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Erfolgsstrategie

Gespräch mit Albert Neumann, Geschäftsführer Strategy Engineers


Albert Neumann (Foto: CEVT)

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Welche Rolle hat Strategy Engineers während der ersten Monate des Aufbaus von CEVT gespielt?
Albert Neumann: In den Anfangstagen haben wir CEVT beim Aufbau der Firmenstruktur unterstützt. Dazu zählte die Entwicklung des organisatorischen Aufbaus, die Definition von Steuerungs-und Entscheidungsprozessen sowie die Festlegung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Schlüsselprozessen, die benötigt wurden, um das Unternehmen in Gang zu bringen. Diese Organisation war auf die Anfangsphase ausgerichtet, in der die wesentlichen Grundlagen der modularen Fahrzeugarchitektur entwickelt wurden. Inhaltlich haben wir in dieser Phase vor allem den Prozess zur Zielkostenerreichung für die Architekturkom ponenten unterstützt, um die Anforderungen der beiden„Kunden“ von CEVT Volvo und Geely zu erreichen.

Wie haben Sie mit der schnell wachsenden Firma CEVT kooperiert?
Neumann: Als CEVT immer größer wurde und über die Architekturentwicklung hinweg die Verantwortung für die Entwicklung von Gesamtfahrzeugen übernommen hatte, haben wir mit dem Managementteam von CEVT die Organisation angepasst und entsprechend erweitert. CEVT musste sich weg von einer Einzelprojektorganisation für Architekturentwicklung hin zu einer Matrix-Organisation für die gleichzeitige Entwicklung mehrerer Gesamtfahrzeuge bewegen. Das war die größte Herausforderung, da neben der umfangreichen Veränderung mit vielen neuen Funktionen die Kernentwicklung, die unter einem großen Zeitdruck erfolgte, weiterlaufen musste. Wir haben dafür ein umfangreiches Transformationsprojekt gestartet, das dem Management ermöglichte, auf die wesentlichen Themen zu fokussieren und das Tagesgeschäft nicht aus den Augen zu verlieren. In dieser Phase hat CEVT auch die Verantwortung für das Produktmanagement für ausgewählte Geely-Fahrzeuge übernommen. Hier haben wir CEVT bei dem Aufbau einer globalen Produktplanungsorganisation sowie der Planung der ersten Fahrzeuge für den chinesischen Markt unterstützt.

Der Geely Boyue SUV (Foto: CEVT)

Haben Sie von Beginn an auch mit dem chinesischen Standort zusammengearbeitet?
Neumann: CEVT war von Anfang an als globales Unternehmen mit zwei Standorten in Schweden und China aufgesetzt. Über unseren eigenen Standort in Schanghai konnten wir zusammen mit CEVT vor Ort in Hangzhou von Anfang an sehr eng zusammenarbeiten. Mit beiden Teams, in Schweden und China, konnten wir dazu beitragen, dass eine starke Bindung zwischen den zwei CEVT-Standorten entstand. Entscheidend war es, die Aufgabenaufteilung zwischen den beiden R&D-Teams zu detaillieren, und wir konnten dazu beitragen, dass CEVT heute zwei Entwicklungsstandorte hat, die eng und global die Fahrzeuge zusammen entwickeln.

Teil 1: Auf der Überholspur
Teil 2: Erfolgsstrategie

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