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Mit Büchern leben

Die Hamburger Heinrich Heine Buchhandlung ist seit mehr als dreißig Jahren eine Genossenschaft. Neben Literatur, Reiseführern und Fachbüchern bietet sie auch umfassenden Service für Geschäftskunden.

Seit annähernd 36 Jahren decken sich Lesebegeisterte in der Heinrich Heine Buchhandlung im Hamburger Grindelviertel an der Universität mit Romanen, Sachbüchern oder Reiseführern ein. Schon kurz nach der Gründung wurde die Buchhandlung zur Genossenschaft umgewandelt. Es gibt einen Pensionsfonds und fast alle der zwanzig Mitarbeiter sind genossenschaftliche Mitglieder. „Wir sind die einzige genossenschaftliche Buchhandlung Deutschlands“, sagt Ursula Töller, promovierte Literaturwissenschaftlerin und geschäftsführender Vorstand. Und das funktioniere gut. „Es ist ein Modell, mit dem man etwas auf die Beine stellen kann“, sagt Töller.

Neben dem klassischen Sortiment ist die Heinrich Heine Buchhandlung auf Fachbücher spezialisiert, denn rund 90 Prozent der täglichen Kundschaft seien Studierende und Universitätsmitarbeiter. „Unsere Kunden sind in der Mehrzahl unter dreißig“, sagt Töller. Daher hat die Heinrich Heine Buchhandlung jetzt auch eine Facebook-Seite. Hier gibt es Tipps zu Neuerscheinungen und Video-Posts zu Lesungen. Seit zehn Jahren können Kunden jegliches Lesefutter zudem online bei der Buchhandlung bestellen.

Gemeinsame Geschäfte

Auch Bibliotheken, Unternehmen und Kanzleien ordern Bücher und Periodika über die Heinrich Heine Buchhandlung, die seit einigen Jahren Kundin der Hamburger Volksbank ist. Ein großer Abnehmer ist der Genossenschaftsverband, der alle benötigten Publikationen vom Sammelband bis zur Zeitschrift über die Heinrich Heine Buchhandlung bezieht. „Es wäre schön, die genossenschaftliche Zusammenarbeit in Zukunft noch ausweiten zu können“, sagt Töller. www.heinebuch.de

 

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