Hamburg, 01.06.2017

America First

Die fünf wertvollsten Unternehmen der Welt stammen aus Amerika – Alphabet, Apple, Amazon, Microsoft und Facebook. Sieben namhafte Unternehmensberatungen haben die Tech-Riesen exklusiv bewertet.

We want you: Alphabet, Facebook und Co. wissen, wie man Kunden gewinnt (Bild: fotolia/pict rider, Hintergrund: iStock.com/IvanNikulin)

Die These vom Vorrang amerikanischer Interessen hat nicht überall Freunde gefunden. Wie man auch dazu stehen mag, in einem Bereich geben die USA definitiv den Ton an – der Tech-Industrie. Allen protektionistischen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump zum Trotz weht in Übersee weiter der Geist der liberalen Marktwirtschaft. Fünf US-Tech-Unternehmen rangieren nach Marktkapitalisierung an der Spitze der Weltbörsen und sind dabei erst zehn bis 40 Jahre alt – Facebook, Apple, Microsoft, Alphabet (Google) und Amazon (#FAMGA). Diese „Big Five“ verfügen über das Potenzial, auch in Zukunft die Standards und Impulse für die Wirtschaft zu setzen.

FAMGA-Rangliste

Das DUB UNTERNEHMER-Magazin hat sieben renommierte Unternehmensberatungen um ihr Urteil gebeten, wie zukunftsfähig die Tech-Riesen sind. Am Jurytisch: Deloitte, PricewaterhouseCoopers, KPMG, Capgemini Consulting, Accenture, Oliver Wyman sowie goetzpartners. Der Durchschnitt aus diesen Bewertungen ergibt die DUB UNTERNEHMER-Magazin-Rangliste der Tech-Riesen (siehe Tabelle unten). Alphabet führt mit der Bestnote von 1,4 die Liste an, auf Platz zwei folgt Amazon mit 2,0, Facebook nimmt Rang 3 ein.

Künstliche-Intelligenz-Initiative

„Alle fünf Unternehmen sind absolute Top-Unternehmen und heben sich vom Wettbewerb unter anderem mit neuen Geschäftsmodellen, Plattformstrategien oder Customer Services ab. So bildeten FAMGA knapp 40 Prozent der totalen Marktkapitalisierung des NASDAQ-100 in 2016“, sagt Sebastian Olbert, Partner bei goetzpartners. Seit September arbeiten die „Big Five“ aber auch zusammen: Die gemeinsame Organisation „Partnership on Artificial Intelligence“ soll die KI-Forschung voranbringen. „Tiefes Business-Know-how, bedingungsloser Fokus auf User Experience und eine breite Technologiebasis entscheiden über die Zukunft eines Unternehmens – auch jenseits der Big Five“, sagt Harald Kayser, COO bei PwC Europe.

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