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Deutsches Jobwunder wirkt weiter

Ifo: Wirtschaftsnahe Dienstleistungen fördern positives Beschäftigungsklima.

Europa versinkt in Rezession und Arbeitslosigkeit - nur das deutsche Jobwunder bleibt intakt. Das signalisiert das Ifo-Beschäftigungsklima, das das Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut exklusiv für das Handelsblatt berechnet. "Die Beschäftigungsaussichten bleiben weiterhin leicht im expansiven Bereich", sagte Ifo-Volkswirt Klaus Wohlrabe. Sein Team wertet die monatlichen Meldungen von 9 500 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Baugewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors aus und berechnet daraus den Beschäftigungsklima-Index. Für den Index werden die Unternehmen über ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate befragt. Im März notierte der Index stabil bei 106,9 Punkten und damit deutlich über dem Zwischentief vom Oktober 2012. Noch vor Ostern hatte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit schwachen Daten zunächst die Sorge ausgelöst, der Arbeitsmarkt könnte doch stärker von der schwachen Konjunktur im Euro-Raum tangiert werden. So stieg die Arbeitslosigkeit im März saisonbereinigt um 13 000 Personen - der erste Anstieg seit November .Laut Ifo-Beschäftigungsklima wirkt vor allem der Dienstleistungsbereich als Jobmotor. Im verarbeitenden Gewerbe bestehe indes weiterhin eine leichte Skepsis gegenüber Neueinstellungen. Im Bauge- werbe sei von einem konstanten Personalbestand auszugehen. Im Einzel- und Großhandel hellten sich die Beschäftigungsaussichten weiter auf.

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