Inhouse-Schulungen für Unternehmen - Alle Vorteile auf einen Blick

Schulungen sind wichtig, damit sich Mitarbeiter persönlich entwickeln können und einfach wichtige unternehmensrelevante Themen erlernen, die für die Gesamtstrategie des Unternehmens wichtig ist.

Inhouse-Schulungen für Unternehmen - Alle Vorteile auf einen Blick

Es stellt sich bei der Wahl der Schulungen immer zwei wesentliche Fragen, die entweder die Personalabteilung- oder eine entsprechende interne Schulungsabteilung stellen muss:

1. Welche Schulung ist derzeit für wen wichtig?
2. Wo soll die Schulung stattfinden?

Der nachstehende Artikel soll sich auf die zweite Frage fokussieren und aufzeigen, dass Inhouse-Schulungen sehr viele Vorteile gegenüber externen Schulungen außerhalb des Firmengeländes haben. Es fallen dabei 7 wichtige Vorteile auf, die nachstehend aufgelistet werden. Ein weiterer Vergleich zeigt zudem, dass Inhouse-Schulungen dieselben Inhalte haben können, wie sie an externen Orten angeboten werden.

Vorteil 1: Anreise

Der Vorteil der Anreise ist ein wichtiger Aspekt, die quasi komplett entfällt. Das ist insbesondere ein interessanter Aspekt, wenn viele Mitarbeiter an den Inhouse-Schulungen teilnehmen müssen und eine externe und gleichwertige Schulung sehr weit entfernt liegt. Dann sind die Anfahrtskosten und die Anfahrtszeit ein größere Ausgabenfaktor, als wenn der Lehrer, Trainer oder Coach direkt ins Unternehmen kommt. Er nimmt zwar einen gesonderten Satz für seinen Anfahrtsweg, welcher in Summe jedoch geringer als der der gesamten Teilnehmer ausfallen dürfte. In der Regel ist er selbst zudem offen für diese Form der Schulung, sodass kaum ein Trainer noch zu finden sein mag, der sich gegen eine Inhouse-Schulung aussprechen würde. Der Aspekt der Einsparung ist auch in der Arbeitszeit zu sehen, die die Mitarbeiter von ihrem Zuhause bis zum externen Schulungsangebot komplett anrechnen können. Ist also die Entfernung sehr groß, fällt eine zusätzliche Arbeitszeit für alle an. Zwar haben viele Unternehmen ein Gleitzeitkonto, sodass sie die Positiv-Stunden nicht gleich ausbezahlen müssen. Aber diese Zeit könnte aus Unternehmenssicht viel lieber produktiv am tatsächlichen Arbeitsplatz verbracht werden.

Vorteil 2: Nebenkostenreduzierung

Die Kosten sind insgesamt niedriger für ein Unternehmen, wenn die Seminare Inhouse stattfinden. Denn die soeben genannten Anfahrtswege sind nur eine Position bei den Ausgaben, die das Unternehmen für die Mitarbeiter tätigen muss. Zusätzlich werden oftmals Raumkosten und Servicedienstleistungen wie Mahlzeiten angeboten und höher abgerechnet, als es der Inhouse-Service der firmeneigenen Küche beispielsweise abrechnen würde. Die internen Verrechnungskosten für solche Dienstleistungen sind wesentlich geringer als solche, die außerhalb zu finden ist. Das ist auch normal und verständlich, denn die Anbieter sehen dies als eine Form des Zusatzgeschäftes der eigentlichen Seminarleistung an. Sie soll entsprechend ebenso profitabel sein. Falls sie diese selbst nicht anbieten, sind externe Restaurants ebenfalls teurer als der eigene Inhouse-Service.

Zusätzlich ist an Übernachtungskosten zu denken und den Tagespauschalen für die Mitarbeiter, die als Extraaufwand für Seminare anfallen, wenn die Schulungen länger als ein Tag dauern. Das sind zum Teil beträchtliche Hotelkosten, da den Mitarbeitern immer ein Mindestkomfort angeboten wird.

