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„Mit Herzblut analysieren“

Im größten Hallenspielplatz Hamburgs wartet auf Kinder eine riesige Vielfalt an Bewegungsgeräten auf 3.500 qm in zwei Ebenen. Die Gründerin von rabatzz! Brigitte Landvogt erklärt das Unternehmen.

Frau Landvogt, Sie sind Kundin der Hamburger Volksbank und Beiratsmitglied. Welche Werte verbinden Sie mit einer Genossenschaftsbank?

Es geht mir um den intensiven, offenen und persönlichen Kontakt. Und das gefällt mir an der Hamburger Volksbank, für die wir uns nicht zuletzt wegen des Beraters entschieden haben. Als wir unseren Indoor-Spielplatz rabatzz! vor acht Jahren gründeten, brauchten wir einen beständigen Partner. Den haben wir in der Hamburger Volksbank gefunden.

Worin unterscheidet sich das rabatzz! von anderen Indoor-Spielplätzen?

Es wird uns immer wieder bestätigt, dass sich die Besucher bei uns wie zu Hause fühlen, sowohl Kinder als auch Erwachsene. Wir haben eine lebendige und offene Atmosphäre geschaffen. Die Vielzahl der Geräte ist sicherlich ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal. Außerdem haben wir den Raum unterteilt, die Kinder müssen sich den Raum erschließen und finden so ständig neue Ecken und entdecken Geräte, die sie noch nicht kennen, auch wenn sie häufiger bei uns sind.

Wie oft erweitern Sie die Spiellandschaft um neue Geräte?

Mein Mann und ich arbeiten viel an neuen Ideen. Erst vor Kurzem haben wir das Teufelsrad und das Kistenklettern mit aufgenommen. In den acht Jahren unseres Bestehens haben wir insgesamt rund 400 000 Euro in Spielgeräte investiert.

Wie sind Sie als Diplom-Ingenieurin auf die Idee gekommen, einen Indoor-Spielplatz zu eröffnen?

Ganz so abwegig ist das gar nicht. Mein Mann und ich haben immer in der Produktentwicklung gearbeitet, vornehmlich im Lebensmittelsektor. Wir wollten uns aber selbstständig machen, es war nur noch nicht klar, in welche Richtung das gehen würde. Es fing im Grunde banal an. Ich war mit unserem Sohn, der damals drei oder vier Jahre alt war, im Hamburger Umland in einer Spielscheune. Das war damals die typische Situation: Eine Tennishalle, die nach dem Graf-und-Becker-Boom nichts mehr einbrachte, wurde neu genutzt, indem die Eigentümer einfach eine Hüpfburg und eine Rutsche hineinstellten. Vorn gab es noch eine Kaffeemaschine und eine Kasse.

Und das wollten Sie besser machen?

Ich kam nach Hause und war von der Idee eines Indoor-Spielplatzes ganz begeistert. Mein Mann erklärte mich für verrückt. Wir haben dann trotzdem einen Artikel in einem Branchenblatt über das Thema gelesen und sammelten von da immer mehr Informationen, bis wir wussten: Das könnte funktionieren. Mit strategischer Analyse und viel Herzblut sind wir ans Ziel gekommen. Aktuell haben wir je nach Saison 70 bis 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lauter zufriedene Gäste.

 

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