Wahre Kunst

Zeitloses Uhrendesign

Art on the Wrist – so beschreibt Alexander Shorokhoff seine Uhren. Denn die mutigen Kreationen des Avantgardisten sind keineswegs Standard.

Absolute Hingucker: Die Modelle „Winter“ (ca. 1.600 Euro) und „Kandy Avantgarde“ (ca. 2.500 Euro) wurden mit dem „German Design Award“ ausgezeichnet.

Absolute Hingucker: Die Modelle „Winter“ (ca. 1.600 Euro) und „Kandy Avantgarde“ (ca. 2.500 Euro) wurden mit dem „German Design Award“ ausgezeichnet (Foto: PR)

Die Gemälde von Wassily Kandinsky sind farbenfroh, die Formen oft abstrakt. Alexander Shorokhoff hat sich von den Werken des Expressionisten inspirieren lassen: Mit der „Kandy Avantgarde“ hat er eine außergewöhnliche Uhr entworfen, die auffällt. Weil das Zifferblatt eben nicht nur weiß, schwarz oder dunkelblau ist. Und weil das eckige Edelstahl­gehäuse von der gewohnten runden Form abweicht.

Alles außer gewöhnlich

Das auf 100 Exemplare limitierte Modell ist Teil der Avantgarde-Kollektion von Shorokhoff. Die dazu gehörenden Modelle haben mit den Uhren, die beim Juwelier sonst im Schaufenster liegen, wenig zu tun. Rein optisch zumindest. Denn der 58-Jährige beweist Mut bei den Entwürfen. Scheu vor wilden Mustern und Farben? Kennt der Bauingenieur und Architekt nicht. Und was die Technik anbelangt, muss sich Shorokhoff nicht hinter bekannteren Luxusmarken aus Sachsen oder der Schweiz verstecken. So verbirgt sich zum Beispiel in der „Kandy Avantgarde“, einer Automatik­uhr, ein ETA-Werk Kaliber 2892.AS mit handgravierter und veredelter Schwungmasse; die Gangreserve beträgt zirka 47 Stunden.

Seit 2002 bringt Shorokhoff unter seinem Namen Uhren auf den Markt. Hergestellt werden sie in seiner Manufaktur im bayerischen Alzenau. Seine russischen Wurzeln will der Moskauer dabei nicht verbergen. So sind die Uhren der Heritage-Kollektion bekannten russischen Schriftstellern und Komponisten gewidmet – darunter Alexander Pushkin, Peter Tchaikovsky und Fedor Dostoevsky. Das Design des Modells „Dosto­evsky“ etwa greift dessen Spielleidenschaft auf und erinnert an Roulette und Kartenspiele. Und die Vintage-Kollektion macht ihrem Namen nicht nur ­optisch alle Ehre: Im Inneren werden ausschließlich historische russische und schweizerische Kaliber verbaut. Die Uhrwerke, die längst nicht mehr hergestellt werden, müssen dafür aufwendig in der Manufaktur generalüberholt und veredelt werden.

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