum Beispiel indem er die Informationen auf seiner Website maschinenlesbar aufbereitet und seine Daten auf Drittanbieter-Plattformen wie Facebook, Gelbe Seiten, Google, Google Maps und Yelp automatisch aktualisiert“, so Hartwig.

Prognose: In rund 10 Jahren setzen sich Sprachassistenten gänzlich durch

Prognose: In rund 10 Jahren setzen sich Sprachassistenten gänzlich durch (Foto:Getty Images/v-graphix;Getty Images/Lisess)


Teil 1: Digitale Assistenten

Teil 2: Smart Speaker als Gesprächspartner?

Teil 3: Richtige Informationen als Wettbewerbsvorteil

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