Weitblick haben

Nachhaltigkeit und Soziale Verantwortung sind für die genossenschaftlich organisierte Hamburger Volksbank wesentliche Bestandteile der Geschäftspolitik. Wie sich dies in der Praxis darstellt, dokumentiert sie in einem Nachhaltigkeitsbericht.

Die Hamburger Volksbank handelt als Genossenschaftsbank von jeher nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Unser Unternehmenszweck ist auf den langfristigen Erfolg und das Wohl unserer Mitglieder, Kunden, Mitarbeiter und der Region Hamburg ausgelegt. Unsere genossenschaftlichen Werte – Vertrauen, Transparenz, Sicherheit – sind die beste Grundlage, um nachhaltig zu handeln; eindeutig ist Nachhaltigkeit im genetischen Code unseres Geschäftsmodells verankert. Seit mehr als 150 Jahren denken wir in Generationen und nicht in Quartalen.

Mehr als ein Modethema

Für uns ist eine nachhaltige Wirtschaftsweise kein Trend, sondern Kern unseres täglichen Geschäfts. Mit unserem Handeln leisten wir einen messbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

Dialog mit den Anspruchsgruppen

Mit dem Nachhaltigkeitsbericht werden wir in einen aktiven Dialog mit unseren Anspruchsgruppen treten, indem wir Transparenz hinsichtlich der gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen unserer Unternehmenstätigkeit schaffen. Wir streben an, die unterschiedlichen Aspekte und Auswirkungen unseres Handelns sowie unserer Produkte und Dienstleistungen strukturiert zu messen und durch Kennzahlen und Indikatoren abzubilden. Ebenso sollen qualitative Beschreibungen unserer Nachhaltigkeitsleistungen diese vergleichbar machen. Orientierung gibt uns der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK ), der vom Rat für nachhaltige Entwicklung initiiert worden ist. Der DNK ist so konzipiert, dass Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen ihn für eine strukturierte Nachhaltigkeitsberichterstattung mit messbaren Zielgrößen nutzen können.

Nachvollziehbares Handeln

Wir geben unseren externen und internen Anspruchsgruppen damit die Möglichkeit, unser unternehmerisches Handeln besser zu verstehen und zu bewerten; die gesetzlich vorgeschriebene Berichterstattung wird sinnvoll ergänzt. Und für uns selbst ist es Ansporn, relevante Werttreiber zu ermitteln und zu verbessern. Kostensenkungspotenziale sind durch Effizienzmaßnahmen zu heben, etwa bei der Verwendung von Energie, Transportleistungen, Materialien sowie beim Anfall von Abfall, oder durch den Anreiz, nachhaltige Produkte anzubieten, deren Nachfrage und Marktchancen steigen können. Der Nachhaltigkeitsbericht ist zudem ein wichtiges und nützliches Transparenzinstrument. Mit seiner Hilfe kann die Hamburger Volksbank die Vorteile und die Besonderheiten des genossenschaftlichen Geschäftsmodells als Stabilitätsanker für das Finanzsystem aufzeigen, um die Notwendigkeit einer differenzierten Regulierung und Gesetzgebung im Bankenbereich zu verdeutlichen und einzufordern. Wir verstehen Nachhaltigkeit und eine nachhaltige Entwicklung als einen steten Erfahrungs- und Lernprozess.

Langfristigkeit und Kundennähe

Die genossenschaftliche Struktur – mit unserer Vertreterversammlung, dem Aufsichtsrat, der überwiegend aus regionalen Unternehmern besteht, dem Betriebsrat und dem Kundenbeirat – bietet ideale Voraussetzungen, durch unmittelbare Beteiligung Prozesse anzustoßen und passende Antworten auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeitsthemen zu geben. Diese Teilhabemöglichkeiten im Rahmen des Genossenschaftsmodells entsprechen mustergültig den Handlungsempfehlungen an eine nachhaltige Unternehmensführung. Das Vertrauen in ein langfristig angelegtes Geschäftsmodell erfordert eine stabile, verlässliche und verantwortungsvolle Unternehmenspolitik durch die Nähe zum Kunden und die Einbettung in lokale Wirtschaftsstrukturen. Die so definierten Nachhaltigkeitsziele lassen sich ohne Weiteres in unsere Wettbewerbsziele integrieren: Volksbanking und Nachhaltigkeit sind zwei Seiten einer Medaille.

 

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