Franchise-Partner - Quereinsteiger willkommen

Town & Country Haus über Franchise-Partner und Nachfolge

Über Erfolg mit Quereinsteigern und die Suche nach Franchise-Nehmern und Nachfolgern spricht Benjamin Dawo, Leiter des Gründungsmanagements bei Town & Country Haus im zweiten Teil des Interviews.

Erfolg als Quereinsteigerin: Town & Country Franchise-Partnerin Annette Meyer wurde „Franchisegründerin des Jahres 2018“ (Foto: Town & Country Haus)

Alle Welt klagt darüber, nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Wie sieht das bei Ihnen auf Franchisenehmer-Seite aus?

Benjamin Dawo: Auf der Franchisenehmer-Seite haben wir weniger Probleme. Im Bereich der bauenden Partner ist die Quereinsteiger-Quote hoch. Wir haben Doktoren der Chemie, Geographen oder Betriebswirte unter unseren Franchisenehmern. Alle sie vereint eine profunde Führungserfahrung, vor allem im Projektmanagement. Es müssen gestandene Manager sein, die diesen Job machen. Oft wollen sie aus dem Hamsterrad ihres großen Arbeitgebers, meist eines Konzerns, aussteigen und in agile Strukturen wechseln. Unter den verkaufenden Partnern gibt es wahrscheinlich noch mehr unterschiedliche Berufsgruppen.

Qualifizierte Angestellte für die Franchisenehmer und deren Handwerker zu finden, ist dagegen in den letzten Jahren schwieriger geworden. In der Zentrale haben wir deswegen vor Kurzem eine Mitarbeiterin eingestellt, die sich ausschließlich um das Recruiting kümmert, wahrscheinlich werden wir unser Partner beim Recruiting in Zukunft auch stärker unterstützen. Unsere Partner vor Ort gehen zunehmend an die Universitäten und Hochschulen der Region, um dort für sich zu werben.

Ein Trend im Franchise ist der des Multi-Units-Franchising, gibt es das bei Ihnen?

Dawo: Im Unterschied zu einem standortbasierten System, bei dem Sie zuerst einen, dann zwei und dann drei Läden eröffnen, wachsen unsere Partner organisch. Selbst die größten Partner mit 20 Millionen Euro Umsatz und Jahresverdiensten im 7-stelligen Bereich haben nur einen Standort. Vielleicht gibt es irgendwo ein zweites kleines Vertriebsbüro, aber das würde ich nicht als Standort bezeichnen.

Wie steht es um die Herausforderung Unternehmensnachfolge?

Viele unserer Franchisenehmer kommen jetzt in ein Alter, in dem das Thema Nachfolge aufkommt. Der Prozess lässt sich unsererseits nur teilweise standardisieren. Jeder Fall ist anders. Wir unterstützen den ausscheidenden Partner sowie den Nachfolger durch eine spezialisierte Unternehmensberatung, die die Übergabe begleitet.

Im Gegensatz zu anderen Unternehmen haben Franchise-Betriebe einen gewichtigen Vorteil. Statt eine Nachfolge nur einmal im Leben zu haben, führen wir diese als Systemzentrale mehrfach im Jahr durch. Der Franchisegeber hat also viel an Erfahrung gesammelt.

Unterscheiden Sie zwischen Nachfolge und Neugründung?

Die Motive, warum sich jemand mit einer Nachfolge beschäftigt sind oft ähnlich wie die Motive, warum sich jemand mit einem Franchise-System beschäftigt. Da spielt der Wunsch eine Rolle, nicht auf der grünen Wiese zu starten, sondern auf etwas Vorhandenes aufzubauen. Und das kann ein Gründer beziehungsweise ein Nachfolger in beiden Bereichen. Menschen, die sich also für eine Nachfolge interessieren, kommen prinzipiell auch für ein Franchise-System in Frage.

Teil 1: Town & Country Haus Franchise über Erfahrungen und Chancen

Teil 2: Franchise-Partner im Hausbau - Erfolg mit Quereinsteigern



Informationen zum Town & Country Franchise finden Sie hier: zum Franchiseprofil

Informationen und Angebote Rund um Franchise und Nachfolge in der Bau-Branche finden Sie auf unserer Branchen-Seite: DUB.de/baugewerbe


 

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