Vorteil 3: Lernen mit realistischen eigenen Mitteln

Die Mitarbeiter und auch Trainer sind dazu aufgefordert, die Mittel für die Seminare zu nutzen, die im Unternehmen vorhanden und somit für alle realistisch sind. Das soll aber natürlich keine Ausrede zu sein, sich mit einem Satus Quo zufrieden zu geben und Investitionen in die Weiterbildung zu vermeiden. Aber sie zeigen vielmehr auch dem Trainer, welcher IST-Stand im Unternehmen vorhanden ist, an den er sich mit seinen Seminarinhalten und dessen Umsetzung zu orientieren hat. Das fängt bei der Hardware an und geht in die Software über, die einen eigenen Update-Zustand aufweist. Auf diese Weise erhöht sich mit anderen Worten also der Praxis-Bezug, der für die Mitarbeiter eindeutiger, nachvollziehbar und sogleich umsetzbar wird.

Vorteil 4: Im Notfall vor Ort

Es ist zwar nicht Sinn und Ziel, dass Mitarbeiter während eines Inhouse-Seminars gestört werden, aber es kann vorkommen. Das ist insbesondere so, wenn es um eine Produktion im Hintergrund geht, die nicht stoppen darf beziehungsweise kann. Geregelt sollte natürlich auch sein, dass Notfallpersonal für solche Fälle und Fehler zur Verfügung steht. Ist dieses allerdings vorwiegend selbst im Inhouse-Seminar oder nur dieses auf jene Produktionsvorfall spezialisiert, kommt diese Ausnahmesituation vor. Das ist also ein unschönes aber doch mögliches Ereignis und gleichzeitig ein deutlicher Vorteil, der den Betriebsablauf auch zusichern kann. Zudem ist es oftmals ein Argument für den Arbeitgeber, eine Schulung überhaupt stattfinden zu lassen.

Vorteil 5: Kürzere bzw. gar keine Eingewöhnungsphase

Oftmals gibt es eine längere Phase des Eingewöhnens der Mitarbeiter in neuen Umgebungen. Das wird bei Inhouse-Seminaren komplett vermieden. Die Mitarbeiter kennen ihre eigene Umgebung, werden von nichts abgelenkt und können gleich loslegen.

Vorteil 6: Online Schulung mit Null-Nebenkosten

Der letzte Vorteil, der sich mit den grundsätzlich günstigeren Kosteneffekten noch weiter multipliziert, ist die Durchführung einer Online-Schulung. Im Prinzip ist sie eine Form der Inhouse-Schulung. Hierbei sind die Kosten wirklich komplett heruntergefahren, da die Mitarbeiter diese sogar im Homeoffice machen können. Haben sie die Möglichkeit, sich wirklich störungsfrei abzuschotten, könnte diese Form sogar die beste Inhouse-Schulung für sie sein. Sie darf sich natürlich nur auf Inhalte beziehen, bei denen beispielsweise keine Software erklärt wird, die nur auf den PCs im Unternehmen zu finden ist und parallel einzutrainieren wäre.

Vorteil 7: Interdisziplinäre Teams aus eigenem Hause

Zu guter Letzt können einfacher interdisziplinäre Teams zusammengebracht werden, die aus dem eigenen Unternehmen aber aus verschiedenen Abteilungen stammen können. Der Lerneffekt gegenseitig ist nicht zu unterschätzen. Und da die Kostenseite sowieso relativ gering ist, kann entweder damit grundsätzlich gespart oder zusätzliche Inhouse-Schulungen angesetzt werden. Das fördert die Innovation und das Herausfinden neuer Lösungen, die aus solch heterogenen Seminarteilnehmern entstehen. Zusätzlich ist der Fokus nur auf das Unternehmen gerichtet und bietet für die Teilnehmer deswegen einen geschützten Rahmen, damit sie sich innerhalb der Schulung frei entfalten können.

Fazit

Schulung sind und bleiben wichtig, damit sich die Kompetenz und Diversität der Mitarbeiter erhöht. Wie gesehen wurde, gibt es sehr viele Vorteile für eine Inhouse-Schulung. Ein wichtiger Aspekt könnte immer noch hinderlich sein, dass entsprechende Räumlichkeiten auf dem eigenen Firmengelände nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen. Diese Vorteile sollten ein wichtiges Argument sein, in entsprechende Seminar- und Besprechungsräume zu investieren. Insgesamt rechnen sich diese, die ansonsten für die Nebenkosten der externen Schulungen verloren gingen.