„Refugien der Mechanik“  

Oldtimer und Uhren: Aus dem Zeitalter der Prä-Digitalisierung

Viele Freunde edler mechanischer Uhren lieben auch historische Fahrzeuge. Einer von ihnen ist Wilhelm Schmid. Seine Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne fördert deshalb seit Jahren den legendären Oldtimer-Wettbewerb „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“.

Oldtimer: Beim „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“ trifft Klassik auf Eleganz
Oldtimer:
Beim „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“ trifft Klassik auf Eleganz (Foto: PR)

Chrom: Es blitzt und blinkt nicht hinter, sondern an jeder Fassade. Die italienische Sonne setzt die Akzente. Auf automobile Oldtimer. Die elegantesten unter ihnen werden jährlich beim „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“ gekürt. Mechanik aus dem Zeitalter der Prä-Digitalisierung. Liebhaber des His­torisch-Filigranen gibt es viele. Und viele von ihnen mögen auch exklusive Zeitmesser, die ebenso auf Mechanik setzen. Edle Uhren und historische Fahrzeuge: „Refugien“, wie Wilhelm Schmid, CEO der Uhrenmanufaktur A. Lange und Söhne, sie nennt. Er kennt die Faszination des Zeitlosen.

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Ihr Unternehmen sponsert den „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“ am Comer See – einen Wettbewerb, der die Eleganz von Oldtimern in den Vordergrund stellt. Was inspiriert Sie daran?

Wilhelm Schmid: Beim „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“ geht es um die zeitlose Eleganz klassischer Fahrzeuge. Auch dieses Jahr war die Veranstaltung in Norditalien ein Gipfeltreffen der Connaisseure, für die klassische Fahrzeuge Skulpturen auf Rädern sind. Aus unserer Sicht sind mechanische Uhren die ergänzenden klassischen Gegenstücke für das Handgelenk.

Und das gilt auch im Zeitalter der Digitalisierung?

Schmid: Gerade in dieser Zeit. Viele Menschen, deren Leben zunehmend von der Digitalisierung bestimmt wird, wünschen sich Refugien, in denen sie hochwertige Handwerkskunst und Mechanik vom Feinsten genießen können. Hinzu kommt die erstaunliche Langlebigkeit. Bei ordentlicher Pflege „überleben“ mechanische Uhren und klassische Automobile ganze Generationen. Wir sprechen viel über Nachhaltigkeit. Hier haben Sie ein schönes Beispiel, wie so etwas funktionieren kann.

Viele Oldtimer-Liebhaber weisen eine hohe Affinität zu hochwertigen Uhren auf – und umgekehrt. Warum ist das so? Spielt da vielleicht auch der Wunsch nach einer alternativen Kapitalanlage eine Rolle?

Schmid: Durchaus. Und wenn Sie sich die Wertsteigerungen von gefragten Oldtimern und mechanischen Uhren anschauen, spricht manches dafür, in diese Sachwerte zu investieren – zumal noch die emotio­nale Rendite hinzukommt. Aber der Anlageaspekt steht in der Regel nicht im Vordergrund. Lassen Sie mich noch einmal auf den „Concorso“ zurückkommen. Man kann klassische Automobile auf drei Kerneigenschaften herunterbrechen: hohe Handwerkskunst, Innovation und historisches Erbe. Für diese drei Werte stehen auch die Uhren von A. Lange & Söhne. Und das entspricht dem Denken und Empfinden unserer Kunden in aller Welt.

Teil 1: Oldtimer und Uhren: Aus dem Zeitalter der Prä-Digitalisierung

Teil 2: Wilhelm Schmid: Leidenschaft für Uhren und Oldtimer

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