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Gründer setzen auf Beschleuniger

Sogenannte Company Builder helfen mit Geld, ihrem Netzwerk und mit Expertise.

Manuel Hinz ist 27 Jahre alt und Chef von 20 Angestellten. Der Kieler ist Geschäftsführer eines Preisvergleichsportals für Ersatzteile und Dienstleistungen rund ums Auto in Berlin: Toroleo. Hinz wird finanziell sowie mit Rat und Tat unterstützt von Project AVentures - einem sogenannten Company Builder, der Geschäftsideen junger Unternehmer mit Kapital und Expertise anschiebt.

Neben Privatinvestoren wie Business Angels, die Jungunternehmern Beteiligungskapital und ihr Branchenwissen bereitstellen, etablieren sich zunehmend Gründungsschmieden wie Project A, die mehrere Start-ups betreuen. Deutschlands Zentrum dieser sogenannten Acceleratoren (Beschleuniger für Geschäftsideen) und Inkubatoren (Brutkasten für Gründer) ist Berlin. Das Prinzip dabei: Die Entrepreneure geben Firmenanteile ab und bekommen im Gegenzug ein Dach über dem Kopf, Geld für Marketing und Expansion sowie Coaching von Profis und technische Unterstützung.

"Beschleuniger" wie Rocket Internet, Hanse Ventures und BetaFabrik wollen ihre Firmenanteile mittelfristig wieder verkaufen. Gelungen ist dies kürzlich Project A, die Anfang 2012 von Florian Heinemann, Uwe Horstmann, Thies Sander und Christian Weiß gegründet wurde. Als Co-Investor hatte sich die Gesellschaft vor etwa eineinhalb Jahren an dem Online-Autoreifenhändler Tirendo beteiligt. Das Start-up erreichte schon im zweiten Geschäftsjahr Umsätze im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Im September dieses Jahres wurde Tirendo für 50 Millionen Euro verkauft.

Company Builder arbeiten zu Beginn ihres Engagements mit ihren Beteiligungen eng zusammen, die sich dann emanzipieren. "Es ist uns wichtig, unabhängige Unternehmen aufzubauen", sagt Horstmann, "aber Fehler, die Firma Avor zwei Monaten gemacht hat, muss Firma Bnicht wiederholen."

Manuel Hinz befindet sich mit seinem Vergleichsportal noch in den Kinderschuhen. Die Geschäftsidee des Start-ups stammt aus dem Hause Project A. Aufgegriffen und umgesetzt wird diese von Hinz, der dafür bereits 20 Mitarbeiter beschäftigt. Sie arbeiten in den Project A-Räumen im Zentrum Berlins.

Toroleo bekam von Project AHilfe etwa beim Aufbau des Online-Marketings und der Website - mit Erfolg. Im zweiten Geschäftsjahr will Hinz erstmals einen sechsstelligen Umsatz einfahre

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