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Bitte freundlich

Viele Ypsiloner wollen sich am Arbeitsplatz wohlfühlen. Bei den Anforderungen an den Arbeitgeber rangiert das Betriebsklima ganz oben.

Hohe Flexibilität

Auf die Frage, ob sie bereit wären, die Work-Life-Balance für eine Karriere hintanzustellen, antworteten rund 22 Prozent der Studierenden mit „ja“ und rund 50 Prozent mit „vielleicht“. Lediglich rund 28 Prozent der Befragten waren nicht bereit, Einschnitte bei der Work-Life-Balance hinzunehmen. Außerdem sind die Studierenden äußerst flexibel bei der Wahl des Arbeitsplatzes. So konnten sich 92 Prozent der Teilnehmer vorstellen, für den Job in eine andere Stadt zu wechseln. Rund 73 Prozent der Studierenden zogen es sogar in Erwägung, für einen guten Arbeitsplatz in eine infrastrukturschwache Gegend zu gehen. Im Bereich Weiterbildungsangebote/Karrierechancen legen rund 88 Prozent der Studienteilnehmer Wert auf Fortbildungen. Aber auch Karrierprogramme (rund 52 Prozent) und Coachings (rund 40 Prozent) sind den Studierenden wichtig. Hinsichtlich der Vorgesetzten bestätigen die Studierenden das Bild von der unangepassten Generation – 55 Prozent bevorzugen flache Hierarchien.

Alles fürs Team

Beim Thema Betriebsklima ist den Studierenden vor allem wichtig, an Entscheidungsprozessen teilzuhaben. Außerdem sind ihnen Mitarbeiterevents wie Abteilungsausflüge oder Teambuilding-Maßnahmen sowie Socializing-Ecken wie Kickertische oder Kaffeeecken wichtig.

Start-up oder Großkonzern?

Bei der Unternehmensgröße wählen die Millennials die goldene Mitte – 43 Prozent der befragten Studierenden bevorzugen ein mittelgroßes Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 21 und 100 Personen. Gut einem Viertel der Befragten ist es gar egal, wie groß die Firma ist, für die sie arbeiten. Aber wollen die jungen Akademiker heute nicht alle in hippen Start-ups in Berlin oder anderen Metropolen arbeiten? Schad erwidert: „Das Ergebnis der Befragung kann dies nicht bestätigen: Rund 52 Prozent der Befragten wollen lieber für ein etabliertes Unternehmen als für ein Start-up oder Traditionsunternehmen tätig sein.“

Teil 1: Bereit für die Neuen?
Teil 2: Bitte freundlich
Teil 3: Ausgeglichen

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