Franchise weiter im Aufwind

Steigende Umsätze, mehr Systeme und Partner: Der Franchiseverband hat positive Zahlen vermeldet, wieder die begehrten Awards verliehen und turnusgemäß den Vorstand des Deutschen Franchiseverbandes neu gewählt.

Franchise weiter im Aufwind

Der neue Vorstand des Deutschen Franchiseverbands (v.l.): Benjamin Dawo, Matthias Lehner, Nadine Brenner, Ute Petrenko, Anja Roske und Kai Enders

Aus geteilter Freude wird hierzulande doppelte Freude, in den USA reimt sich Sharing auf Caring – Teilen heißt Kümmern. Dass der Reim auch in Deutschland Sinn ergibt, zeigt das enorme Wachstum der Sharing Economy. Vom Auto bis zur Bohrmaschine, vom Zeitaufwand fürs Babysitten bis zum Know-how bei der Aktienanlage – für alles gibt es Plattformen.

Vieles lässt sich sogar in zusätzliche Verdienstmöglichkeiten umwandeln, dank der Digitalisierung. Sharing ist auch das Prinzip der ursprünglich aus den USA stammenden Franchisewirtschaft. Geteilt werden Expertise und Erfahrung sowie die Stärke von erfolgreich eingeführten Marken. Das funktioniert auch hierzulande gut, wie die jüngsten Zahlen des Deutschen Franchiseverbands zeig

Franchiseverband blickt zuversichtlich in die Zukunft

So stieg etwa der Umsatz der Franchisewirtschaft von 2017 auf 2018 um 9,4 Prozent auf 122,8 Milliarden Euro (siehe Grafik links). Auch die übrigen Messgrößen wie die Anzahl der Franchisepartner und -betriebe (plus 3,6 beziehungsweise 3,5 Prozent) oder die Zahl der Franchisesysteme (plus 2,2 Prozent auf 993 Systeme in Deutschland) spiegeln eindeutig einen Aufwärtstrend.

„Die stetig wachsende Zahl der Franchisesysteme ist auch einem internationalen Austausch geschuldet“, sagt Torben Brodersen, Geschäftsführer des Deutschen Franchiseverbands. „Viele Systeme, die etwa in Italien, in Frankreich, im Nahen Osten oder in den USA erfolgreich sind, versuchen, sich auch in Deutschland zu etablieren – mit Erfolg.“ Brodersen sieht zudem Social Franchising stark im Kommen: „Mit Social Franchising sollen keine Umsätze, sondern eine Art soziale Rendite für die Gesamtgesellschaft erzielt werden. Doch es zeigt, dass Franchise als erfolgreiches Expansionsmodell auf vielen verschiedenen Ebenen funktioniert.“

Digitalisierung verändert die Franchise Branche

Fest steht: Die Wirtschaft und das tägliche Leben verändern sich durch die Transformation permanent. Alle Branchen werden davon erfasst, was mitunter zu Unsicherheiten führen kann. Wie genau die Franchisewirtschaft darauf reagiert und mit den aktuellen Herausforderungen umgeht, haben die Mitglieder des Deutschen Franchiseverbands zusammen mit Gästen auf dem jüngsten Franchiseforum diskutiert, das im Hotel „Pullman Berlin Schweizer Hof“ stattfand.

Sicherzustellen, dass es um die Zukunft des Franchiseverbands selbst gut bestellt ist, zählt zu den Aufgaben des teils neu zusammengestellten Vorstands. Zu den Mitgliedern zählen die im Amt bestätigten Kai Enders (Engel & Völkers) als Vorsitzender, Matthias Lehner (Bodystreet) als Vizepräsident, Anja Roske (Nordsee) und Ute Petrenko (Mail Boxes etc.). Neu im Team sind Nadine Brenner (Rainbow International) und Benjamin Dawo (Town & Country).

Sie wollen dafür Sorge tragen, dass die Franchisewirtschaft auch sogenannte vuca-Zeiten – volatile, uncertain, complex and ambitious – gut übersteht. Dazu gehören beispielsweise, Erfahrungen des Scheiterns und Fehlentscheidungen in neue Erkenntnisse umzumünzen – wie es dem Franchiseforum seit einem Jahr mit dem Format „Franchise-Fuck-up-Night“ erfolgreich gelingt.

Die Franchisebranche wächst weiter

Höhepunkt des Forums war, wie auch in den vergangenen Jahren, die Verleihung der „FranchiseAwards“. Die Gewinner jubelten, doch auch die Nominierten dürfen sich dadurch, dass sie in die engere Wahl gekommen sind, ausgezeichnet fühlen.

Für den „Green Franchise Award“, der an den Anbieter Janny’s Eis aus Hamburg ging, waren zudem die aus München stammende Coffeeshop-Kette Coffee Fellows und die in Großbritannien gegründete Fritteusenreinigung Filtafry nominiert.

Als „Franchisegründer des Jahres“ standen neben dem Award-Gewinner Daniel Hofmann mit der Home Instead Seniorenbetreuung in Erlangen noch Julia Zimmermann mit Town & Country Haus sowie Matilda Rohr mit Wax in the City zur Wahl. Wenn es einem Gründer gelingt, sich innerhalb kürzester Zeit zu etablieren und zu wachsen, dann liegt dies nicht zuletzt in dem Hofmann tragenden Franchisesystem begründet – eben ein gutes Aushängeschild wie beispielsweise Green Franchise.

Der dritte Award geht an den „Franchisegeber des Jahres“: In der Kategorie haben es das Duden Institut Lerntherapie und Fitbox in die letzte Runde geschafft, Gewinner ist der Brillenanbieter Apollo-Optik.

Die Zukunft im Franchise ist international

Als nächstes Highlight steht die „Franchise Expo FEX19“ ins Haus. Nach dem großen Erfolg 2018 wiederholt der Verband seine Kooperation mit MFV und holt die überregionale Messe mit internationalen Ausstellern im November wieder nach Frankfurt. Dann steht mit dem „Best Franchisee of the World“ ein weiterer Award an, für den Franchisegeber ihre Partner bereits nominieren können.

Jurymitglied Nicolas Rädecke, Geschäftsführer der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de, sagt: „Allein das Messemagazin liest sich wie das Who’s who der internationalen Franchiseszene.“ Franchise lockt die Welt ins Haus.

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