Franchise-Gründer sind nach wie vor Mangelware

Nicht nur in der Unternehmensnachfolge verschiebt sich das Verhältnis zwischen Verkäufern und Käufern.
In 2009 kamen rechnerisch noch 1,7 Nachfolger auf jeden Senior-Unternehmer, in 2013 waren es nur noch 0,8.

Diese Entwicklung betrifft zunehmend auch Franchisesysteme, die sich dem Kampf um die besten Kräfte zunehmend stellen müssen. Dies sind die Ergebnisse einer vom Deutschen Franchise-Verband e.V. (DFV) durchgeführten Online-Umfrage im Zeitraum November und Dezember. 2015 nahm die Expansion mit Franchisegründern im Vorjahresvergleich um weitere 10 Prozentpunkte von 47 auf 37 Prozent ab. Franchisesysteme suchen nach neuen Wachstums-Alternativen und expandierten weiterhin verstärkt mit bestehenden Franchisenehmern und Unternehmern, die sich ihren Franchisesystemen anschlossen. 58 Prozent wuchsen dabei mit 1 bis 5 neuen Franchisepartnern.

Bei der Gewinnung neuer Franchisenehmer waren Fach- und Führungskräfte 2015 erneut mit 42 Prozent die gefragteste Zielgruppe. Gründer aus der Arbeitslosigkeit wurden bei nur 8 % der befragten Systeme gewonnen.

2015 wurden bei 73 % der befragten Franchisegeber Vertragsverhältnisse mit Franchisenehmern aufgelöst, fünf Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Mehrzahl der Franchisepartner schied wegen mangelnden wirtschaftlichen Erfolgs aus.

„Die diesjährigen Ergebnisse sind für uns nicht überraschend, denn sie spiegeln jenes Bild wieder, was wir als DFV seit Jahren beobachten. Eine fehlende, beziehungsweise rückläufige Gründerkultur in Deutschland, die erstarkte Volkswirtschaft, welche die Entwicklung zur „fast“ Vollbeschäftigung befördert und der demographische Wandel tragen dazu bei, dass der „Kampf um die besten Franchisenehmer“ schon längst in vollem Gange ist“, so Torben L. Brodersen, Geschäftsführer des Deutschen Franchise-Verbandes e.V.

Suchen Sie sich jetzt das Franchisesystem aus, das zu Ihnen passt. In der DUB-Franchisebörse stellen sich die Unternehmen detailliert vor und Sie gewinnen schon dort einen guten Einblick in das Geschäftsmodell.

Jetzt hier suchen und passendes Franchisesystem finden

Das interessiert andere Leser

DUB-Franchisebörse

Gründen Sie Ihr eigenes Unternehmen unter einer starken Marke und in einem getesteten Markt.
Finden Sie jetzt das Franchisesystem, das zu Ihnen passt!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick
Das interessiert andere Leser
  • Steuerlich nutzbar: Durch eine Gesetzesänderung Ende 2018 werden Verluste bei einer Übertragung bis zu 50 Prozent nicht mehr gekürzt
    Das Minus nutzen

    Die Vorschrift zum anteiligen Verlustuntergang wurde Ende letzten Jahres gestrichen. Für Kapitalgesellschaften entstehen so neue Chancen, um ihre Verluste trotz Übertragung zu verrechnen.

  • Die digitale Transformation gelingt im Unternehmen nur im Miteinander
    „Mehr Empathie denn je“

    Die digitale Transformation gelingt im Unternehmen nur im Miteinander, postuliert Antje Leminsky, CEO beim Finanzierungsspezialisten GRENKE.

  • Marc Simons von SIMONS & KOLLEGEN weiß, wie man sich für die richtige betriebliche Krankenversicherung entscheidet.
    „Passende Lösungen für die ganze Belegschaft“

    Die Entscheidung für die richtige betriebliche Krankenversicherung (bKV) fällt vielen Unternehmen nicht leicht. Marc Simons von SIMONS & KOLLEGEN weiß Rat.

  • Nur ein Bruchteil der deutschen Unternehmen hat einen Krankenzusatzschutz für seine Mitarbeiter abgeschlossen.
    Vorsorge im Doppelpack

    Nur ein Bruchteil der deutschen Unternehmen hat einen Krankenzusatzschutz für seine Mitarbeiter abgeschlossen. Dabei bietet die bKV viele Vorteile – für Betriebe wie Angestellte.

  • T-Systems-CEO Adel Al-Saleh über die Telematik-infrastruktur in der Gesundheitsbranche.
    „Deutschland hinkt noch hinterher“

    Die Telematik-infrastruktur ist das fehlende Bindeglied in der Kommunikation zwischen Ärzten, Apotheken und Krankenkassen, mahnt T-Systems-CEO Adel Al-Saleh.

  • Stephanie Renda kennt die Grenzen, an die Frauen stoßen.
    „Das einzige Mittel der Wahl“

    Courage: Als junge Mutter gründete Stephanie Renda 2008 ihr eigenes Unternehmen. Heute engagiert sie sich für die ganze Start-up-Szene. Sie kennt die Grenzen, an die Frauen stoßen.

  • Maria Moraeus Hanssen fordert Diversität in Unternehmen
    „Sagen Sie Ja zu neuen Chancen“

    Maria Moraeus Hanssen ist Vorstandsvorsitzende der DEA Deutsche Erdoel AG. Die Norwegerin fordert Diversität in Unternehmen – und das weit über die Geschlechterfrage hinaus.

  • Ines von Jagemann über die neuen Chancen für Frauen, in Führungspositionen zu kommen.
    „Lernen Sie, sich selbst zu schätzen“

    Ines von Jagemann, Geschäftsführerin Digital bei Tchibo, über Digital Leadership und die neuen Chancen für Frauen, in Führungspositionen zu kommen.

  • Verena Pausder will, dass unsere Kleinen einmal digital ganz groß werden.
    Die Zukunft beginnt genau jetzt

    Es könnte abgedroschen klingen, wäre es nicht so unwiderlegbar: Gründerin Verena Pausder will, dass unsere Kleinen einmal digital ganz groß werden.

  • Sarna Röster macht sich für den Nachwuchs stark – und glaubt nicht an die Frauenquote.
    „Gründergeist in die Schulen“

    Sarna Röster, die Nachfolgerin des Familienbetriebs Karl Röser & Sohn, macht sich für den Nachwuchs stark. Im Interview erklärt sie warum sie gegen eine Frauenquote ist.

  • Beate Oblau behauptete sich gegen zwei Männer in der Unternehmensspitze
    „Nur Kompetenz zählt“

    Neben zwei Männern behauptet sich Beate Oblau an der Spitze des Schreibgeräteherstellers Lamy. Sie spricht über die Digitalisierung der Marke und warum ihr Geschlecht irrelevant ist.

  • Prof. Sabina Jeschke über den Mobilfunkstandard 5G und ihre Arbeit als Ingenieurin
    „Digital Leader sein heißt Vielfalt fördern“

    Prof. Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik der Deutschen Bahn, über den Mobilfunkstandard 5G und ihre Arbeit als Ingenieurin in einem klassischen Männerbereich.