Schneller Deal – Franchisegeber FiltaFry über die Suche nach geeigneten Franchisenehmern

Zügig und effizient läuft die Suche nach Franchisenehmern für die mobile Fritteusenreinigung ab. Im besten Fall vergeht von der Bewerbung bis zur Vertragsunterzeichnung nur ein Monat. Worauf achtet der Franchisegeber bei der Auswahl zukünftiger Kandidaten?

Professionelle Fritteusenreinigung: Franchisegeber FiltaFry steht für nachhaltige Dienstleistungen in der Gastronomie

Jos van Aalst, Managing Director bei FiltaFry Deutschland, kümmert sich höchstpersönlich um die Akquisition der Franchisenehmer. Diese fahren zu Gastronomiebetrieben, um Speiseöl zu filtrieren, Fritteusen zu reinigen und Altöl fachgerecht zu entsorgen. Zu den Kunden gehören vorrangig Restaurants, Imbisse und Caterer, aber auch Betreiber von Fußballstadien, Zoos und Möbelhäusern. Das nachhaltige, umweltfreundliche FiltaFry-Konzept überzeugte auch die Jury des Deutschen Exzellenz-Preises: Das Unternehmen wurde im Januar 2018 als Start-up in der Kategorie „Produkte und Technik“ ausgezeichnet. Über DUB.de, Franchiseportale und seine Website sucht das Unternehmen bundesweit nach geeigneten Kandidaten für die Zusammenarbeit. Sobald sich ein Interessent meldet, erhält er per E-Mail einen Fragebogen. In einem Telefonat wird anschließend das Auswahlverfahren erläutert. Besteht nach dem ersten gegenseitigen Abtasten auf beiden Seiten weiterhin Interesse, folgt eine Einladung zum Informationstag. Dort kann sich der Interessent mit einem Kunden und einem Franchisenehmer austauschen – und sich ganz praktisch mit der Fritteusenreinigung vertraut machen.

Franchisenehmer mit Wachstumsabsichten gesucht

So lief es jedenfalls bei Hans Haber. Als FiltaFry-Partner hat er vor etwa eineinhalb Jahren mit seinem Sohn Eric Haber den Raum Südwest mit Kaiserslautern, Mannheim und Stuttgart übernommen. Zunächst waren drei Kandidaten in die engere Wahl gekommen. Nummer eins hatte die Voraussetzungen schlussendlich doch nicht ausreichend erfüllt; bei Nummer zwei hätte es keine langfristige Perspektive gegeben. Sehr gut gepasst hat es dann mit Hans Haber, der laut van Aalst „für einen Franchisenehmer ein perfektes Vorbild ist“. Er leitete bereits eine eigene Reinigungsfirma, verfügte über Vertriebs- und Serviceerfahrung, und auch Franchising war für ihn kein Fremdwort. Neben kommunikativer Stärke ist für van Aalst eins entscheidend: „Wir möchten mit Leuten zusammenarbeiten, die Wachstum generieren wollen, die eine Vision haben.“ Genau diese Voraussetzung bringt Haber mit. Er war mehrere Monate auf der Suche nach einem passenden Geschäftsmodell und prüfte neben FiltaFry noch andere Servicedienstleister. Letztendlich waren die Skalierbarkeit bei der mobilen Fritteusenreinigung und das Kundenpotenzial ausschlaggebend. Sein erstes Ziel hat Haber erreicht: Vor Ablauf eines Jahres sollten zwei Servicewagen und außer ihm und seinem Sohn ein weiterer Mitarbeiter im Einsatz sein. Aktuell ist er schon auf der Suche nach einer weiteren Kraft. Auf lange Sicht will er zusätzliche Fahrzeuge einsetzen. Um Wachstum zu ermöglichen, müssen die entsprechenden finanziellen Mittel vorhanden sein. Bei FiltaFry beträgt das Investment rund 50.000 Euro. Die Folgekosten sind verhältnismäßig niedrig. Nur überschaubare Beträge, etwa für die Kfz-Versicherung oder Leasingkosten, werden fällig. Auf Wunsch unterstützt ein externer Experte potenzielle Franchisenehmer beim Businessplan und bei Finanzierungsfragen.

Franchise in der Gastronomie – den Einstieg erleichtern

FiltaFry kooperiert stets mit demselben Kreditinstitut, welches das System bereits intensiv geprüft hat und nur noch die Anfrage des Franchisenehmers bearbeiten muss. „Das beschleunigt den Selektionsprozess enorm“, so van Aalst. „Für uns ist es wichtig, dass ein Dritter die Finanzen überprüft und dass der Franchisenehmer grünes Licht nicht nur von FiltaFry bekommt.“ Dass Haber ausreichend Eigenkapital mitbrachte, half ebenfalls. „So verging zwischen Bewerbung und Vertragsunterzeichnung nicht mehr als ein Monat. Das ist selbst für Franchising schnell“, freut sich van Aalst.

Theorie und Praxis – das Franchisesystem schult umfassend

Nach der Unterschrift unterstützt FiltaFry die Franchisenehmer tatkräftig. In einem einwöchigen Theoriekurs werden sämtliche Kenntnisse vermittelt, die für einen erfolgreichen Start nötig sind. Dazu gehören unter anderem Themen wie Maschinenbedienung und Buchhaltung. Anschließend gibt es zwei Wochen Praxistraining zusammen mit einem erfahrenen Business-Development-Manager. „So stellen wir sicher, dass der Franchisenehmer alles, was er gehört hat, auch umsetzen kann“, sagt van Aalst. Dem Niederländer ist zudem wichtig, dass ein neuer Franchisenehmer zunächst selbst beim Kunden tätig ist. Nur so lerne er, worauf es beim Job ankomme. Nach etwa zwei Monaten wird in der Regel der erste Mitarbeiter eingestellt. Um das Marketing kümmert sich FiltaFry, für Fahrzeuge und Neukundengewinnung sind die Franchisenehmer zuständig. Pro Wagen kann Haber 20 bis 30 Kunden betreuen. Sein Zwischenfazit: „Der gesamte Prozess lief zügig und nahezu reibungslos. Wir haben viele Ziele erreicht. Die Rentabilität ist noch ausbaubar, es stehen weitere Investitionen an.“ So wird es bald wohl noch mehr frische Fritten im Südwesten Deutschlands geben.

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